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	<title>Taach! - Der Morgenblog</title>
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		<title>Kirchensteuer auch für Nicht-Mitglieder der Kirche &#8211; gerecht oder ungerecht?</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 16:36:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tok1hama1san</dc:creator>
				<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Vermute keine Boßheit wo Dummheit eine ausreichende Erklärung ist. Unter anderem nach diesem Satz lebe ich mein Leben. Ich vermute keine Hintergedanken oder bösen Absichten bis ich einen Beweis dafür habe. Heute ging das zum ersten Mal nicht. Heute habe ich von dem Vorschlag des oberösterreichischen Landesrates Maximilian Hiegelsberger gelesen welcher von Menschen, die aus [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=taach.wordpress.com&amp;blog=6890806&amp;post=442&amp;subd=taach&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Vermute keine Boßheit wo Dummheit eine ausreichende Erklärung ist.</b> Unter anderem nach diesem Satz lebe ich mein Leben. Ich vermute keine Hintergedanken oder bösen Absichten bis ich einen Beweis dafür habe. Heute ging das zum ersten Mal nicht. Heute habe ich von dem Vorschlag des oberösterreichischen Landesrates <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hiegelsberger" title="Wikipedia (DE) - Maximilian Hiegelsberger">Maximilian Hiegelsberger</a> gelesen welcher von Menschen, die aus der Katholischen Kirche austreten, fordert den sogenannten Kirchenbeitrag weiterhin unter dem Namen &#8222;Kultusbeitrag&#8220; zu bezahlen. Es herrsche keine &#8222;Steuergerechtigkeit&#8220; zwischen Mitgliedern der Katholischen Kirche und Menschen die keine Mitglieder sind. Zudem nennt Hiegelsberger laut <a href="http://news.orf.at/stories/2097899/2097897/" title="ORF.at - „Die ‚reiche Kirche‘ gibt es nicht“">orf.at</a> Menschen die nicht Mitglied der Katholischen Kirche sind &#8222;Kirchensteuer-Flüchtlinge&#8220;.</p>
<h2>Mein Standpunkt</h2>
<p>Ich muss gleich vorwegschicken, dass dieser Artikel möglicherweise von meiner persönlichen Meinung gefärbt ist. Ich verabscheue die Katholische Kirche als Institution welche unter dem Deckmantel des Glaubens unzählige Menschen ermordet hat, ermorden ließ, ihre Leben zerstörte und sie um ihren Besitz betrog. Des Weiteren werden seit vielen hunderten Jahren bis zum heutigen Tag Verbrechen von dieser Institution verübt, diese vertuscht und die Täter zumeist geschützt. Die vor einiger Zeit in ganz Europa bekannt gewordenen sexuellen und gewalttätigen Übergriffe von Personal der Katholischen Kirche auf Kinder in der Vergangenheit bis heute sind nur ein Beispiel. Pfarrer und Nonnen haben dabei Kinder geschlagen und schlimmer, Psychoterror angewandt und sexuellen Missbrauch betrieben. Diese Vorgänge, welche innerhalb der Kirche bekannt waren, wurden nicht nur nicht unterbunden sondern totgeschwiegen und vertuscht. Den Opfern wurde Angst davor gemacht sich öffentlich zu äußern. (siehe dazu: <a href="http://www.betroffen.at/" title="Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt">betroffen.at</a>) Falls jemand meint, ich übertreibe oder sogar ich tue der Katholischen Kirche Unrecht: Es gibt in meiner eigenen Familie <b>2</b> Opfer dieser Missbräuche die mir bekannt sind.&nbsp;Die Katholische Kirche ist weiterhin für Massenmorde in Europa verantwortlich. Stichwort: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hexenverbrennung">Hexenverbrennungen</a> (<a href="http://www.bibleserver.com/index.php?ref=Ex22%2C17&amp;trl_desig=EU&amp;language=de&amp;gw=go" title="bibleserver.com - 2.Mose 22,17">2.Mose 22,17</a>). Alle Verbrechen der Katholischen Kirche aufzuzählen würde den Rahmen dieses Artikels sprengen und ist hier auch nicht das Hauptthema. Diese Beispiele sollen nur meinen Standpunkt zu dieser Institution untermauern.</p>
<p>Zurück zum Thema.</p>
<h2>Kirchensteuer-Flüchtlinge</h2>
<p>Dass Politiker nicht immer besonders intelligente Sachen von sich geben ist bekannt. In Deutschland konnte man besonders gut das technische Unverständnis bei den sogenannten &#8222;<a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/kinderporno-sperre-warum-sich-frau-von-der-leyen-irrt-659237.html" title="stern.de - Warum sich Frau von der Leyen irrt">Kinderpornosperren</a>&#8220; beobachten. Bei Menschen die aus der Katholischen Kirche austreten von &#8222;Flüchtlingen&#8220; zu sprechen, die der Katholischen Kirche nur deshalb den Rücken zuwenden weil sie den Kirchenbeitrag nicht mehr zahlen wollen ist jedoch arrogant. Ich selbst habe, sobald mir im Alter von 18 Jahren per Gesetz meine vollständige Selbstbestimmung zugesprochen wurde, meinen Taufschein auf das Gemeindeamt gebracht und bin ausgetreten. Es ging nicht um Geld (welches ich damals sowieso noch nicht verdient habe) oder ein aktuelles Thema in dem die Katholische oder Evangelische Kirche (ich war übrigens Evangelisch AB getauft) schlecht weggekommen wäre. Ich hatte einfach kein Interesse bei einem religiösen Verein mit dabei zu sein. Weder wollte ich mich deren engen Denkmustern unterwerfen und mir vorschreiben lassen was ich wann zu tun, zu sagen oder zu denken hätte noch war mir Religion jemals besonders wichtig.</p>
<p>Ich selbst bin also laut Hiegelsberger ein &#8222;Kirchensteuer-Flüchtling&#8220;. Obwohl Geld kein Thema war. Ich erwarte mir in nächster Zeit eine ausdrückliche Entschuldigung für diese Anschuldigung.</p>
<h2>Steuergerechtigkeit</h2>
<p>Landesrat Hiegelsberger möchte Steuergerechtigkeit zwischen Mitgliedern der Katholischen Kirche und denen die das nicht sind? Gut. Einfachste Lösung: Abschaffung des steuerlich absetzbaren Kirchenbeitrags. Und Entfernung des &#8222;Gesetz über die Einhebung von Kirchenbeiträgen im Lande Österreich&#8220;, welches der Katholischen Kirche, der Evangelischen Kirche (sowohl AB als auch HB) und der &#8222;altkatholischen Kirche in der Ostmark&#8220; das Recht einräumt &#8222;[...] nach Maßgabe von ihnen zu erlassender Kirchenbeitragsverordnungen zur Deckung des kirchlichen Sach- und Personalbedürfnisses Kirchenbeiträge zu erheben.&#8220; (Kirchenbeitragsgesetz, 1939, 543 §1).</p>
<p>Die steuerliche Absetzbarkeit des Kirchenbeitrages war für mich immer schon unverständlich. So wie andere Religionen (Islam, Judentum, Buddhismus, Taoismus, Shintoismus, &#8230;) ist auch die Zugehörigkeit zur Katholischen oder Evangelischen Kirche ein Privatvergnügen. Wir leben nicht mehr in einer Monarchie wo die Religionszugehörigkeit von oben diktiert wird. Jeder Mensch hat das Recht sich religiös zu betätigen, aber auch das Recht dies nicht zu tun. Ich zahle, da ich kein Mitglied bin, keinen Kirchenbeitrag. Meine Tante zum Beispiel schon. Nun kann sie von dem Geld das sie dabei aufwändet bis zu € 400,- von der Steuer absetzen. Mit einfachen Worten: Bis zu € 400,- gehen dem Staat bei diesem Steuerzahler wegen religiöser Aktivitäten verloren. Diese € 400,- müssen aber natürlich irgendwie durch andere Einnahmen gedeckt werden. Wie deckt der Staat Ausgaben, Subventionen oder Erlässe? Richtig: Mit Steuergeld. Mit Geld aus der Umsatzsteuer, der Geschenkesteuer, der Lohnsteuer, usw. Mit anderen Worten: ich finanziere die religiösen Aktivitäten meiner Tante und allen anderen Menschen die in Österreich den Kirchenbeitrag von der Steuer absetzen aus meiner Tasche mit. <u>Ich finanziere indirekt die Katholische Kirche</u>. Obwohl ich das gar nicht will.</p>
<p>Sie wollen Steuergerechtigkeit, Herr Hiegelsberger? Mitglieder der Katholischen Kirche (und aller anderen Kirchen, wenn wir schon beim Thema sind) sollen ihren Mitgliedsbeitrag gefälligst aus der eigenen Tasche bezahlen. Mein Mitgliedsbeitrag in einem Sportverein ist auch nicht absetzbar. Dabei sind das nur € 9,- im Monat. Könnte ich bis zu € 400,- steuerlich absetzen, dann könnte ich 3 Jahre und 8 Monate lang gratis in meinem Verein Mitglied sein. (Vorsicht: Milchmädchenrechnung.)</p>
<h2>Offizieller Zweck des &#8222;Kultusbeitrags&#8220;</h2>
<p>Als Grund für diesen Vorschlag nennt Hiegelsberger gegenüber der <a href="http://ooe.orf.at/news/stories/2515726/" title="OOE.ORF.at - „Kirchensteuer“ für Ausgetretene?">oberösterreichischen Webpräsenz von orf.at</a> unter anderem die Erhaltung von kulturhistorischen Gebäuden. So sei es nicht gerecht, dass diese Gebäude, welche ja auch Touristen anziehen und damit Geld für alle bringen würden, nur von Mitgliedern der Kirchen finanziert würden. Ich gebe Herrn Hiegelsberger recht, dass viele Stifte (z.B Stift Melk) oder Kirchen (z.B. der Stephansdom) Anziehungspunkte für Touristen sind. Diese Touristen beleben die umgebende Wirtschaft indem sie Hotels buchen, Restaurants besuchen, Reiseführer beschäftigen und kitschige Souveniers kaufen. Allerdings hinkt der implizite Vergleich mit Sehenswürdigkeiten im Staatsbesitz. Die meisten dieser &#8222;kulturhistorischen Gebäude&#8220; stehen auf Privatgrund im Besitz der Katholischen Kirche.</p>
<p>Ziehen wir wieder einen persönlichen Vergleich: Meine Eltern haben einen sehr schönen Garten. Darin aufgestellt sind sowohl gekaufte, als auch selbst gemachte Kunstwerke. Viele davon wesentlich schöner und ästhetisch ansprechender als die vor langer Zeit verblassten Farben auf den Statuen der meisten Kirchengebäude. Würde nun ein findiger Reiseführer dazu verhelfen, dass das Haus meiner Eltern samt dem Garten zum Touristenmagnet wird, könnten meine Eltern dann Reparaturarbeiten an Pflanzen, Kunstwerken, &nbsp;Gartenweg und -zaun, die auf die Abnutzung durch große Menschenmengen zurückzuführen sind vom Staat subventionieren lassen? Wenn ja, dann kein Problem mit dem Zweck des &#8222;Kultusbeitrags&#8220;. Wenn dem jedoch nicht so ist (und ich bezweifle es sehr), dann schlage ich vor einen Bettelbrief an die Dachorganisation der Katholischen Kirche zu schicken, an die reichste Institution der Erde: an den Vatikan. Ich gehe davon aus, dass der Besitzer eines Grundstückes für die Erhaltung der sich darauf befindlichen Bauwerke verantwortlich ist. Genauso wie meine Eltern.</p>
<h2>Abschließend &#8230;</h2>
<p>&#8230; möchte ich noch einmal wiederholen, dass dieser Artikel wahrscheinlich von meinem persönlichen Verhältnis zur Katholischen Kirche geprägt ist. Es handelt sich für mich um ein emotionales Thema wenn eine Institution wie die Katolische Kirche, die mehr Unheil unter den Menschen angerichtet hat als der Zweite Weltkrieg (sowohl in Opferzahlen als auch in Sachschäden) irgendeine Hilfe bekommen soll die ich ungewollt mitfinanzieren muss. Wenn eine private Firma eine Unsumme zur Sanierung eines Stifts oder Doms spendet, kann ich aufhören mit dieser Firma Geschäfte zu machen. Die einzige Möglichkeit nicht mehr Steuerzahler Österreichs zu sein ist es in ein anderes Land zu ziehen. Dieser Preis ist mir, bei diesem Thema, zu hoch. Deshalb möchte ich unser Steuergeld lieber gerechter verteilt wissen.</p>
<p>Außerdem möchte ich darauf hinweisen, dass ich nicht gegen Religion an sich bin. In meiner Welt darf jede/r das Glauben und das tun, was ihn/sie glücklich macht, solange dadurch niemand anders in seinen Freiheiten eingeschränkt wird. Kirchliche Organisationen sehe ich jedoch als Institutionen welche den Glauben der Menschen instrumentalisieren um Macht und Einfluss über sie zu bekommen. Nur allzu oft sind Personen mit mehr oder weniger politischer Macht darunter (siehe die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/ÖVP" title="Wikipedia (DE) - Österreichische Volkspartei">ÖVP</a> (die sich als <a href="http://www.oevp.at/download/000298.pdf" title="Parteiprogramm der ÖVP">christdemokratisch</a> (PDF, S. 3) versteht) oder die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Al-Qaida" title="Wikipedia (DE) - Al-Quaida">Al-Qaida</a>), über welche diese Institutionen versuchen an Einfluss im jeweiligen Gebiet zu gewinnen. Darin sehe ich eine Entweihung des Glaubens dieser Menschen.</p>
<p>Natürlich weiß ich, dass die Katholische Kirche nicht nur die Hexenverbrennungen, Missbräuche, die Einführung von Hölle und Teufel und langweilige Sonntagspredigten zu bieten hat. Neben der Inquisition und den Exorzisten waren auch viele kleine Pfarren um das Wohl ihrer &#8222;Schäfchen&#8220; besorgt. Hungernde Menschen wurden mit Nahrung versorgt, Flüchtlinge bekamen Obdach und Rat. Dies waren aber hauptsächlich Initiativen von einzelnen Pfarrern und Priestern. Von der Zentrale in Rom gingen so gut wie nie solche Initiativen aus.</p>
<p>Dieser Artikel soll nicht zu einem &#8222;Krieg gegen die Kirche&#8220; führen, sondern eher zum Nachdenken anregen. Politiker (insbesondere der ÖVP seitdem sie unter Wolfgang Schüssel einen Schwenk zum Populismus erfahren hat, aber natürlich auch viele andere) haben eine Tendenz Themen in schönen Worten an ihre Wähler zu vermitteln. Oftmals zu schön um wahr zu sein. Deshalb sollte man hinter die Worte auf die eigentlichen Absichten blicken und dann seinen Standpunkt entscheiden.</p>
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		<title>Defacto Internetverbot in Weißrussland</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 11:35:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tok1hama1san</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
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		<description><![CDATA[Über die Groklaw Newspicks bin ich auf diesen Artikel der Library of Congress gestoßen. Darin werden die neuen Bestimmungen des Staates Weißrussland (Europas letzte defacto-Diktatur) beschrieben die mit kommendem Freitag in Kraft treten. Es handelt sich um den Versuch das Prinzip der Great Firewall of China nicht mit Technik umzusetzen, sondern mit Angst. Das neue [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=taach.wordpress.com&amp;blog=6890806&amp;post=439&amp;subd=taach&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über die Groklaw Newspicks bin ich auf <a href="http://www.loc.gov/lawweb/servlet/lloc_news?disp3_l205402929_text" title="Library of Congress - Belarus: Browsing Foreign Websites a Misdemeanor">diesen Artikel</a> der Library of Congress gestoßen. Darin werden die neuen Bestimmungen des Staates Weißrussland (Europas letzte defacto-Diktatur) beschrieben die mit kommendem Freitag in Kraft treten. Es handelt sich um den Versuch das Prinzip der Great Firewall of China nicht mit Technik umzusetzen, sondern mit Angst.</p>
