PengPod – KDE Plasma Active auf 10”-Tablet

November 24, 2012 um 8:25 nachmittags | Veröffentlicht in GNU/Linux, Ubuntuusers | 5 Kommentare

Wer Aaron Seigos Blog in den letzten Monaten verfolgt hat, der weiß, dass das voller Enthusiasmus angekündigte KDE Plasma Active-Tablet Vivaldi musste einen herben Rückschlag hinnehmen. Seigo ist zwar wieder auf der Suche nach einem neuen Hardware-Partner, die Produktion von Vivaldi wurde aber auf unbestimmte Zeit verschoben. In diese Lücke scheint nun PengPod zu springen.

Auf der Crowdfunding-Plattform indiegogo läuft noch bis zum 2. Dezember ein Projekt, welches sich die Produktion eines Tablets mit Android oder Linux zur Aufgabe gemacht hat. Das Projekt möchte drei verschiedene Geräte herstellen:

  1. Den PengPod 700 – Ein Tablet mit 7” Display
  2. Den PengPod 1000 – Ein Tablet mit 10” Display
  3. Den PengStick – Ein Mini-PC auf USB-Stick

Auf all diesen Geräten wird Android 4.0 oder ein System mit Linux 3.0 laufen. Mit 1 GB Ram und einer Auflösung von 1024×600 (bzw. 800×480 beim PengPod 700) ist die Hardware nicht unbedingt marktführend, für unter $200 aber ganz gut. Der eingebaute Chipsatz (Allwinner A10) soll Full-HD unterstützen, was in Kombination mit dem HDMI-Slot interessant sein kann. Die CPU läuft mit 1.2 GHz und der interne Speicher von 8 GB ist mittels SD-Karten erweiterbar. Standardmäßig wird Android installiert, man kann jedoch gegen $5 Aufpreis Linux vorinstalliert, bzw. gegen $8 Aufpreis eine 8GB SD-Karte mit Linux-Image zum Dual-Boot bekommen. Den Bildern nach setzt auch das PengPod unter Linux auf KDE Plasma Active als grafische Oberfläche.

Das Projekt ist zur Zeit auf 70% seines angepeilten Zieles angekommen. Auch wenn ich mir sicherlich ein Vivaldi zulegen werde, sobald es in Produktion geht, ist das PengPod einen Blick wert.

P.S.: Ich weiß natürlich, dass Android ein Linux-Fork ist. Eben deswegen spricht man aber im Allgemeinen vom Android-Kernel.

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5 Kommentare »

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  1. Also auf dem Bild sieht das doch sehr nach LXDE aus. ;-)

    • Das stimmt, aber im Video gleich ganz oben ist sowohl von Plasma Active die Rede, als auch sieht man einen Prototyp mit eindeutigen KDE-Merkmalen (KDE-Logo, Plasmoide, Activities).

  2. Ah, da ist ein Flash-Video. Hab mich schon über die große Freifläche gewundert. ^^

  3. Das Vivaldi ist wohl zu klein nur 7″ und nur ein 3000mAh Accu, da schein das PengPod aber interressanter zu sein. Abber auf Plasma-Active warte ich schon lange, bald gebe ich die Sache aber auf und hol mir nen iPad.

    • Bleibt natürlich dir überlassen, für welches Gerät du dich entscheidest. Ich persönlich halte das iPad nicht für einen guten Ersatz für das Vivaldi, weil beide mit unterschiedlichen Philosophien an die Sache herangehen. So kannst du z.B. auf dem Vivaldi im Grunde installieren, was du willst. Das iPad darf nur mit DRM aus iTunes befüllt werden.

      Die Hardwarespezifikationen des Vivaldi sind übrigens noch die vom vorigen Hersteller. Nachdem das Projekt auf der Suche nach einem neuen Partner ist, wird sich hier sicher noch etwas ändern.


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