<p>Das neue Gesetz macht es unmöglich ungestraft auf Services aus dem Internet zuzugreifen, wenn diese Services nicht direkt von einem Server in Weißrussland kommen. Ein Zugriff auf google.com, amazon.com, twitter.com, facebook.com oder wikipedia.org (selbst be.wikipedia.org, die weißrussische Version, da sie laut mtr auf US-Servern gehostet wird) wird demnach mit bis zu 125 US-Dollar bestraft, wenn diese Seiten nicht einen Server in Weißrussland stehen haben über den der Verkehr geleitet wird. Internetcafes oder auch private Haushalte mit Anschluss müssen mit Strafverfolgung und Schließung rechnen, wenn Kunden oder Freunde die bereitgestellten PCs mit Anbindung verwenden um auf einen solchen Service zuzugreifen.</p>
<p>Internetprovider müssen den Datenverkehr ihrer Kunden aufzeichnen und es gibt eine für Provider verpflichtende Sperrliste von Seiten die ihre Kunden nicht zu sehen bekommen dürfen. Damit beherrscht die weißrussische Regierung die oben genannten Server. Die offizielle Erklärung dieses Vorgehens ist die Abschottung der Menschen von extremistischen und pornographischen Inhalten. Weiters soll damit der weißrussische Teil des Internets besser besucht werden.</p>
<p>Wer im letzten Jahr ab und zu mal die Nachrichten eingeschaltet hat wird vom sogenannten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arabischer_Fr%C3%BChling" title="Wikipedia (DE) - Arabischer Frühling">Arabischen Frühling</a> gehört haben. Wenn sie auch nicht ausschlaggebend für den Erfolg gewesen sein mögen, so wurden Services aus dem Internet wie Twitter, Blogs und Social Networks massiv zur Vorbereitung und Koordinierung der Proteste genutzt. Ein diktatorisches Regime wie Weißrussland hat natürlich die Gefahren gesehen und versucht die im arabischen Raum festgestellten Schwachpunkte der dortigen Regime bei sich selbst zu entfernen. Da kaum wichtige Infrastruktur in Weißrussland zu finden ist, ist das Verbot auf ausländische Services zuzugreifen defacto eine Schaffung eines vom Staat kontrollierten Intranets und eine Abschottung nach Außen. Die Werkzeuge des Arabischen Frühlings sind also aus Weißrussland dann nicht mehr zu erreichen.</p>
<p>Neben den immer noch bestehenden Regimen wie z.B. Syrien, dem Iran, China und Nordkorea wird auch in Weißrussland mit der Todesstrafe, Verschleppungen und dem Verbot von demokratischen Mitteln gearbeitet (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9Frussland#Menschenrechte_in_Wei.C3.9Frussland" title="Wikipedia (DE) - Weißrussland - Menschenrechte in Weißrussland">Wikipedia</a>). Ich wünsche der weißrussischen Bevölkerung viel Erfolg, sollte sie sich in nächster Zeit gegen Präsident&nbsp;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aljaksandr_Lukaschenka" title="Aljaksandr Lukaschenka">Aljaksandr Lukaschenka</a> auflehnen.</p>
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		<title>Anime Review 07 &#8211; Mardock Scramble</title>
		<link>http://taach.wordpress.com/2011/12/17/anime-review-07-mardock-scramble/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Dec 2011 10:37:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tok1hama1san</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anime]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>

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		<description><![CDATA[Kinderprostitution, Organhandel oder einfacher, aber dafür äußerst brutaler Mord. All das ist Teil des ersten Teils einer auf drei Akte angelegten Filmreihe des Studio Go Hands mit dem Titel Mardock Scramble. Der erste Film, mit dem Untertitel &#8222;The first compression&#8220; folgt der Verwandlung des sich ganz am unteren Ende der Nahrungskette befindenden Teenager Rune-Balot zu [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=taach.wordpress.com&amp;blog=6890806&amp;post=436&amp;subd=taach&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kinderprostitution, Organhandel oder einfacher, aber dafür äußerst brutaler Mord. All das ist Teil des ersten Teils einer auf drei Akte angelegten Filmreihe des Studio Go Hands mit dem Titel <a href="http://anidb.net/perl-bin/animedb.pl?show=anime&amp;aid=7439" title="AniDB - Mardock Scramble">Mardock Scramble</a>. Der erste Film, mit dem Untertitel &#8222;The first compression&#8220; folgt der Verwandlung des sich ganz am unteren Ende der Nahrungskette befindenden Teenager Rune-Balot zu einer Kampfmaschine. Mit 12 Jahren wiederholt vom eigenen Vater vergewaltigt, während die Mutter im Drogenrausch nebenan saß, sah sie mit an wie ihr Bruder ihren Vater niederschoß. Fortan schlug sie sich als Prostituierte durch bis sie durch eine Razzia in Polizeigewahrsam genommen wurde.</p>
<p>Hier fand sie ein korrupter Casinobesitzer mit Namen Shell. Nachdem dieser Balot in seinem Auto in die Luft jagte nimmt sich ein Dr. Easter ihrer an und &#8222;repariert&#8220; sie. Zusammen mit einer goldenen Maus mit Namen Oeufcoque, welche sich in alle möglichen Gegenstände verwandeln kann, versucht sie einen Platz im Leben zu finden. Doch da ist noch die Strafverfolgung, für die sie eine wichtige Zeugin gegen Shell ist und Shell selbst, der ihr wieder ans Leben will. Diesmal endgültig.</p>
<p> Mardock Scramble besticht mit einer sehr eindrucksvollen Erzählweise. Die Geschichte nimmt sich kein Blatt vor den Mund und das Bild zeigt schonungslos Balots vergangenes Leben. Ebenso sind die Charaktere sehr individuell gehalten. Ist Dr. Easter noch ein mehr oder weniger &#8222;normaler&#8220; Wissenschafter, der früher an Militärprojekten arbeitete, jedoch ausgestoßen wurde so ist Shell wahrlich nur eine leere Hülle die mit seinen eigenen, extern gespeicherten, Erinnerungen gefüllt wird. Eine Gruppe von Söldnern, die man wohl landläufig als &#8222;Freaks&#8220; bezeichnen würde macht ihre Arbeitsnamen zum Programm. &#8222;Medium the Fingernail&#8220; sammelt zum Beispiel Finger,&nbsp;Mince the Wink sammelt Augen, welche er sich in seinen Körper transplantieren lässt. Und dann ist da noch&nbsp;Welldone the Pussyhand &#8230; wie gesagt, der Name ist Programm.</p>
<p>Äußerst brutal sind nicht nur die Enthüllungen zu Balots früherem Leben sondern auch die nicht zu knapp stattfindenden Kämpfe. Die Atmosphäre wird durch Oeufcoque noch verstärkt, da dieser zu jedem Zeitpunkt Dinge wie Terror, Tod und weitere Gefühle &#8222;riechen&#8220; kann.</p>
<p>Da die Wiederherstellung von Balots Stimmbändern Schwierigkeiten bereitet hilft sie sich mit verschiedenen technischen Geräten um eine Stimme zu erzeugen, die nach ihrer eigenen Meinung aber nicht ihre ist. Deswegen mag man beim ersten Mal Balots Synchronsprecherin nicht sofort erkennen: <a href="http://anidb.net/perl-bin/animedb.pl?show=creator&amp;creatorid=13" title="AniDB - Hayashibara Megumi">Hayashibara Megumi</a>. Hayashibara gehört zu meinen Lieblingssprecherinnen und hat bereits in vielen bekannten Rollen gesprochen: Ayanami Rei (Shin Seiki Evangelion), Lina Inverse (Slayers), Saotome Ranma (weibl.) (Ranma 1/2), Amano Ai (Video Girl Ai), Faye Valentine (Cowboy Bebop), einen Haufen Pokemon und Vieles mehr.</p>
<p>Definitiv nichts für Kinder ist Mardock Scramble sicherlich für ein älteres Publikum sehenswert. Ich freue mich schon auf die restlichen zwei Filme.</p>
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		<item>
		<title>Windows Store Terms of Use &#8211; Was glauben die wer sie sind?</title>
		<link>http://taach.wordpress.com/2011/12/10/windows-store-terms-of-use-wer-glauben-die-wer-sie-sind/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 10:40:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tok1hama1san</dc:creator>
				<category><![CDATA[DRM]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt vermutlich, neben Anwälten, wenig Menschen, die sich jemals eine komplette Microsoft EULA durchgelesen haben. Vor langer Zeit habe ich mir das mal für Windows XP, MS Office und später Windows Vista angetan. (Zu den EULAs ist bei Microsoft selbst wenig zu finden, vor allem zu älterer Software.) Nach ein paar Stunden und mehreren [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=taach.wordpress.com&amp;blog=6890806&amp;post=430&amp;subd=taach&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt vermutlich, neben Anwälten, wenig Menschen, die sich jemals eine komplette Microsoft EULA durchgelesen haben. Vor langer Zeit habe ich mir das mal für Windows XP, MS Office und später <a href="http://www.microsoftvolumelicensing.com/ProductPage.aspx?pid=129">Windows Vista</a> angetan. (Zu den EULAs ist bei Microsoft selbst wenig zu finden, vor allem zu älterer Software.) Nach ein paar Stunden und mehreren Pausen war ich dann durch und nicht viel klüger. Auch damals fand ich darin bereits Punkte, bei welchen sich Microsoft Rechte einräumte, die heute zum Standardrepertoire jeder Software-Firma zu gehören scheinen:</p>
</p>
<ul>
<li>Software wird zum Gebrauch lizensiert, nicht verkauft.</li>
<li>Microsoft kann die Unterstützung für die bezahlte Lizenz jederzeit und ohne Ankündigung beenden</li>
<li>&#8230;</li>
</ul>
<p>Dementsprechend war ich nicht verwundert diese Punkte in der EULA zum kommenden <a href="http://windows.microsoft.com/en-US/windows/store-terms-of-use">Windows Store</a> zu finden. Für alle die es nicht wissen: Der Windows Store ist ein App Store, welcher das kommende Windows 8 mit einfachem Zugang zu Apps versorgen soll.</p>
<p>Etwas überaschter bis irritiert war ich dann aber, als ich mir die weiteren Punkte durchlas. Da ist zum Beispiel davon die Rede, dass Microsoft, diesmal durch die EULA gedeckt, das OS zur Spyware machen darf:</p>
<blockquote><p>To provide the <span class="notLocalizable">Windows</span> Store service, we may collect certain information about service performance, your service use, and your use of your <span class="notLocalizable">Windows&nbsp;8 Beta</span> system.</p></blockquote>
<p>Mit <b>Windows 8 Beta System</b> ist gemeint</p>
<blockquote><p>&#8230; the device running <span class="notLocalizable">Windows</span>, any software running on that device, and any devices or software communicating with that device.</p></blockquote>
<p>Also will MS nicht nur über mein Win8-Tablet Informationen erfassen dürfen, sondern auch über meinen Drucker, meinen Standcomputer, den Laptop meiner Freundin, meinen Homeserver, usw. &#8230;</p>
<p>Liest man weiter, so stößt man auf den Punkt &#8222;<b>What are my rights for apps I get from the <span class="notLocalizable">Windows</span> Store?</b>&#8222;. Der erste Satz hat bereits viel damit zu tun, was Microsoft als &#8222;Recht&#8220; des Konsumenten auffasst:</p>
<blockquote><p>All apps made available through the <span class="notLocalizable">Windows</span> Store are licensed, not sold, to you.</p></blockquote>
<p>Soweit bekannt. Auch in der restlichen Erklärung ist nichts zu meinen &#8222;Rechten&#8220; zu finden, sondern nur eine Definition wo meine Einschränkungen bei der Benutzung sind, und dass Dritte mit ihren Apps ganz eigene Nutzungsvereinbarungen treffen können.</p>
<p>Wenn ich nun bereits eine solche App gekauft habe findet sich ein neuer interessanter Punkt: fehlerhafte Abrechnungen. Dazu hat Microsoft folgendes zu sagen:</p>
<blockquote><p>If we make an error on your bill, and we identify the error, <b>we may correct it at any time</b>, and you will pay the corrected amount. If you identify the error within 120 days after the statement date, we’ll investigate it promptly after you tell us and we’ll correct the charge <b>if we agree that it was in error</b>.</p></blockquote>
<p>Natürlich kann man die von mir hervorgehobenen Punkte auch positiv sehen:</p>
</p>
<ul>
<li>&#8222;we may correct it at any time&#8220; kann auch bedeuten, dass sie versuchen den Fehler so schnell wie möglich zu beheben. Es kann aber auch bedeuten, dass sie sich solange Zeit lassen können wie sie wollen. Das Geld liegt auf ihrem Konto ja ebenso gut wie auf meinem, oder?</li>
<li>&#8222;if we agree that it was in error&#8220; hat selbstverständlich seine Berechtigung. Bloß weil ich einen vermeintlichen Fehler melde, heißt das noch nicht, dass es tatsächlich einer ist. Soweit so unspektakulär. Hinsichtlich Microsofts Geschichte im Umgang mit Fehlern (Stichwort: <a href="http://www.google.com/search?client=ubuntu&amp;channel=fs&amp;q=microsoft+%22feature+not+a+bug%22&amp;ie=utf-8&amp;oe=utf-8">It&#8217;s a feature, not a bug</a>) hinterlässt diese Formulierung dann doch einen schalen Geschmack.</li>
</ul>
<p>Eine weitere interessante Regelung findet sich bei einer eventuellen Rückgabe einer App. Da es ja durchaus sein kann, dass ich die falsche App ausgesucht habe sollte man meinen, dass es eine Möglichkeit gibt diese &#8222;zurück zu geben&#8220;. Eventuell innerhalb eines kurzen Zeitraumes mit voller Kostenrückerstattung. Microsoft schließt das von vornherein aus:</p>
<blockquote><p>Because the <span class="notLocalizable">Windows</span> Store services begin immediately when you acquire an app, you do not have the right to cancel your purchase once you get the app. This means there is no withdrawal right or “cooling off” period for your use of the <span class="notLocalizable">Windows</span> Store, and all charges for apps are non-refundable, except as described in this section. Unless the law in your territory requires a “cooling off” period despite this agreement, you waive any right to a “cooling off” period.</p></blockquote>
<p>Die &#8222;Exceptions described in this section&#8220; inkludieren: Apps die sich nicht installieren lassen und Apps deren Beschreibung nicht mit deren Funktionsumfang übereinstimmen. Natürlich gibt es die Gefahr, dass ich mir eine App kaufe, ein Backup des Codes mache und die App wieder zurückgebe. Das ließe sich innerhalb von Minuten bewerkstelligen. Da die App aber vermutlich ohne gültige Lizenz, welche bei einer Deinstallation wohl gelöscht würde, sowieso nicht laufen wird heißt das Credo hier offensichtlich: Kulanz gleich Null.</p>
<p>Wir kommen zum, meiner Ansicht nach, wichtigsten Punkt dieser EULA: &#8222;<b>Can <span class="notLocalizable">Microsoft</span> remove apps or data from my device?</b>&#8222;. Die spannende Frage nach einem Kill Switch, wie ihn die App Stores von Apple und Google ja bekanntlich besitzen. Beginnen wir mit dem ersten Satz:</p>
<blockquote><p>We may change or discontinue certain apps or content offered in the <span class="notLocalizable">Windows</span> Store at any time, for any reason.</p></blockquote>
<p>Ein alter Hut. Eine App die du heute bei uns siehst, muss morgen nicht mehr im Angebot sein. Weiter:</p>
<blockquote><p>In cases where your security is at risk, or where we’re required to do so for legal reasons, you may not be able to run apps or access content that you previously acquired or purchased a license for.</p></blockquote>
<p>Soweit so klar. Microsoft kann auch rechtlichen oder Sicherheitsgründen eine App auf meinem Gerät deaktivieren oder Daten löschen. Hä, was? Microsoft kann meine Daten löschen? Ah, es geht &#8222;nur&#8220; um &#8222;<b>content that you previously acquired or purchased a license for</b>&#8222;. Also um Filme, Musik und dergleichen welche ich über den Windows Store bezogen habe. Und nur dann, wenn es rechtlich notwendig ist oder Sicherheitsbedenken bestehen. Oder?</p>
<blockquote><p>If the <b><span class="notLocalizable">Windows</span> Store</b>, <b>an app</b>, <b>or any content</b> is <b>changed</b> or <b>discontinued</b>,<b>&nbsp;your&nbsp;data could&nbsp;be deleted</b> or <b>you may not be able to retrieve data you have stored</b>. We have <b>no obligation to return data to you</b>. If sign in information or other <b>data is stored with an expiration date</b>, we may also <b>delete the data as of that date</b>.</p></blockquote>
<p>Herr Maier, wie nochmal? Wenn eine App oder ein Medium verändert oder nicht länger unterstützt wird, oder einfach der gesamte Store den Bach runter geht, dann behält sich Microsoft das Recht vor all diese Daten zu löschen? Einfach so? Das wäre in etwa gleichbedeutend wie: Saturn sperrt zu und mein PC explodiert. Bloß weil der Anbieter verschwindet, darf ich also seine Inhalte nicht mehr verwenden. Das ist harter Tobak. Leider, wenn man sich die Geschichte &#8222;lizensiert, nicht verkauft&#8220; zu Ende denkt, ist das die logische Folge. Mich wundert ja nur, dass nicht alle mit dem Internet verbundenen XP-Maschinen am Ende des Supportzeitraumes automatisch ein <b>format C:</b> ausgeführt haben.</p>
<p>Ein weiterer interessanter Punkt ist der Folgende:</p>
<blockquote><p>Some apps may also stop working if you update or change your <span class="notLocalizable">Windows&nbsp;8 Beta</span> device, or if you attempt to use those apps on a <span class="notLocalizable">Windows&nbsp;8 Beta</span> device with different features or processor type.</p></blockquote>
<p>Diese Ankündigung verwundert mich über die Maßen. Bei einem Update meines OS oder beim Austausch einer Komponente oder beim Versuch die App auf einem anderen Windows 8 Gerät auszuführen, welches andere Hardwaremerkmale oder einen anderen Prozessortyp hat, kann es sein, dass eine App nicht mehr funktionieren will. Ja klar, Kompatibilität, Bits der CPU, &#8230; äh, wie nochmal? War da nicht die <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Nur-noch-HTML-und-JavaScript-Windows-8-verunsichert-NET-Entwickler-1255775.html">Ankündigung von MS</a>, dass Apps vorrangig auf HTML5, Javascript und CSS basieren sollen? Auch im Artikel wie man eine <a href="http://msdn.microsoft.com/en-us/library/windows/apps/br211386.aspx">grundsätzliche Metro App schreibt</a> werden diese Sprachen im selben Atemzug mit C++, C# und Visual Basic genannt. Später werden sie dann überhaupt alleine hervorgehoben. Keine der angesprochenen Sprachen funktionieren ausschließlich mit einer ganz bestimmten Hardware-Konstellation. Einzig C++ muss für einen alternativen Prozessor eventuell neu kompiliert werden. Da MS aber Win8 bekanntlich auch für die ARM-Architektur herausbringen will, kann man sich wohl erwarten, dass es auch Versionen der Apps für diesen Prozessortyp gibt. Ah, ich vergas. Es handelt sich dabei nicht um Probleme der Apps, sondern um&nbsp;technische Beschränkungen. Du darfst eine App nur so verwenden, wie wir es dir erlauben. Ein altbekanntes Motto von Microsoft.</p>
<p>Auch die nächste Frage wird spannend: &#8222;<b>Can <span class="notLocalizable">Microsoft</span> change the <span class="notLocalizable">Windows</span> Store or my access to it?</b>&#8222;. Antwort:</p>
<blockquote><p>We may change the <span class="notLocalizable">Windows</span> Store at any time, for any reason or no reason, and we may also cancel or suspend your ability to access the <span class="notLocalizable">Windows</span> Store <b>if you’re in breach of this agreement</b>. If we cancel your <span class="notLocalizable">Windows</span> Store service account or your credentials, your right to use the <span class="notLocalizable">Windows</span> Store stops immediately, but you’re still required to pay all charges already incurred through that account.</p></blockquote>
<p>Den &#8222;breach of this agreement&#8220; behandelt Microsoft gleich im nächsten Punkt &#8222;<span class="ui"><b>Can <span class="notLocalizable">Microsoft</span> change these Terms of Use?</b></span>&#8222;:</p>
<blockquote><p>Yes.</p></blockquote>
<p>Microsoft kann jederzeit die &#8222;Terms of use&#8220; ändern, womit sich ein Nutzer von jetzt auf gleich außerhalb der Bedingungen befinden kann. Besonders wird diese Frechheit aber durch folgenden Punkt bewusst:</p>
<blockquote><p>We’ll indicate the date on which these terms were last updated at the top of the most current version of the terms. <b>You are encouraged to revisit the terms of use before each acquisition from the <span class="notLocalizable">Windows</span> Store.</b> Every time you attempt to install an app, you’re confirming your agreement to the then-current terms. You should check the version date on the terms from time to time to make sure you’ve reviewed the latest version of the terms. We might also require you from time to time to click a button or other indicator to accept an updated contract that includes changes (<b>although we aren’t required to do so for any changes to these terms to be binding</b>). If you don’t agree to those changes, you have no rights to continue to access the <span class="notLocalizable">Windows</span> Store.</p></blockquote>
<p>Die einzige Möglichkeit herauszufinden, zu welchen Bedingungen ich eine App kaufe, ist die &#8222;Terms of use&#8220; <b>jedesmal</b>, wenn ich eine App kaufe, durch zu lesen. Der einzige Ort an welchem ich herausfinden kann, ob ich mich noch einmal durch den ganzen Mist quälen muss ist die Seite mit den &#8222;Terms of use&#8220; selbst. Rein theoretisch müsste ich also, wenn ich drei Apps kaufe, vor dem Kauf <b>jeder einzelnen App</b> diese Bedingungen durchlesen um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein. Microsoft schreibt zwar, dass sie möglicheweise manchmal eine Aufforderung neue Bedingungen zu akzeptieren in Form eines Knopfes anzeigen. Welch Hürde. Dies muss aber nicht geschehen, damit diese Bedingungen rechtlich bindend sind. Ich frage mich was Konsumentenschützer zu dieser Konstruktion sagen würden.</p>
<p>Ich gebe zu, dass dies die erste EULA von Microsoft ist, bei deren Durchlesen mir schlecht geworden ist. Trotzdem, dass es sich bei vielen Punkten hier um altbekannte Allüren eines Softwareproduzenten handelt, dessen Tentakel bis in unser privates Leben hineinreichen (Hotmail, MSN, Skype, Bing, &#8230;) bin ich entsetzt von der Selbstverständlichkeit mit der Microsoft hier die Beschränkungen seiner Kunden festlegt. Als ob es keine Alternative gäbe und der Nutzer eh nur die Produkte von Microsoft verwenden könnte. Friss oder stirb. Kein Gott neben Microsoft.</p>
<p>Ich habe in meinem Leben noch keine Kaufempfehlung an irgendwen für ein Microsoft-Produkt gegeben. Ich halte mich bisher diesbezüglich zurück und gebe eher Empfehlungen z.B. reine Hardware zu kaufen und eine GNU/Linux-Distribution aufzuspielen. In diesem Fall jedoch mache ich eine Ausnahme. Mit Hinweis auf diese EULA werde ich aktiv jeder Person mit der sich das Thema ergibt vom Kauf eines Gerätes mit vorinstalliertem Windows 8 oder einem Installmedium mit der Software selbst abraten. Es handelt sich dabei, meiner Meinung nach, um eine größere Gefahr für die Freiheit des Nutzers als die, noch nicht bestätigten,&nbsp;Befürchtungen&nbsp;zu <a href="http://taach.wordpress.com/2011/10/19/fsf-gegen-zu-sicheres-booten/">Secure Boot</a>.</p>
<p>Was ist deine Meinung dazu? Hast du dir frühere EULAs durchgelesen? Siehst du den Inhalt der Windows Store Terms of Use positiver als ich?</p>
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	</item>
		<item>
		<title>FSF gegen &#8222;zu&#8220; sicheres Booten</title>
		<link>http://taach.wordpress.com/2011/10/19/fsf-gegen-zu-sicheres-booten/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 11:16:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tok1hama1san</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit bekannt ist, dass Microsoft nur solche Geräte als Windows 8 kompatibel auszeichnen wird welche das sogenannte Secure Boot unterstützen und standardmäßig eingeschalten haben ist eine Diskussion in der Free Software Community entflammt. So wurde kolportiert, dass es den Herstellern zu aufwändig sein könnte dieses &#8222;Feature&#8220; unter die Kontrolle des Nutzers zu stellen, sprich: abschaltbar [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=taach.wordpress.com&amp;blog=6890806&amp;post=428&amp;subd=taach&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit bekannt ist, dass Microsoft nur solche Geräte als Windows 8 kompatibel auszeichnen wird welche das sogenannte Secure Boot unterstützen und standardmäßig eingeschalten haben ist eine Diskussion in der Free Software Community entflammt. So wurde kolportiert, dass es den Herstellern zu aufwändig sein könnte dieses &#8222;Feature&#8220; unter die Kontrolle des Nutzers zu stellen, sprich: abschaltbar zu machen.</p>
<p>Zur Info: Secure Boot nennt sich ein Verfahren, welches nur Kernel booten soll welche mit einem hinterlegten Schlüssel signiert sind. Die Befürchtungen gehen in die Richtung, dass der Nutzer selbst keine Schlüssel hinzufügen kann (z.B. für den eben selbst kompilierten Kernel) oder nicht in der Lage sein wird Secure Boot etwa durch abschalten zu umgehen. Das hätte zur Folge, dass nur Windows 8 auf diesem Computer lauffähig wäre, da sich nicht einmal eine LiveCD zur Installation starten ließe.</p>
<p>Die FSF hat, als Vorsichtsmaßnahme, eine <a href="http://www.fsf.org/campaigns/secure-boot-vs-restricted-boot">Stellungnahme veröffentlicht</a> in welcher sie Hardwarehersteller und Microsoft dazu auffordert darauf zu achten, dass durch Secure Boot (welches die FSF Restricted Boot nennt, für den Fall, dass sich die Befürchtungen bewahrheiten) die Freiheiten der Nutzer alternative Software auf dem Computer zu installieren nicht beschnitten wird. Dazu hat die FSF auch eine <a href="http://www.fsf.org/campaigns/secure-boot-vs-restricted-boot/statement">Unterschriftenaktion</a> gestartet.</p>
<p>Man kann über die FSF (und Richard Stallman) sagen was man will, ich sehe den Sinn dieser Kampagne vor allem darin die Aufmerksamkeit von Hardwareherstellern zu erlangen. Wenn Secure Boot einmal implementiert ist werden die wenigsten Hersteller dazu geneigt sein es im Nachhinein groß anzupassen.</p>
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		<title>Anime Review 06 &#8211; Kareshi Kanojo no Jijou</title>
		<link>http://taach.wordpress.com/2011/10/12/anime-review-06-kareshi-kanojo-no-jijou/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 21:40:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tok1hama1san</dc:creator>
				<category><![CDATA[Serie]]></category>

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		<description><![CDATA[&#34;Seine und ihre Umstände&#34; wäre eine wortwörtliche Übersetzung des Titels. (Die offizielle deutsche Übersetzung &#34;Mein Geheimnis, dein Geheimnis&#34; ist hoffentlich ein schlechter Scherz.) Bei Kareshi Kanojo no Jijou (kurz: Kare Kano) handelt es sich auf den ersten Blick um eine recht ungewöhnliche Serie für das Studio GAINAX. Keine Mechas, keine Brüste die permanent schwingen als [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=taach.wordpress.com&amp;blog=6890806&amp;post=423&amp;subd=taach&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&quot;Seine und ihre Umstände&quot; wäre eine wortwörtliche Übersetzung des Titels. (Die offizielle deutsche Übersetzung &quot;Mein Geheimnis, dein Geheimnis&quot; ist hoffentlich ein schlechter Scherz.) Bei <a href="http://anidb.net/perl-bin/animedb.pl?show=anime&amp;aid=199" title="AniDB - Kare Kano">Kareshi Kanojo no Jijou</a> (kurz: Kare Kano) handelt es sich auf den ersten Blick um eine recht ungewöhnliche Serie für das Studio GAINAX. Keine Mechas, keine Brüste die permanent schwingen als ob ihre Trägerin auf einem Trampolin lebte, keine abgefahrenen Themen. Eine einfache Schulhofromanze eben.</p>
<p>Mädel findet Junge. Sie kann ihn nicht leiden, er gesteht ihr seine Liebe, sie verliebt sich in ihn. Beide sind Musterschüler und stehen an der Spitze ihrer Schule. Eigentlich alles kein Problem. Doch: beide geben nur vor Musterschüler zu sein. Sobald sich beide zusammenfinden entscheiden sie sich dafür ihre Masken abzunehmen und sich einfach so zu geben wie sie sind. Vor allem sie, Miyazawa Yukino, schafft es schnell aus ihrer Hülle auszubrechen und ist fortan ein aufgewecktes, fast schon überdrehtes und komplett verliebtes Mädchen. Er, Arima Souichiro, ändert sich anfangs weniger und bleibt lange eher verschlossen. Doch auch er kann seine Gefühle nicht verleugnen.</p>
<p>Schnell tauchen die ersten Proben für ihre Beziehung auf. Souichiro muss sich seiner überbordenden Eifersucht stellen und Yukino wird sogar von den Mädchen der Klasse ausgeschlossen. Viele bunte Charaktere, wie Yukinos Familie mit ihren jung gebliebenen Eltern und ihre lebhaften jüngeren Schwestern, sowie eine eifersüchtige Jugendfreundin von Souichiro, bereichern bald die teils verrückten Geschichten um das Liebespaar. GAINAX schafft es die Atmosphäre um Angst vor Abweisung, Sehnsucht und immer wieder neu entstehende Anziehung zwischen den beiden in gewohnt kräftigen Bildern darzustellen. In einer Mischung aus zeitweise sehr guter Animation und Collagen aus stark bearbeiteten Fotos gleicht Kare Kano oft dem Vorgangswerk von GAINAX: <a href="http://anidb.net/perl-bin/animedb.pl?show=anime&amp;aid=22" title="AniDB - Shin Seiki Evangelion">Shin Seiki Evangelion</a>. Neben diversen Kameraeinstellungen, die stark an Evangelion erinnern gibt es auch in Bild und Text viele Anspielungen auf GAINAX&#8217; vermutlich bekanntestes Werk.</p>
<p>Ich habe mal gelesen, dass die Mangaka von Kare Kano, Masami Tsuda, nicht so glücklich mit GAINAX&#8217; Interpretation von Kare Kano war. Ich habe den Manga noch nicht gelesen, er soll aber eher dem Romantik-Genre angehören, während der Anime zeitweise sehr düster und psychologisch wirkt. Eben wie Evangelion.</p>
<h2>Wichtige Charaktere</h2>
<h3>Miyazawa Yukino</h3>
<p align="center"><img src="http://taach.files.wordpress.com/2011/10/yukino_small.png?w=550" title="Miyazawa Yukino" alt="Miyazawa Yukino" /><br />Yukino, die Musterschülerin</p>
<p>Yukino ist die Figur aus deren Sicht der Großteil der Geschichte Erzählt wird. Sie ist freundlich, zuvorkommend, hat die besten Noten der Schule und ist der Liebling ihrer Mitschüler und Lehrer. Auf den ersten Blick ist sie die Tochter eines gutgestellten Hauses. In ihrem zuhause, welches für Japan eher dem Durchschnitt der Mittelschicht nahe kommt, lässt sie jedoch ihre Maske fallen und wird arrogant, gibt sich verwöhnt und übermäßig ehrgeizig. Sie hält sich allen anderen überlegen, freut sich ihre Rolle so gut zu spielen. Dabei tut sie dies alles nur für ein Ziel: sie möchte von ihrem Umfeld bewundert und gelobt werden. Für sie existiert kein süßeres Gefühl &#8230; bis die Liebe zuschlägt. Plötzlich wird ihr klar, dass es ihr an den wichtigsten Dingen im Leben bisher gefehlt hat: echte Freundschaft und eine Person für die es sich zu leben lohnt.</p>
<h3>Arima Souichiro</h3>
<p align="center"><img src="http://taach.files.wordpress.com/2011/10/souichiro_small.png?w=550" title="Arima Souichiro" alt="Arima Souichiro" /><br />Arima, der neue Liebling aller Mitschüler</p>
<p>Souichiro, welcher unbeabsichtigt Yukino von ihrem hohen Thron als Beste der Schule stößt legt eine freundliche, wenn auch reservierte Art an den Tag. Bei seinem Onkel, dem ältesten Bruder seines Vaters, aufgewachsen versucht Souichiro sich dem Rest seiner Familie zu beweisen, welche auf ihn nur als Sohn des schwarzen Schafes der traditionsreichen Ärztefamilie herabsehen. Angst vor Berührung, aber auch Angst vor Trennung bestimmen seine Art und machen ihn zeitweise übermäßig eifersüchtig. Als er auf Yukino trifft verliebt er sich sofort in sie und versucht sie für sich zu gewinnen, was ihm erst nach ein paar Tricks und sogar Erpressung gelingt. Er findet es nicht so leicht seinen Schild abzulegen wie seine Freundin. Seine Veränderung über die Zeit ist vor allem körperlich, da man ihm das reifer werden sehr stark ansieht.</p>
<h3>Yukinos Familie</h3>
<p>Yukinos Vater und Mutter sind glücklich verheiratet und zeitweise hitzköpfiger als ihre Töchter. Tsukino, Yukinos ältere jüngere Schwester ist meist ruhiger als ihre aufgekratzte kleinste Schwester, Kano. Wenn&#8217;s ums Blödsinn mache geht, steht sie Kano jedoch in nichts nach.</p>
<h3>Souichiros Familie</h3>
<p>Souichiros Onkel und Tante sind die einzigen der Familie Arima die ihm Liebe und Verständnis entgegenbringen und ihn so akzeptieren wie er ist. Sie leben mit Souichiro zusammen in einem großen Haus, welches für meinen Geschmack viel zu groß für nur drei Personen ist.</p>
<h3>Freunde in der Schule</h3>
<p>Neben einer Freizeit-Buchautorin, einer Sportenthusiastin und einem selbstverliebten Playboy füllt sich Yukinos Umfeld mit einer eifersüchtigen Jugendfreundin Souichiros, einem besorgten Lehrer mit weichem Herz und vielen anderen die gerade die neue, ungeschminkte Yukino zu schätzen wissen. Sie alle werden von ihrer natürlich Herzlichkeit vereinnahmt und vergessen mit der Zeit alle Differenzen.</p>
<p>Der Manga lief über 11 Jahre lang, bis er von der Leserschaft auf Grund eines Mangels an neuen Ideeen aus dem Magazin gewählt wurde. Die 26 Folgen des Anime setzen vermutlich gerade mal zwei bis drei dieser Jahre an Material um. Leider endet der Anime sehr abrupt, obwohl gerade die letzten zwei Folgen sicherlich noch Platz gelassen hätten mehr vom Fest, das in der Schule vorbereitet wurde, zu zeigen. Vielleicht wäre sich sogar ein Ausschnitt aus der Theateraufführung, für welche Yukino und ihre Freunde hart gearbeitet haben, ausgegangen. Alles in allem hat mir der Anime so gut gefallen, dass ich ihn mir vor Kurzem zum dritten Mal angesehen habe. Das Ende ist jedoch leider jedes Mal enttäuschend.</p>
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		<title>Microsoft: Schwanzlängenvergleich mit Firefox und Chrome</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 13:52:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tok1hama1san</dc:creator>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
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		<description><![CDATA[Über einen Heise-Artikel kam ich auf die (Werbe-)Website yourbrowsermatters.org (man lasse sich das *.org für eine Werbewebsite von Microsoft auf der Zunge zergehen). Dort soll der Sicherheitsindex für den eigenen Browser angezeigt werden. Dass es sich dabei nur um eine (ich wiederhole mich) Werbewebsite handelt beweist Microsoft damit, dass nur die beiden größten Konkurrenten Firefox [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=taach.wordpress.com&amp;blog=6890806&amp;post=419&amp;subd=taach&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über einen <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Microsoft-findet-den-Internet-Explorer-am-sichersten-1358750.html/from/atom10" title="Heise.de - Microsoft findet Internet Explorer am sichersten">Heise-Artikel</a> kam ich auf die (Werbe-)Website <a href="http://yourbrowsermatters.org/" title="yourbrowsermatters.org">yourbrowsermatters.org</a> (man lasse sich das *.org für eine Werbewebsite von Microsoft auf der Zunge zergehen). Dort soll der Sicherheitsindex für den eigenen Browser angezeigt werden. Dass es sich dabei nur um eine (ich wiederhole mich) <u>Werbewebsite</u> handelt beweist Microsoft damit, dass nur die beiden größten Konkurrenten Firefox (2 Punkte von möglichen 4 in der Version 7.0) und Chrome (2.5 Punkte von möglichen 4) mit dem aktuellen Internet Explorer verglichen werden. Bei einem Versuch mit rekonq oder Chromium(!) wurde nur der Text <strong>&quot;WE CAN&#8217;T GIVE YOU A SCORE FOR YOUR BROWSER.&quot;</strong> angezeigt. Einen Vergleich für Webkit-Browser allgemein gibt es also nicht.</p>
<p>In verschiedenen Videos (Flash gebraucht &#8230; war da nicht mal von HTML5 die Rede?) und Artikeln wird dem Nutzer eingeredet wie man es mit der Browsersicherheit &quot;richtig macht&quot;. Schließlich folgen Links welche einen dazu animieren sollen den Internet Explorer 9 (ob der auf Wine läuft?) herunterzuladen und zu installieren. Angesichts der Zwangs&quot;sicherheits&quot;updates der letzten Versionen des IE wundere ich mich, dass das überhaupt notwendig ist. Auch findet man seinen Weg um seine Windows-Installation (oh, verdammt, ich hab ja keine) zu aktualisieren, bzw. gibt es einen Verweis zum MS Security Center wo man verschiedene SIcherheitssoftware bekommen soll.</p>
<p>Die ganze Website ist (aus Werbegründen) bereits dem Design von Windows 8 angepasst. Die (meiner Meinung nach hässlichen) Kacheln findet man überall. In einer davon findet man diesen interessanten Text: &quot;Make sure you are opening secured connections to the pages; you do this by typing in &quot;HTTPS&quot; at the beginning of a URL.&quot; Kann man etwa seit Neuestem die URL von Links welche man anklickt von Hand bearbeiten bevor die Seite geladen wird? Sinnvoller wäre es vermutlich, wenn der Browser sich beim Betreten einer neuen Domain zuerst danach umsieht ob eine https-Verbindung möglich ist und diese automatisch bevorzugt benutzt.</p>
<h2>Besuch auf Microsoft.com</h2>
<p>Schelm der ich bin habe ich natürlich den Link für das Update der Windows-Installation angeklickt. Blöderweise funktioniert zumindest das Windows-Update nur mit einem IE. Naja, dann halt das nächste Mal (&#8230;). Aber wenn man schon mal da ist, kann man auch schauen ob microsoft.com auch sinnvolle Informationen beinhält. Dazu tippte ich einfach &quot;linux&quot; in das Suchfeld ein und siehe: Bing hat das Stichwort nicht automatisch vollzensiert. Der erstgereihte Eintrag war mit dem Titel <strong>&quot;Entfernen von Linux und Installieren von Windows XP&quot;</strong> benannt. Gut, die letzte Version dieses Artikels stammt vom 12.06.2006. Deswegen kein peinlicher Versuch Brachialwerbung für Vista zu machen.</p>
<p>Sehr interessant finde ich die Zusammenfassung die wie folgt beschrieben wird:</p>
<blockquote><p>In diesem Artikel wird beschrieben, wie Sie das Betriebssystem Linux von Ihrem Computer entfernen und Microsoft Windows XP installieren können. Hierbei wird davon ausgegangen, dass Linux bereits auf der Festplatte installiert ist, dass Linux-eigene Partitionen und Linux-Auslagerungspartitionen verwendet werden (<strong>die mit Windows XP inkompatibel sind</strong>) und dass kein freier Speicherplatz mehr auf der Festplatte verfügbar ist.</p>
</blockquote>
<p>Linux-Swap ist mit Windows XP inkompatibel? Interessant. Nach meiner Kenntnis sind Swap Partitionen unter UNIX älter als Microsoft selbst &#8230; (leider habe ich hierfür keinen Link gefunden. Älter als XP sind sie jedoch allemal).</p>
<p>Als ein schönes Eingeständnis der eigenen Unfähigkeit ein Dual-Boot-System mit einem nicht-MS-System erzeugen zu können werte ich folgenden Hinweis:</p>
<blockquote><p><strong>Hinweis</strong>: Windows XP und Linux können gleichzeitig gemeinsam auf demselben Computer installiert sein. <strong>Weitere Informationen finden Sie in Ihrer Linux-Dokumentation.</strong></p>
</blockquote>
<p>Die Formatierung der Platte (ja, alles wird plattgemacht) soll dann über die vorzuhaltende Linux-Bootdiskette mit dem darauf befindlichen Programm fdisk erledigt werden. (Ach, wie oft habe ich mit einer LiveCD die Platte für eine Windowsinstallation vorbereitet &#8230;) Die Anleitung besteht dann im Großen und Ganzen aus einer Beschreibung des Tools fdisk und der Bemerkung, dass man jetzt die WinXP-Install-CD einlegen soll.</p>
<p>Schon irgendwie traurig, wie der weltgrößte Hersteller von Software (auch heute noch) auf ein (von ihm verteufeltes) Konkurrenzprodukt angewiesen ist um einfache Arbeiten ohne Klicki-bunti ausführen zu können. Dieser Artikel sollte an sich kein MS-bashing (außer den kontinuierlichen Hinweis, dass es sich um eine <strong>Werbewebsite</strong> handelt) beinhalten. Die <a href="http://yourbrowsermatters.org/" title="yourbrowsermatters.org">Website</a> ist aber eine zu gute Vorlage &#8230;</p>
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		<item>
		<title>Wine AppDB gehackt</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 20:22:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tok1hama1san</dc:creator>
				<category><![CDATA[Free Software/Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntuusers]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade eben habe ich eine eMail bekommen, dass sowohl die AppDB von Wine als auch Bugzilla gehackt wurden. (Mehr zu diesem Hack.) Es scheint als ob die Hacker nur die Login-Daten hätten auslesen können. Manipulationen der Datenbank wurden von den Verantwortlichen nicht festgestellt. Die Lücke durch die die Hacker eindringen konnten scheint sich in phpmyadmin [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=taach.wordpress.com&amp;blog=6890806&amp;post=417&amp;subd=taach&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade eben habe ich eine eMail bekommen, dass sowohl die AppDB von Wine als auch Bugzilla gehackt wurden. (<a href="http://www.winehq.org/pipermail/wine-users/2011-October/097753.html" title="Wine AppDB compromised">Mehr zu diesem Hack.</a>)</p>
<p>Es scheint als ob die Hacker nur die Login-Daten hätten auslesen können. Manipulationen der Datenbank wurden von den Verantwortlichen nicht festgestellt. Die Lücke durch die die Hacker eindringen konnten scheint sich in phpmyadmin zu befinden, welches deswegen nun keinen Zugriff mehr von außen zulässt. Damit reiht sich Wine in die unglückseligen Opfer der Free Software Szene in der letzten Zeit ein. Nach mysql.com (im März diesen Jahres), kernel.org und linux.com scheint es fast so, als ob selbst Seiten welche man als Nutzer sicher glaubt nicht vor solchen Angriffen gefeit sind. Codeweavers, die Firma welche die AppDB und Bugzilla hostet will die Lücke bereits geschlossen haben.</p>
<p>Jedem, der bei einem dieser Services ein Konto hat wird eine eMail zugesandt in welcher ein neues Passwort zum Login steht. Zwar seien die Passwörter verschlüsselt gewesen, mit genügend Zeit und Rechenkraft lassen sich jedoch vor allem einfache Passwörter schnell herausfinden.</p>
<p>Zum aktuellen Thema deswegen die Frage: wie schützt ihr euch vor potentiellen Hacks der Seiten bei denen ihr euch anmeldet? Wie wählt ihr eure Passwörter aus? Kennt ihr gute und einfache Tools um relativ sichere Passwörter zu erzeugen?</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Apollo 13 &#8211; &#8222;Failure is not an option&#8220;</title>
		<link>http://taach.wordpress.com/2011/10/04/apollo-13-failure-is-not-an-option/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 20:05:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tok1hama1san</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Computer-Geek hat man gewissen Verpflichtungen ein Klischee einzuhalten. Auch wenn der dicke, pickelgesichtige Junge mit den Bierflaschenbrillen teilweise bis heute mit Programmierern und Linux-Enthusiasten verbunden wird (ja, auch Linus wächst noch), so haben viele von uns heute sogar maßgeschneiderte Anzüge an oder sind aus dem Keller (oder Dachboden) der Eltern ausgezogen (man stelle sich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=taach.wordpress.com&amp;blog=6890806&amp;post=414&amp;subd=taach&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Computer-Geek hat man gewissen Verpflichtungen ein Klischee einzuhalten. Auch wenn der dicke, pickelgesichtige Junge mit den Bierflaschenbrillen teilweise bis heute mit Programmierern und Linux-Enthusiasten verbunden wird (ja, auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Linus_Torvalds">Linus</a> wächst noch), so haben viele von uns heute sogar maßgeschneiderte Anzüge an oder sind aus dem Keller (oder Dachboden) der Eltern ausgezogen (man stelle sich diese Überwindung vor!) um irgendwo ein Mädchen (wow!) zu finden. Zum Glück gibt es inzwischen auch eine nicht unbeträchtliche Zahl an weiblichen Geeks die sich nicht scheuen ihren Interessen zu folgen. Aber ich schweife ab.</p>
<p>Zum Klischee des Geeks zählt unter anderem die Affinität zu technischem Spielzeug, das Studium von technischen Details und, natürlich, der Genuss von Filmen die mit technischen Themen aufwarten. Für viele ist die ultimative Entscheidung jene, ob Captain Kirk oder Han Solo cooler/heroischer/sonstwas ist. Mir gefällt Star Wars zwar besser, aber ein großes Problem mit Pille oder Spock hatte ich auch noch nie. Um eins klarzustellen: Filme/Serien mit technischem Thema sind für mich zwar von Interesse, nehmen aber sicher keinen exklusiven Platz bei mir ein. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Braveheart_%28Film%29">Braveheart</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lord_of_the_Rings">Lord of the Rings</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Prinzessin_Mononoke">Mononoke Hime</a> vertreten weitaus größere Gruppen von DVDs in meinem Regal. Nichts desto trotz handelt es sich bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apollo_13_%28Film%29">Apollo 13</a>, mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tom_Hanks">Tom Hanks</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bill_Paxton">Bill Paxton</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kevin_Bacon">Kevin Bacon</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ed_Harris">Ed Harris</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gary_Sinise">Gary Sinise</a> neben anderen wohl um einen der besten Streifen derer ich eine Kopie mein Eigen nennen darf.</p>
<p>Neben vielen emotionalen Szenen, wie der Start von Apollo 13, das fiktive &quot;Failure is not an option&quot; von Gene Kranz oder die komplette Landeszene bis zur Wasserung besticht der Film durch die großartige Leistung der wichtigen Charaktere welche die Anspannung, die Konzentration und die zunehmende Entnervung aller Beteiligten gut vermitteln können. Die gelungene Musik tut ihr Übriges.</p>
<p>Um das Ganze nicht zu einem verspäteten Werbeartikel zu machen möchte ich kurz meine Vorbelastung erläutern. In Wien, Österreich lebend habe ich natürlich von klein auf sehr viel mit Raumfahrt zu tun gehabt. Von Menschen die noch nie aus ihrem Bezirk herauskamen bis zu einer Schulklasse, in der jeder Zweite der Meinung war die Welt sei flach, umringt, war mein Vater, ein belesener und investigativer Enthusiast des Themas Raumfahrt, die einzige Person die versuchte meinen Intellekt anzustacheln und meine Interessen über SNES und Co. hinaus zu wecken. Dementsprechend konnte ich mit 10 Jahren den Countdown von 10 abwärts bis zum &quot;We have a lift off&quot; auf Englisch aufsagen, wusste, dass der kalte Krieg sich nicht nur auf dem Erdboden abspielte und kannte die grundsätzliche Art und Weise in der Raketen und das Space Shuttle funktionierten.</p>
<p>Als der Film Apollo 13 in Österreich in die Kinos kam war dies natürlich ein Pflichttermin für unsere Familie. Gegen 18:00 startete die Vorstellung im Gartenbaukino, Parkring 12, und entführte mich in eine Welt der Schwerelosigkeit. Interessanter Weise war es damals für mich ein Film wie jeder Andere. Disney &amp; Co. hinterließen zwar geringere Eindrücke, waren damals aber trotzdem interessanter. Erst später, als mein Vater den Film auf Kaufkassette (DVDs waren noch nicht sehr verbreitet) mitbrachte, hatte ich wieder die Gelegenheit ihn mir anzusehen. Jene VHS-Kassette trug auf einem (gegenüber heutigen Geräten) kleinen 4:3 Fernseher eine solche Kraft, dass mich der Film seit damals nicht mehr losließ.</p>
<p>Durch den Film bekam ich das Interesse daran mich etwas mit der Geschichte hinter dem Ereignis zu beschäftigen. So wältzte ich viele deutsche und englische Wiki-Artikel und kaufte mir bei einer Freundin, welche in einem Bücherladen arbeitet die englische Originalfassung von &quot;Lost Moon&quot;, welches seit dem Film, welcher wiederum auf dem Buch basiert, unter dem Namen &quot;Apollo 13&quot; erhältlich ist. Das Buch stellt gewisser Maßen die Memoiren von Jim Lovell, dem Kommandanten von Apollo 13, dar ist aber in einer ansprechenden Romanform geschrieben. Es beschreibt detailiert die Vorgänge in Apollo 13, gibt aber auch Einblick in alltägliche NASA-Arbeit und den Werdegang Lovells ohne langweilig zu werden. Oder möglicherweise sehe nur ich als technikaffiner Geek das so&#8230;</p>
<p>Nun ja, genug geschwärmt. Zum Abschluss noch eine kleine Anekdote: Wie Gene Kranz, der verantwortliche Flight Director von Apollo 13 im Making Of zum Film erklärt hat er die Worte &quot;Failure is not an option&quot;, welche ihm im Film in den Mund gelegt werden nie gesagt. Er fand sie aber so treffend, dass er diese zum Titel seiner eigenen Memoiren machte.</p>
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		<title>Schuld ist immer der Moslem &#8211; oder nicht?</title>
		<link>http://taach.wordpress.com/2011/07/28/schuld-ist-immer-der-moslem-oder-nicht/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 12:02:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tok1hama1san</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt da ein Thema, das mich seit dem Beginn beschäftigt/nervt/ärgert. Es geht dabei um das Wort Islamist. Es bezeichnet, im allgemeinen Gebrauch einen Attentäter/Terrorist/Mörder mit islamischem Hintergrund. Ob dieser Hintergrund eine große Rolle bei den Taten der Person spielt wird nicht näher betrachtet. Dieses Verhalten geht Hand in Hand mit der Gewohnheit der Medien [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=taach.wordpress.com&amp;blog=6890806&amp;post=408&amp;subd=taach&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt da ein Thema, das mich seit dem Beginn beschäftigt/nervt/ärgert. Es geht dabei um das Wort <strong>Islamist</strong>. Es bezeichnet, im allgemeinen Gebrauch einen Attentäter/Terrorist/Mörder mit islamischem Hintergrund. Ob dieser Hintergrund eine große Rolle bei den Taten der Person spielt wird nicht näher betrachtet. Dieses Verhalten geht Hand in Hand mit der Gewohnheit der Medien die Konfession eines Täters nur dann anzugeben wenn er Moslem ist. Ist ein Einbrecher/Schläger/Dieb/Mörder Christ, so wird das in keiner Zeile erwähnt. Warum? Die Antwort ist einfach: es ist unwichtig. Genauso unwichtig ist es auch, ob die Person nun Buddhist, Moslem, Shintoist oder Atheist ist.</p>
<p>Ich fordere deswegen die Medien und alle irgendwo noch klar und selbst denkenden Menschen (die beiden Mengen überschneiden sich scheinbar nicht sehr oft) auf eine von zwei Möglichkeiten zu wählen um der sehr einseitigen Berichterstattung und der öffentlichen Meinung ein ausgleichendes Element zu geben:<br />Entweder</p>
<ol>
<li>hört auf den Begriff <strong>Islamist</strong> zu verwenden und macht auf den islamischen Hintergrund nur aufmerksam, wenn es sich um ein wichtiges Detail handelt oder</li>
<li>führt Begriffe für alle anderen Konfessionen ein und verwendet diese relativ zum Wort <strong>Islamist</strong>.</li>
</ol>
<p>Zum 2. Punkt habe ich ein paar Vorschläge:</p>
<ul>
<li>Christist</li>
<li>Katholizist</li>
<li>Evangelist</li>
<li>Buddhistist</li>
<li>Atheistist</li>
<li>&#8230;</li>
</ul>
<p>Hört sich bescheuert an stimmts? Genauso bescheuer wie sich <strong>Islamist</strong> am Anfang der Berichterstattung angehört hat. Durch die häufige Verwendung sind wir diesen Begriff nun gewohnt.</p>
<p>Ich bitte darum, mich nicht falsch zu verstehen. Ich bin kein religöser Mensch, sondern würde mich eher als Atheisten bezeichnen. Für mich ist jede Instrumentalisierung des Glaubens, sei es durch eine Kirche, eine Sekte, einen Mullah oder sonstwen, eine Unterdrückung des Gläubigen. Auch versuche ich nicht Partei für den Islam zu ergreifen. Der Islam ist bei weitem keine Religion welche Frieden, Freude, Eierkuchen und gebrannte Mandeln für die Welt fordert. Ungläubige sollen, nach dem Koran, an allen Ecken belogen und getötet werden. Aber auch das Christentum hat mit Hexenverbrennungen, Menschenverfolgung und dem Schlachten von &quot;Ungläubigen&quot; bewiesen, dass es einen Hang zum Barbarentum hat.</p>
<p>Warum ist mir dieses Thema gerade jetzt so wichtig? Es steht im Zusammenhang mit den Anschlägen von Oslo vor wenigen Tagen. Viele Medien schoßen bei der Berichterstattung vorschnell und erklärten den Mörder zum <strong>Islamisten</strong>. In Wahrheit war dieser jedoch erzchristlich. Seit diesem Zeitpunkt wird seine Konfession aber überall gekonnt ignoriert. Man sieht nicht einmal eine Entschuldigung dafür, dass der Islam sofort und ohne Beweise mit dem Attentat in Verbindung gebracht wurde.</p>
<p>Diese Berichterstattung hat außerdem noch eine andere Wirkung, die mir nicht unbedingt gefällt. Die rechts-rechten Parteien, die ja sowieso den Islam, die &quot;linken Chaoten&quot; und die Pizza Margherita für alles verantwortlich machen haben ein weiteres &quot;Argument&quot; bekommen mit dem sie ihre verdrehte Darstellung der Geschichte und ihrer Beweggründe ihren hirnlosen hörigen Massen besser verkaufen können. Da es keine großen Gegendarstellungen gab, die den Täter vom Islam distanzieren, wird es wohl nicht lange dauern, bis rechte Schläger moslemische Mitbürger terrorisieren und sich dabei auf Rache für Oslo berufen.</p>
<p>Dieser Artikel ist nicht als Scherz gemeint.</p>
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/"><img src="http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons License" /></a><br />This work is licensed under a <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/">Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported License</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Richard Stallman in der TU Wien</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 01:07:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tok1hama1san</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[DRM]]></category>
		<category><![CDATA[Free Software/Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntuusers]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade komme ich zurück aus dem Kuppelsaal der Technischen Universität Wien. Ich komme von einem Vortrag von Richard Stallman welcher den Titel &#34;Ungerechtigkeiten durch proprietäre Software oder wie Patente und Lizenzen Entwicklungen behindern&#34;. In einem Publikum, welches hauptsächlich aus jungen Erwachsenen bestand, war das Gefühl einer kollegialen Atmosphäre spürbar. Im Unterschied dazu, wenn den Vortrag [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=taach.wordpress.com&amp;blog=6890806&amp;post=399&amp;subd=taach&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade komme ich zurück aus dem Kuppelsaal der <a href="http://www.tuwien.ac.at/" title="TU Wien Hauptseite">Technischen Universität Wien</a>. Ich komme von einem Vortrag von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Stallman" title="Wikipedia (de) zu Richard Stallman">Richard Stallman</a> welcher den Titel &quot;<strong>Ungerechtigkeiten durch proprietäre Software oder wie Patente und Lizenzen Entwicklungen behindern</strong>&quot;. In einem Publikum, welches hauptsächlich aus jungen Erwachsenen bestand, war das Gefühl einer kollegialen Atmosphäre spürbar. Im Unterschied dazu, wenn den Vortrag z.B. Robbie Williams oder Bruce Willis gehalten hätten, war Stallmans Auftritt fast nicht zu bemerken und bevor er anfing das Mikrofon zu testen waren die meisten Anwesenden noch in Gespräche vertieft. Als er jedoch die Aufmerksamkeit für sich beanspruchte stand vor den Zuhöhrern ein mittelgroßer Mann mit einem, in Wien als Käsekrainerfriedhof bekannten, hervorstechenden Körpermerkmal und ohne Schuhe.</p>
<p align="center"><img src="http://taach.files.wordpress.com/2011/07/stallman01.png?w=550" title="Richard Stallman in der TU Wien" alt="Richard Stallman in der TU Wien" /></p>
<h2>The Four Freedoms</h2>
<p>Stallmans erstes Thema waren natürlich die <a href="http://www.gnu.org/philosophy/free-sw.html" title="gnu.org (de) - Definition von Free Software">vier Freiheiten</a>, die die <a href="http://www.fsf.org">FSF</a> versucht PC-Nutzern zu geben. Diese Freiheiten, welche auch in den <a href="http://www.gnu.org/licenses/gpl.html" title="gnu.org (de) - GNU GPL">verschiedenen Versionen der GPL</a> festgeschrieben sind, erklärte Stallman so:</p>
<h3>Freedom 0</h3>
<p><em>The Freedom to run a program as you wish</em></p>
<p>Dies bedeutet, dass der Nutzer die Freiheit haben soll, ein Programm nach den eigenen Wünschen ablaufen zu lassen. Dazu gehört sowohl die Frage wo, wie oft und wann das Programm läuft.</p>
<h3>Freedom 1</h3>
<p><em>The Freedom to study the code of a program and change it</em></p>
<p>Dazu gehört einmal die Möglichkeit überhaupt an den Quellcode eines Programmes zu kommen und die von vielen Lizenzen in jedem Fall auferlegte Beschränkung diesen Code an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Hier brachte er mehrere Beispiele für seine These: Ein Programm beinhält keinen schädlichen Code. Ich kann dies jedoch nicht überprüfen. Damit beinhält es potenziell schädlichen Code.</p>
<p>An dieser Stelle schenkte er sich eine Tasse Kaffee ein. Der Mann hatte die Ruhe weg.</p>
<p>Er erklärte, dass schädlicher Code für gewöhnlich aus einem der folgenden Gründe als solcher klassifiziert wird. Die Software</p>
<ul>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spyware" title="Wikipedia (de) zu Spyware"><strong>spioniert</strong></a> den Computer und/oder das Verhalten des Nutzers <strong>aus</strong></li>
<li><strong>verweigert</strong> bereits auf Codeebene bestimmte <strong>Möglichkeiten</strong> mit ihr <strong>zu arbeiten</strong> (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Rechteverwaltung" title="Wikipedia (de) zu DRM">DRM</a>)</li>
<li>beinhält eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Backdoor" title="Wikipedia (de) zu Backdoor"><strong>Backdoor</strong></a> durch die der Autor Zugriff oder sogar Herrschaft über den PC nehmen könnte</li>
</ul>
<p>Dieses Verhalten sei in modernen Geräten oder Systemen des öfteren zu beobachten. Als Beispiele nannte er:</p>
<ul>
<li><strong>Microsoft Windows</strong>, welches alle drei Punkte erfülle. Er bezeichnete Windows deshalb als unlimited Malware, da Microsoft jederzeit die Möglichkeit hätte ohne Wissen und das OK des Nutzers weiteren schädlichen Code nach zu installieren.</li>
<li><strong>iPhone</strong> (spyPhone) und <strong>iPad</strong> (iBad), welche dem Nutzer <strong>digital Handcuffs</strong> (Handschellen) anlegten indem die Programme die auf diesen Geräten laufen dürften von Apple stark eingeschränkt und kontrolliert würden. Damit würde dem Nutzer die <strong>Freiheit 0</strong> genommen.</li>
<li><strong>Amazon Kindle</strong> (Swindle), welcher über eine Backdoor verfüge über die Amazon bereits gekaufte Bücher von Kindle ohne die Zustimmung des Nutzers löschen kann. So geschehen im Sommer 2009 ausgerechnet mit <a href="http://www.nytimes.com/2009/07/18/technology/companies/18amazon.html" title="NY Times (en) zu Amazon löscht 1984">George Orwells 1984</a>. Außerdem verfüge Amazon über eine Liste mit den Lesegewohnheiten von Kindle-Nutzern. Dies wird vor allem in nicht freien Ländern wie China und Anderen zum echten Problem.</li>
<li><strong>Adobe Flash</strong> sei ein Beispiel für eine Software, bei der der Nutzer nicht dafür zahlen müsste ausgebeutet zu werden. In diesem Fall nannte er die Malware ihren Preis nicht wert.</li>
</ul>
<h3>Freedom 2</h3>
<p><em>The Freedom to distribute exact copies of a program</em></p>
<p>Das Weitergeben, Verteilen oder sogar Weiterverkaufen eines Programmes unter denselben Bedingungen ist der FSF hiermit ein Anliegen. Stallman meinte, dass proprietäre Software eine Person hier in ein moralisches Dilemma führen könnte.</p>
<p>Man stelle sich vor, ein Freund hätte gerne eine Kopie einer Software die dieser auf meinem Computer gesehen hat. Die Lizenz der Software verbietet jedoch ausdrücklich Vervielfältigungen und das Weitergeben von Kopien. Davon ausgehend, dass dieser Freund ein gutes Mitglied der Gesellschaft ist, welche am Besten zusammenarbeiten kann wenn alle mit allen teilen, und dieser damit eine Art Anrecht auf meine Kooperation (als ebenfalls gutes Mitglied der Gesellschaft) hat stehe ich nun vor zwei nicht besonders guten Möglichkeiten, die Stallman ausdrücklich beide als schlecht bezeichnet: entweder ich gebe dem Freund eine Kopie und missachte die Lizenz des Programmes oder ich verweigere dem Freund die Kooperation und verhalte mich gemäß der restriktiven Lizenz. Stallman schlägt hier vor die Wahl zu treffen, welche am wenigsten Schaden anrichtet. Dies wäre seiner Ansicht nach die Wahl dem Freund eine Kopie der Software zu geben. Nochmals: er bezeichnet beide Möglichkeiten als schlecht und weißt darauf hin, dass ein solches Dilemma bei Freier Software nicht entstehen könnte.</p>
<p>Weiters meinte er, dass es nicht gut wäre die Software komplett unlizensiert zu lassen, denn: &quot;Unlicensed is nearly as nasty as licensed&quot;. (Unlizensiert ist fast so scheußlich wie lizensiert.)</p>
<h3>Freedom 3</h3>
<p><em>The Freedom to distribute modified versions of a program</em></p>
<p>Selbst wenn das Programm weitergegeben und verändert werden darf ist es wichtig, dass auch eine veränderte Version unter denselben Bedingungen weitergegeben werden <strong>muss</strong>. Stell dir vor, jemand verändert eine kleine Kernel-Funktion und bringt damit ein auf dem Linux-Kernel basierendes proprietäres Betriebssystem heraus. Diese Regel verhindert dies.</p>
<p>Stallman vergleicht diese grundlegenden Freiheiten bei der Benutzung eines Computers mit einer Demokratie. Jede Person kann entscheiden wie stark sie sich in den demokratischen Prozess einbringt und welche Rechte sie in Anspruch nimmt. Hier liegt auch eine der stärken der vier Freiheiten: niemand wird gezwungen sie in Anspruch zu nehmen. Jede Person hat die Möglichkeit sich in die Abhängigkeit einer anderen Person oder Firma zu begeben. Genauso wie in einer Demokratie jede Person die Möglichkeit hat die Demokratie zu kritisieren oder eine politische Bewegung zu unterstützen welche die Demokratie offen ablehnt.</p>
<p>Proprietäre Software nennt Stallman dementsprechend Werkzeuge einer Diktatur. Es sei Software die mit der Absicht geschrieben wurde den Nutzer zu verletzen.</p>
<p align="center"><img src="http://taach.files.wordpress.com/2011/07/stallman02.png?w=550" title="Richard Stallman in der TU Wien" alt="Richard Stallman in der TU Wien" /></p>
<h2>Worte und ihre Bedeutungen</h2>
<p>Stallman warnte davor die &quot;Propaganda&quot; der Hersteller proprietärer Software und anderer Produkte zu verwenden. So würde er selbst, gefragt nach seiner Meinung zu &quot;piracy&quot;, antworten: &quot;Attacking ships is bad.&quot; (Schiffe anzugreifen ist schlecht.) Ihm sei auch kein Fall bekannt in welchem Piraten versuchten mittels Musik ein anderes Schiff anzugreifen. Demnach sei der Begriff &quot;music piracy&quot; absolut nichtssagend.</p>
<p>Natürlich kam Stallman auch auf den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/GNU/Linux-Namensstreit" title="Wikipedia (de) zu GNU/Linux">Unterschied zwischen Linux</a> und <a href="http://www.gnu.org/gnu/why-gnu-linux.de.html" title="gnu.org zu GNU/Linux">GNU/Linux</a> zu sprechen. Nach seiner Ansicht war der Linux-Kernel nur das letzte Teil das dem GNU-System gefehlt hatte um ein vollständiges Betriebssystem zu sein. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gnu_hurd" title="Wikipedia (de) zu GNU Hurd">GNU Hurd</a> ist ja, wie wir wissen, bis heute nicht fertig. Damit wäre das hauptsächliche System ein Produkt des GNU-Projekts und sollte auch entsprechend benannt werden. Neben dem &quot;Ruhm&quot;, der laut Stallman nur zweitrangig ist, sei es die mit GNU verbundene Philosophie, welche durch die Nennung des Namens Verbreitung finden würde. Denn nur wenn Menschen ihre Freiheiten schätzen würden, würden sie sich dafür einsetzen und versuchen diese zu verteidigen.</p>
<p>Dasselbe Szenario sieht Stallman auch bei den Begriffen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Free_software" title="Wikipedia (de) zu Free Software">Free Software</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Open_source" title="Wikipedia (de) zu Open Source">Open Source</a>. Open Source sei nur ein Begriff der es vermeiden würde sich mit Freiheit und damit mit den <a href="http://www.gnu.org/philosophy/philosophy.html" title="gnu.org (en) - Philosophy">ethischen Forderungen von GNU</a> auseinander zu setzen.</p>
<h2>Weiteres</h2>
<p>Stallman erzählte außerdem aus seiner Vergangenheit und welche Motivationen ihn dazu brachten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/GNU-Projekt" title="Wikipedia (de) zum GNU-Projekt">GNU</a> und die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Free_software#Die_Geburt_.E2.80.9EFreie_Software.E2.80.9C" title="Wikipedia (de) zur Geburt der Free Software Bewegung">Freie Software Bewegung</a> zu gründen. Unter den verlinkten Artikeln ist dazu mehr Information zu finden.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Copyleft" title="Wikipedia (de) zu Copyleft">Copyleft Lizenzen</a> widmete Stallman ein paar Minuten. Hier erklärte er die wichtigen Unterschiede zwischen freien Lizenzen mit und ohne Copyleft.</p>
<p>Cloud Computing, am Beispiel <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Software_as_a_Service" title="Wikipedia (de) zu SaaS">Software as a Service</a> war Stallman während des gesamten Vortrags offensichtlich ein wichtiges Thema. Er wies mehrmals darauf hin, dass bei dieser Technologie dem Nutzer die Möglichkeit genommen würde zu kontrollieren was genau die Software mit den vom Nutzer zur Verfügung gestellten Daten tut. Dies würde ihm die erste Freiheit nehmen.</p>
<p>Auch Software in Education erwähnte Stallman. Hier wies er darauf hin, dass Schüler von proprietärer Software, die der Schule günstig oder gratis abgegeben würde, abhängig gemacht würden. Dieselbe Software würde den Schülern nach ihrem Abschluss natürlich nur zu einem höheren Preis vom Hersteller zur Verfügung gestellt. Damit würden Schulen ihre Bildungsfunktion ignorieren.</p>
<p>Kurz vor dem Schluss des Vortrags kam noch ein Vertreter der <a href="http://www.fsfe.org" title="FSFE Hauptseite">Free Software Foundation Europe</a> zu Wort und erklärte die Ziele der FSFE.</p>
<p>Danach versteigerte Stallman eine Figur eines <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gnus" title="Wikipedia (de) Gnus">Gnus</a>. Dieses bezeichnete er durchgehend als &quot;adorable&quot; (liebenswert). Der Ausrufungspreis von € 20,- wurde mit einem Verkaufspreis von € 250,- bei weitem übertroffen. Auch eine Ausgabe des Buches &quot;<a href="http://shop.fsf.org/product/free-software-free-society-2/" title="Free Software, Free Society im fsf.org-Shop">Free Software, Free Society</a>&quot; (fsf.org-Shop, hier kann das Buch auch gratis als PDF heruntergeladen werden) wurde versteigert. Es brachte immerhin € 200,- ein.</p>
<p>Zum Abschluss stellte sich Stallman noch den zahlreichen Fragen der Zuhörer.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Meiner Meinung nach hat die <a href="http://www.quintessenz.at/cgi-bin/index" title="Quintessenz Hauptseite">Quintessenz</a> hier gute Arbeit geleistet und eine gute Veranstaltung auf die Beine gestellt. Der Vortrag war interessant (auch wenn er sich hauptsächlich mit grundsätzlichen Fragen beschäftigt hat). Stallman hat eine bildliche und humorvolle Sprache, mit welcher er seinen, für manche sicherlich exotischen, Standpunkt gut erklären konnte. Was mir Leid tut, ist dass ich keine bessere Kamera dabei hatte. Alle Fotos sind mit meiner Handykamera aufgenommen worden.</p>
<p>Der ganze Vortrag wurde vom Veranstalter gefilmt. Ich habe bereits eine eMail mit der Bitte um zur Verfügungstellung des Filmmaterials geschickt. Sobald eine Antwort eintrifft verlinke ich hier auf das Video.</p>
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		<item>
		<title>Das Ende der Netbooks &#8211; Schuld von Linux?</title>
		<link>http://taach.wordpress.com/2011/06/24/das-ende-der-netbooks-schuld-von-linux/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Jun 2011 22:33:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tok1hama1san</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Debian]]></category>
		<category><![CDATA[Free Software/Open Source]]></category>
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		<description><![CDATA[Über die Groklaw Newspicks ist mal wieder ein Artikel von Steven J. Vaughan-Nichols reingeflattert, in welchem er versucht der Frage nachzugehen, warum Netbooks nach der großen Erfolgsgeschichte der letzten Jahre nun wieder stark an Boden verlieren. Allerdings verkommt die Fragestellung zu: &#34;warum Linux auf Netbooks verschwunden ist&#34;. Ich selbst verwende zwar keine Netbooks, aber in [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=taach.wordpress.com&amp;blog=6890806&amp;post=394&amp;subd=taach&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über die <a href="http://www.groklaw.net/newsitems.php" title="Groklaw Newspicks">Groklaw Newspicks</a> ist mal wieder ein <a href="http://www.zdnet.com/blog/open-source/why-the-linux-netbook-crashed-and-burned/9156" title="Why the Linux netbook crashed and burned - Steven J. Vaughan-Nichols">Artikel</a> von Steven J. Vaughan-Nichols reingeflattert, in welchem er versucht der Frage nachzugehen, warum Netbooks nach der großen Erfolgsgeschichte der letzten Jahre nun wieder stark an Boden verlieren. Allerdings verkommt die Fragestellung zu: &quot;warum Linux auf Netbooks verschwunden ist&quot;. Ich selbst verwende zwar keine Netbooks, aber in meinem Bekanntenkreis tauchen die Dinger immer wieder auf und dementsprechend habe ich ein wenig Erfahrung mit den Problemchen die sie mit sich bringen.</p>
<p>Hauptsächlich sind mir folgende Argumentationslinien aufgefallen:</p>
<p>1. Microsoft und Intel haben sich verschworen. Microsoft hat, da Vista nicht auf der schwachen Hardware lief die ein Netbook mitbrachte, XP einfach unter Preis an OEMs verkauft um es attraktiver zu machen (immerhin wollten die Endnutzer ja etwas Bekanntes haben). Die Argumentation besagt weiter, dass M$ die OEMs mit den billigeren Lizenzen dafür &quot;bezahlt&quot; hätte, kein Linux vorzuinstallieren. Ich habe keine Beweise dafür (und entsprechende Links bleibt auf Vaughan-Nichols schuldig), nach Microsofts geschichtlichem Umgang mit Konkurrenten würde es mich aber nicht verwundern.</p>
<p>2. Linux und Freie Software im Allgemeinen können Windows nicht das Wasser reichen. Die Argumentation ist im Großen und Ganzen: &quot;Weil Windows Windows ist.&quot; Keine besonders faire Argumentation, aber leider wahr. Die Endnutzer wollen etwas Bekanntes mit dem sie arbeiten können. Ich habe selbst vor ein paar Jahren eine Diskussion mit einem Netbook-Nutzer gehabt, der das vorinstallierte Linux recht schnell von der Platte gelöscht und sich (ziemlich umständlich, aber ohne CD-Laufwerk geht das bei Windows ja nicht so leicht) ein XP drauf installiert hat, weil er die gewohnte Arbeitsfläche haben wollte. Er meinte: &quot;Linux funktioniert für mich einfach nicht.&quot;</p>
<p>Mir ist aufgefallen, dass es sich beide Seiten etwas zu einfach machen. Microsoft böse Geschäftspraktiken per se zu unterstellen ist ebenfalls unfair. Es handelt sich um eine Firma, welche, wie alle anderen Firmen ebenfalls, möglichst viel Geld machen will. Dass sie dabei unfaire Methoden verwenden und links und rechts FUD verstreuen bringt auch mich jedesmal zur Weißglut, aber solange sie sich innerhalb der für sie gültigen gesetzlichen Grenzen bewegen muss man es leider akzeptieren und kann nur versuchen mit Qualität und Mundpropaganda zu konkurrieren. Auf der anderen Seite Freier Software zu unterstellen, sie sei minderwertig einfach &quot;weil es freie Software ist&quot; ist auch eine Behauptung ohne Boden. Angefangen vom Linux-Kernel über die grafischen Oberflächen (wie GNOME und KDE), Firefox/Thunderbird, OpenOffice.org/LibreOffice, Wine, Audacity und VLC über Blender, Inkscape und einen Haufen an kleinen Miniprogrammen, welche eine bestimmte Aufgabe erledigen (und die richtig) bietet freie Software schon seit Jahren mit Ubuntu, Fedora und anderen Einsteiger-Distributionen einen Haufen an Software die sich durchaus mit ihren bekannteren kommerziellen Pendants messen können. Die Qualität der Software selbst kann es also nicht sein. Oder?</p>
<p>Wer sich zur Anfangszeit der Netbooks, bevor XP und später Windows 7 den Markt für sich beansprucht haben, mal ab und zu bei Saturn und Konsorten herumgetrieben haben hat vor allem eines gefunden: Auf den meisten Netbooks, allem voran auf dem Asus EEE PC war <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Xandros" title="Wikipedia (de) zu Xandros">Xandros</a> vorinstalliert. Auf Debian basierend wurde als grafische Oberfläche ein KDE eingesetzt, der bis zur Unkenntlichkeit an das Design von XP angepasst war. Nicht nur hat es mir als Linux- und KDE-Nutzer schon damals im Magen weh getan dies zu sehen, hatten auch die meisten Leute deren Kommentar ich gehört habe ein gemeinsames Problem: Es sieht aus wie Windows, verhält sich aber nicht so. Meine Antwort: No na.</p>
<p>Wie in vielen Gegenüberstellungen der Vergangenheit kann auch hier nur der Schluss gezogen werden: Linux ist nicht Windows und wird sich niemals so verhalten. Blöderweise wollen die Nutzer aber eben nicht das Design sondern das Verhalten des Systems mit dem sie bisher gearbeitet haben auch in Zukunft haben. Insofern könnte die nächste Chance für Linux sein, wenn Microsoft tatsächlich seine Kachel-Oberfläche für Windows 8 bringt, mit einem gewohnteren Desktop aufzuwarten. Ich fürchte aber, dass die meiste Umsteiger sich eher für einen Mac entscheiden werden. Denn: &quot;Der funktioniert einfach&quot;.</p>
<p>Zurück zum Thema: dass Linux auf dem Netbook gegen Windows verloren hat ist Geschichte. Netbooks werden heute weniger beworben. Tablet und Smartphones sind die aktuellen Melkkühe der Computer-Industrie. Allerdings ist es auch zu kurz gegriffen zu sagen: &quot;Linux hat verloren weil XP erfolgreicher war&quot;. Die Nachrichten zu der Zeit sprachen eine ganz bestimmte Sprache: Linux-Netbooks hatten eine etwa gleich hohe Rückgabezahl (in Prozent) wie Windows-Netbooks. Und das obwohl das vorinstallierte Xandros (für mich) ein wahrer Graus in der Benutzung war. Aber es geht weiter: Die meisten Linux-Modelle wurden alternativ auch mit Windows XP ausgeliefert. Nach einer kurzen Zeit sogar mit besserer Hardware als die Linux-Pendants. Zum gleichen Preis.</p>
<p>Hä hö? Was? Ja. Ich kann mich noch gut an einen bekannten Online-Shop erinnern, der zwei Baugleiche Netbooks (mit Linux oder WinXP) zu jeweils € 239,- angeboten hat. Die Linux-HDD hatte 12 GB. Die Windows-HDD hatte 20 GB. Soll mir einer erklären wie sich das rechnet. Aber warum soll ich als Endnutzer so blöd sein und gleichviel Geld für weniger Leistung und ein mir unbekanntes System zahlen?</p>
<p>Wie genau das funktioniert hat ist wohl eine Frage, die uns niemals beantwortet wird. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass eine Xandros-Lizenz mehr gekostet hat als eine XP-Lizenz unter Preis. Aber ich lasse mich gerne von Beweisen überzeugen. Mich interessiert das Thema jetzt, hat jemand vielleicht interessante Links die etwas mehr Einblick in diese Geschehnisse geben können?</p>
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		<title>Internetkultur</title>
		<link>http://taach.wordpress.com/2011/05/31/internetkultur/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2011 15:50:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tok1hama1san</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
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		<description><![CDATA[Jede neue Kommunikationsform, welche über das Gespräch von Angesicht zu Angesicht hinausging, hat neue Arten und &#34;Unarten&#34; an Hilfsmittel hervorgebracht. Letzteres natürlich immer im Auge des Betrachters. War es beim papierenen Brief zum Einen die Möglichkeit mehrere Entwürfe zu verfassen bis die richtige Version gefunden war und zum Anderen die Gefahr, dass die Kommunikation zwischen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=taach.wordpress.com&amp;blog=6890806&amp;post=392&amp;subd=taach&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jede neue Kommunikationsform, welche über das Gespräch von Angesicht zu Angesicht hinausging, hat neue Arten und &quot;Unarten&quot; an Hilfsmittel hervorgebracht. Letzteres natürlich immer im Auge des Betrachters. War es beim papierenen Brief zum Einen die Möglichkeit mehrere Entwürfe zu verfassen bis die richtige Version gefunden war und zum Anderen die Gefahr, dass die Kommunikation zwischen zwei &quot;Geprächs&quot;partnern abgefangen und manipuliert werden konnte, so ergaben sich durch das Telefon neben kürzere Antwortzeiten auch potentielle ungebetene Mithöhrer.</p>
<h2>Internet</h2>
<p>Beim Internet schließlich war am Anfang das Austauschen von wissenschaftlicher Information und das Erhalten der US-militärischen Kommandokette dem findigen Hacker, der überall eindringen konnte gegenübergestellt. Neben weiteren technischen Fortschritten über die Zeit ergaben sich auch Möglichkeiten die Eigenschaften des Netzes auszunutzen. So ist es möglich illegales Material in elektronischer Form über den Globus zu verteilen (sei es nun eine Anleitung zum Bombenbasteln, Kinderpornos oder Geheimakten). Auch kann man massenhaft falsche Information generieren und mit etwas HTML- und CSS-Kenntnissen seriös wirken lassen (z.B. der <a href="http://www.informationweek.com/news/193700190" title="Information Week zu MS Firefox">MS Firefox</a>, ein Satireprodukt; inzwischen offline). Cybermobbing ist eine neue Stufe der Verleumdung und Google, Facebook und Co. machen es leicht zuviel über sich selbst zu verraten. Von Spam, PopUps und Werbebannern wollen wir mal gar nicht reden.</p>
<h2>UseNet</h2>
<p>Die ursprüngliche Diskussionsecke, das Ur-Forum, das erste &quot;Netzwerk&quot; zwischen Privatpersonen überhaupt war jedoch das UseNet. Mit wachsender Nutzerzahl kamen zu ernsthaften Diskussionen Zwischen Menschen mit ähnlichen Interessen Spambeiträge, Nonsensethreads und eine allgemeine Überschwemmung mit DAUs, welche nichts von Netiquette wussten und/oder davon hielten (siehe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eternal_September" title="Wikipedia (de) zu Eternal September">Eternal September</a>).</p>
<p>Eine weitere sprachliche Entwicklung die das Internet betrifft ist das Verwenden von Abkürzungen oder Abwandlungen von Wörtern mit teilweise sehr eingeschränkter oder stark verallgemeinerter Bedeutung. Dazu gehören z.B. imho, lol, rofl, warez, luserz, i can has &#8230; ? usw. Eine Ausprägung dieser Entwicklung ist die Programmiersprache <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/LOLCODE" title="Wikipedia (en) zu LOLCODE">LOLCODE</a>. Über den Unterschied zwischen sprachlicher Entwicklung und Sprachverfall kann man bei diesen Beispielen vermutlich endlos diskutieren.</p>
<p>Ein Beispiel möchte ich besonders herauspicken und beleuchten, da mir seine Verwendung besonders widerstrebt:</p>
<h2>Haterz gonna hate</h2>
<p>Diese Formulierung ist besonders perfide, da sie automatisch jede Person, welcher das Vorgestellte nicht gefällt als &quot;Hater&quot; abstempelt, also als eine Person die immer etwas auszusetzen hat, der man es nicht Recht machen kann und deren Meinung man deswegen erst gar nicht beachten muss. Mit einem einzelnen Satz verwandelt sich somit jeder Nonsense in ein Kunstwerk, da niemand, dessen Meinung zählt, etwas daran auszusetzen hat. Qualität und Sinnhaftigkeit des Gezeigten werde erst gar nicht in Frage gestellt sondern sind von vornherein festgelegt. Neben der suggestiven Kraft des Satzes gibt es hier noch eine weiterere Wirkung: Jede Person welche sich traut ein eigenes Urteil über das Gesehene zu fällen (, in diesem Fall fällt ein solches Urteil zumeist schlechter aus als von der herzeigenden Person beabsichtigt,) wird von vornherein als <strong>Hater</strong> beschimpft. Für mich verliert etwas (zumeist ein Bild oder ein Video) bei welchem dieser Satz in (zumeist) großen Lettern prominent zum Einsatz kommt sofort mehrere Level an subjektiv wahrgenommener Qualität, bis zu dem Punkt an dem ein weiteres Auseinandersetzen mit dem Objekt aus Prinzip nicht mehr infrage kommt. Ich würde ja auch nicht mehr in ein FastFood-Lokal zurückkehren in welchem man mich mit einem anderen Wort für Vegetarier &quot;beleidigt&quot; hat, bloß weil ich keinen BigMac essen wollte.</p>
<p>Aus dem obigen schlussfolgere ich: Ein Autor/Produzent welcher diesen Satz prominent zusammen mit seinem Werk veröffentlicht zielt auf ein Publikum ab welches entweder geistig minderbemittelt ist (also eventuell des Gezeigten nur auf Grund des Satzes zustimmt) oder sich keinen Protest zu Äußern traut ab. Die Tatsache, dass diese Person aus diesem eingeschränkten Personenkreis versucht Anerkennung und Befriedigung des (allen Menschen anhaftenden) Geltungsbedürfnisses zu ziehen sagt meiner Ansicht nach viel über das Niveau dieser Person aus.</p>
<p>Lustige oder sogar intelligente Neuschaffungen von Worten und Begriffen mit teilweise auch einfach nur sinnfreien Bedeutungen sind teil unserer Entwicklung und nichts über das man groß diskutieren muss. Sobald es aber an die persönliche Würde oder die persönlichen Freiheiten geht sagen zum Glück sogar manche Gesetze: Hier ist Schluss.</p>
<p><span style="color:#000000;">Deshalb hier meine Bitte an dich: </span><span style="color:#c05800;">Vermeide die Verwendung des hier vorgestellten Satzes.</span><span style="color:#000000;"> </span>Mache das Internet zu einem besseren Ort, in dem natürlich Veränderungen stattfinden dürfen.</p>
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		<title>Gedanken zu Linux 3.0</title>
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		<pubDate>Mon, 30 May 2011 23:20:55 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist soweit. Die Anzeichen der letzten Tage haben sich bewahrheitet: die Versionsnummer des Linux-Kernels steigt auf 3.0. Linus Torvalds hat sich zu diesem Schritt entschlossen, nachdem die Stimmen in seinem Kopf zu laut geworden sind und eine Abkehr von den immer größeren Versionsnummern der 2.6er-Serie gefordert haben. Das letzte Release war ja 2.6.39. Laut [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=taach.wordpress.com&amp;blog=6890806&amp;post=389&amp;subd=taach&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist soweit. Die Anzeichen der letzten Tage haben sich bewahrheitet: die Versionsnummer des <a href="http://www.pro-linux.de/news/1/17100/linux-kernel-30-tritt-in-die-testphase-ein.html" title="Pro-Linux zu Linux 3.0">Linux-Kernels steigt auf 3.0</a>. Linus Torvalds hat sich zu diesem Schritt entschlossen, nachdem die <a href="http://www.pro-linux.de/news/1/17079/abschied-von-linux-26.html" title="Pro-Linux zu den Stimmen in Linus' Kopf">Stimmen in seinem Kopf</a> zu laut geworden sind und eine Abkehr von den immer größeren Versionsnummern der 2.6er-Serie gefordert haben. Das letzte Release war ja <strong>2.6.39</strong>.</p>
<p><a href="http://permalink.gmane.org/gmane.linux.kernel/1147415" title="Linus' Post zur Entscheidung für 3.0">Laut Torvalds</a> ändert das Nummerierungsschema nichts an der Arbeit um den Kernel und auch die Änderungen die die neue Version mit sich bringt wird halten sich auf dem normalen Niveau. Das bedeutet: hauptsächlich Änderungen an den Treibern, neue Treiber z.B. für verschiedene WLAN-Chips, Aufräumarbeiten bei der ARM-Architektur usw.</p>
<p>Die auffälligste Änderung wird das neue Nummerierungsschema sein. Bisher änderte sich die dritte Stelle der Versionsnummer (z.B.: <strong>2.6.30</strong>, <strong>2.6.33</strong>, usw.), nun sollen sich diese Änderungen in der zweiten Nummer bemerkbar machen. Statt <strong>3.0.1</strong> folgt also auf das kommende <strong>3.0</strong>-Release die Nummer <strong>3.1</strong>. Mit sich bringt dies natürlich Probleme bei diversen Skripten die sich auf Änderungen an der dritten Stelle verlassen. Diese sollen aber bis zum Erscheinen der stabilen Version (vermutlich Ende Juni/Anfang Juli) umgestellt sein.</p>
<p>Ich personlich denke, dass diese Umstellung die Bedeutung des Kernels als Grundbaustein eines jeden Linux-basierten Systems hervorheben wird. War bis jetzt immer <strong>2.6</strong> als Kernelversion gebräuchlich (, die genaue Zahl an der dritten Stelle war eher unbekannt,) so wird bald von <strong>3.1</strong>, <strong>3.3</strong> und <strong>3.7</strong> die Rede sein. Dies wird, meiner Meinung nach, eine schnelle Entwicklung des Kernels assoziieren (der ja mit einem ungefähren drei-Monat-Rhythmus bereits sehr schnell entwickelt wird (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Release_early_release_often" title="Wikipedia (en) zu Release Early, Release Often">Release Early, Release Often</a>)). Ob eine (Assoziation mit einer) schnellere(n) Entwicklung gewollt ist oder überhaupt Sinn macht ist eine andere Frage.</p>
<p>Manche Stimmen befürworteten auch das Abwarten der Version 2.6.<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/42_%28Antwort%29" title="Wikipedia (de) zu 42 (Antwort)">42</a> bis zum Umstieg. Dies wäre auch näher mit dem 20. Geburtstag von Linux zusammengefallen der dieses Jahr gefeiert wird. Alle <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Frood" title="Wikipedia (en) zu Hitchhiker to the Galaxy">Froods</a> werden wohl nun auf 4.2 warten müssen.</p>
<p>Laut <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Erste-Vorabversion-von-Linux-3-0-erschienen-1252084.html" title="Heise zu Linux 3.0">Heise</a> wird der neue Kernel übrigens den Namen <strong>Sneaky Weasel</strong> tragen. In Anbetracht des Neuen Nummerierungsschemas hätte ich eine geekigere Idee: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Figuren_aus_Star_Wars#C-3PO" title="Wikipedia (de) zu C-3PO"><strong>L-3PO</strong></a> (Linux &#8211; Three Point O).</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Bash &#8211; rm und der Standard input</title>
		<link>http://taach.wordpress.com/2011/05/26/bash-rm-und-der-standard-input/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 May 2011 00:58:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tok1hama1san</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bash]]></category>
		<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntuusers]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit einem bestimmten Problem habe ich mich in letzter Zeit herumgeärgert: Ich möchte einen Haufen Dateien deren Namen über den Standardeingabekanal der Bash hereingeflogen kommen mit einem Befehl löschen. Natürlich könnte ich jede einzelne Datei angeben. Diese Methode wird aber sehr aufwändig wenn ich alle Dateien löschen möchte, deren Namen nicht in der Liste auftauchen. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=taach.wordpress.com&amp;blog=6890806&amp;post=382&amp;subd=taach&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem bestimmten Problem habe ich mich in letzter Zeit herumgeärgert: Ich möchte einen Haufen Dateien deren Namen über den Standardeingabekanal der Bash hereingeflogen kommen mit einem Befehl löschen. Natürlich könnte ich jede einzelne Datei angeben. Diese Methode wird aber sehr aufwändig wenn ich alle Dateien löschen möchte, deren Namen <strong>nicht</strong> in der Liste auftauchen.</p>
<p><strong>Achtung, dank mehrerer Kommentare habe ich gelesen, dass <code>ls</code> hier die falsche Wahl ist. Eine bessere Alternative scheint <code>find</code> zu sein.</strong></p>
<h2>Anwendungsbeispiel</h2>
<p>Ich habe mehrere ähnliche Dateien in meinem Directory. Diese werden automatisiert bearbeitet und das Ergebnis jeweils in einer Datei mit dem Zusatz <strong>Clean</strong> gespeichert. Nun interessieren mich die ursprünglichen Dateien nicht mehr und ich möchte sie ebenso automatisiert löschen. (Nein, ein Ersetzen der Urprungsdateien gleich beim Bearbeiten fällt leider aus technischen Gründen aus.) Ein kurzes <code>ls</code> gibt uns z.B. folgende Liste aus:</p>
<p><span style="font-family:'Dejavu Sans Mono';background-color:#e2dfde;">taach@prompt:~/test$ </span><span style="font-family:'Dejavu Sans Mono';background-color:#e2dfde;"><strong>ls</strong></span><span style="font-family:'Dejavu Sans Mono';background-color:#e2dfde;"><br />Datei 1 Clean.txt<br />Datei 1.txt<br />Datei 2 Clean.txt<br />Datei 2.txt<br />Datei 3 Clean.txt<br />Datei 3.txt<br />Datei 4 Clean.txt<br />Datei 4.txt<br />Datei 5 Clean.txt<br />Datei 5.txt</span></p>
<p>Zum Glück stellt <code>ls</code> mit <code>--ignore</code> bereits eine Möglichkeit Dateinamen zu ignorieren die bestimmte Muster enthalten:</p>
<p><span style="font-family:'Dejavu Sans Mono';background-color:#e2dfde;">taach@prompt:~/test$ </span><span style="font-family:'Dejavu Sans Mono';background-color:#e2dfde;"><strong>ls &#8211;ignore=*Clean.txt</strong></span><span style="font-family:'Dejavu Sans Mono';background-color:#e2dfde;"><br />Datei 1.txt<br />Datei 2.txt<br />Datei 3.txt<br />Datei 4.txt<br />Datei 5.txt</span></p>
<p>Diese Variante ist jedoch Case sensitive. Wenn das Muster also in verschiedener Groß-/Kleinschreibung vorliegt, empfiehlt es sich stattdessen <code>grep</code> einzusetzen:</p>
<p><span style="font-family:'Dejavu Sans Mono';background-color:#e2dfde;">taach@prompt:~/test$ </span><span style="font-family:'Dejavu Sans Mono';background-color:#e2dfde;"><strong>ls | grep -iv Clean</strong></span><span style="font-family:'Dejavu Sans Mono';background-color:#e2dfde;"><br />Datei 1.txt<br />Datei 2.txt<br />Datei 3.txt<br />Datei 4.txt<br />Datei 5.txt</span></p>
<p>Die Option <code>-i</code> von <code>grep</code> schaltet die Case sensitivity aus und <code>-v</code> negiert die Auswahl. In diesem Fall werden also alle Zeilen entfernt in denen das Muster <strong>Clean</strong> oder <strong>clean</strong> vorkommt. An sich könnten wir nun diese Liste <code>rm</code> übergeben. Dafür verwenden wir <code>xargs</code>, welches notwendig ist, dass <code>rm</code> die Liste aus der Standardeingabe auch wirklich übergeben wird. Wenn die Dateinamen jedoch, wie in diesem Fall, Leerzeichen enthalten bringt uns <code>rm</code> diese Fehlermeldung:</p>
<p><span style="font-family:'Dejavu Sans Mono';background-color:#e2dfde;">taach@prompt:~/test$ </span><span style="font-family:'Dejavu Sans Mono';background-color:#e2dfde;"><strong>ls &#8211;ignore=*Clean.txt | xargs rm</strong></span><span style="font-family:'Dejavu Sans Mono';background-color:#e2dfde;"><br />rm: Entfernen von „Datei“ nicht möglich: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden<br />rm: Entfernen von „01.txt“ nicht möglich: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden<br />rm: Entfernen von „Datei“ nicht möglich: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden<br />rm: Entfernen von „02.txt“ nicht möglich: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden<br />rm: Entfernen von „Datei“ nicht möglich: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden<br />rm: Entfernen von „03.txt“ nicht möglich: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden<br />rm: Entfernen von „Datei“ nicht möglich: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden<br />rm: Entfernen von „04.txt“ nicht möglich: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden<br />rm: Entfernen von „Datei“ nicht möglich: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden<br />rm: Entfernen von „05.txt“ nicht möglich: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden</span></p>
<p>Das passiert deswegen, weil die Leerzeichen ungeschützt vorliegen und die Bash, bevor die Liste nun endgültig <code>rm</code> übergeben wird, diese als Ende eines Dateinamens interpretiert. Wir müssen also <code>xargs</code> sagen, dass die Leerzeichen maskiert bleiben müssen (<code>'\ '</code> statt <code>' '</code>), damit die Bash sie ignoriert. Dazu gibt es die Option -0 welche jegliche Maskierungen aufrecht erhält:</p>
<p><span style="font-family:'Dejavu Sans Mono';background-color:#e2dfde;">taach@prompt:~/test$ </span><span style="font-family:'Dejavu Sans Mono';background-color:#e2dfde;"><strong>ls &#8211;ignore=*Clean.txt | xargs -0 rm</strong></span><span style="font-family:'Dejavu Sans Mono';background-color:#e2dfde;"><br />rm: Entfernen von „Datei 01.txt\nDatei 02.txt\nDatei 03.txt\nDatei 04.txt\nDatei 05.txt\n“ nicht möglich: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden</span></p>
<p>Verdammt, was ist denn jetzt schon wieder los? Ah, zwischen den Dateinamen ist plötzlich ein Zeichen aufgetaucht: <code>'\n'</code> Dieses Zeichen, auch Endline genannt, kennzeichnet einen Zeilenumbruch. Da wir <code>xargs</code> gesagt haben, dass alle Maskierungen aufrecht erhalten bleiben sollen, liegt nun auch der Zeilenumbruch als Reintext vor. Und da das Zeichen nun einfacher Text ist wird die ganze lange Wurst wie ein einziger Dateiname behandelt. Nun müssen wir <code>xargs</code> also noch mitteilen, wo die Dateinamen enden. Dazu verwenden die Option <code>-d</code> mit dem Parameter <code>'\n'</code>:</p>
<p><span style="font-family:'Dejavu Sans Mono';background-color:#e2dfde;">taach@prompt:~/test$ </span><span style="font-family:'Dejavu Sans Mono';background-color:#e2dfde;"><strong>ls &#8211;ignore=*Clean.txt | xargs -0 -d &#8216;\n&#8217; rm</strong></span></p>
<p>und siehe da alle Dateien, mit Ausnahme derer mit <strong>Clean</strong> im Namen wurde gelöscht:</p>
<p><span style="font-family:'Dejavu Sans Mono';background-color:#e2dfde;">taach@prompt:~/test$ </span><span style="font-family:'Dejavu Sans Mono';background-color:#e2dfde;"><strong>ls</strong></span><span style="font-family:'Dejavu Sans Mono';background-color:#e2dfde;"><br />Datei 1 Clean.txt<br />Datei 2 Clean.txt<br />Datei 3 Clean.txt<br />Datei 4 Clean.txt<br />Datei 5 Clean.txt</span></p>
<p>Das ganze geht natürlich auch so:</p>
<p><span style="font-family:'Dejavu Sans Mono';background-color:#e2dfde;">taach@prompt:~/test$ </span><span style="font-family:'Dejavu Sans Mono';background-color:#e2dfde;"><strong>rm `ls &#8211;ignore=*Clean.txt | xargs -0 -d &#8216;\n&#8217;`</strong></span></p>
<p>bzw. im Bash-Style:</p>
<p><span style="font-family:'Dejavu Sans Mono';background-color:#e2dfde;">taach@prompt:~/test$ </span><span style="font-family:'Dejavu Sans Mono';background-color:#e2dfde;"><strong>rm $(ls &#8211;ignore=*Clean.txt | xargs -0 -d &#8216;\n&#8217;)</strong></span></p>
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/"><img src="http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons License" /></a><br />This work is licensed under a <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/">Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported License</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Meta-Daten von PDFs bearbeiten</title>
		<link>http://taach.wordpress.com/2011/04/20/meta-daten-von-pdfs-bearbeiten/</link>
		<comments>http://taach.wordpress.com/2011/04/20/meta-daten-von-pdfs-bearbeiten/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 12:12:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tok1hama1san</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bash]]></category>
		<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[LaTeX]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntuusers]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://taach.wordpress.com/?p=379</guid>
		<description><![CDATA[Natürlich. Da will man mal was über ein Tool schreiben und dann kommen einem andere zuvor. Deswegen werde ich nicht das Tool allgemein beschreiben sondern nur dessen Einsatz zum Manipulieren von PDFs. Vor kurzem war es notwendig, dass ich bei einem in LaTeX erstellten PDF die Metadaten etwas manipuliere. Um genau zu sein ging es [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=taach.wordpress.com&amp;blog=6890806&amp;post=379&amp;subd=taach&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich. Da will man mal was über ein Tool schreiben und dann kommen einem andere <a href="http://noqqe.de/archives/1622" title="noqqe.de - Commandline Tools | PDFs zusammenführen">zuvor</a>. <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Deswegen werde ich nicht das Tool allgemein beschreiben sondern nur dessen Einsatz zum Manipulieren von PDFs.</p>
<p>Vor kurzem war es notwendig, dass ich bei einem in LaTeX erstellten PDF die Metadaten etwas manipuliere. Um genau zu sein ging es um den Eintrag zu &quot;Autor&quot;. Ich hatte in LaTeX auf die schnelle keine geeignete Möglichkeit gefunden die Titelseite nach meinen Wünschen umzuformatieren, also habe ich, nach einem Zeilenumbruch, zusätzliche Information in den <span style="color:#800000;">\author</span>{}-Befehl geschrieben. Diese Information sollte jedoch nicht in den Meta-Daten sichtbar sein.</p>
<p>Meine Lösung, die auf Anhieb funktioniert hat (wow &#8230;): <strong>pdftk</strong>.</p>
<p>Zuerst müssen wir die Meta-Daten aus dem PDF extrahieren. Das funktioniert mit folgendem Befehl:<br /><code><strong>pdftk &lt;PDFName&gt;.pdf dump_data output &lt;InfoDatei&gt;.info</strong></code></p>
<p>Es wird also die Datei <strong>&lt;PDFName&gt;.pdf</strong> hergenommen und mittels <strong>dump_data</strong> dessen Meta-Daten herausgelöst. Gespeichert werden diese Daten nun in <strong>&lt;InfoDatei&gt;.info</strong>. Diese Textdatei liegt nun im selben Ordner wie das PDF und kann mit jedem beliebigen Texteditor bearbeitet werden. Sobald man damit fertig ist muss man die Meta-Daten wieder zurückschreiben. Das funktioniert so:<br /><code><strong>pdftk &lt;PDFName&gt;.pdf update_info &lt;InfoDatei&gt;.info output &lt;PDFName&gt;_clean.pdf</strong></code></p>
<p>Hier wird wieder die Datei <strong>&lt;PDFName&gt;.pdf</strong> hergenommen und mittels <strong>update_info</strong> dessen Meta-Daten auf den neuesten Stand gebracht. Die Datei aus der <strong>pdftk</strong> diese neuen Informationen liest geben wir als <strong>&lt;InfoDatei&gt;.info</strong> an. Per <strong>output</strong> wird das Ergebnis in <strong>&lt;PDFName&gt;_clean.pdf</strong> geschrieben. Dies deswegen, weil ich nicht weiß ob es Probleme macht direkt wieder in die Datei zu schreiben aus der man gerade liest. Man kann aber dann einfach das alte PDF löschen und das Neue umbenennen.</p>
<p>Der Einfachheit halber habe ich das ganze in ein Skript gegossen:</p>
<p><code><strong>#!/bin/bash</strong></code></p>
<p><code><strong>FILENAME=$1<br />FILENAME=${FILENAME%.*}</strong></code></p>
<p><code><strong>pdftk $FILENAME.pdf dump_data output $FILENAME.info</strong></code></p>
<p><code><strong>#&lt;InfoDatei&gt;.info bearbeiten<br />vim $FILENAME.info</strong></code></p>
<p><code><strong>pdftk $FILENAME.pdf update_info $FILENAME.info output ${FILENAME}_clean.pdf</strong></code></p>
<p><code><strong>echo &quot;Cleaning up&quot;<br />rm -f $FILENAME.pdf<br />rm -f $FILENAME.info<br />mv -f ${FILENAME}_clean.pdf $FILENAME.pdf</strong></code></p>
<p>Das Skript wird mit <strong>&lt;Skriptname&gt;.sh &lt;PDFDatei&gt;.pdf</strong> aufgerufen. Zuerst wird der Name der PDF-Datei (das erste Argument des Skripts) in der Variable <strong>FILENAME</strong> gespeichert. Dann kürzen wir diesen Namen um das Suffix <strong>.pdf</strong>. Als Nächstes wird <strong>pdftk</strong> mit den besprochenen Parametern aufgerufen. Der Einfachheit halber wird überall der Name der übergebenen PDF-Datei verwendet. Statt <code><strong>vim $FILENAME.info</strong></code> kann natürlich jeder beliebige Texteditor verwendet werden. Sobald der Editor wieder geschlossen wurde geht die Verarbeitung weiter. Jetzt wird die bearbeitete Meta-Information wieder mit dem PDF kombiniert. Zum Schluss werden die alte PDF-Datei und die info-Datei gelöscht und die neue PDF-Datei wird so benannt wie die Alte.</p>
<p>Kurz und schmerzlos. Ich muss zugeben, ich verwende dieses Skript auch häufig um damit PDFs zu bearbeiten die ich von anderen Leuten bekomme. Mich stört es einfach wenn mir Okular im Titel anzeigt: <strong>Irgendein Titel &#8211; Microsoft Word</strong> &#8230;</p>
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		<title>OpenOffice.org vs. LibreOffice &#8211; offen oder frei?</title>
		<link>http://taach.wordpress.com/2011/04/16/openoffice-org-vs-libreoffice-offen-oder-frei/</link>
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		<pubDate>Sat, 16 Apr 2011 13:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tok1hama1san</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Pro-Linux berichtet, dass Oracle vorhat OpenOffice.org in eine NPO auszugliedern. Getragen und entwickelt soll das Projekt dann von der Community werden. Interessant. Welche Community? Alle wichtigen Entwickler die nicht direkt bei Sun/Oracle angestellt waren sind bereits zu LibreOffice gewechselt. Oracle hat einfach nicht verstanden, dass ein solches Projekt eine Community braucht die sich darum kümmert [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=taach.wordpress.com&amp;blog=6890806&amp;post=377&amp;subd=taach&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.pro-linux.de/news/1/16951/openofficeorg-soll-gemeinschaftsprojekt-werden.html" title="Pro-Linux">Pro-Linux</a> berichtet, dass Oracle vorhat OpenOffice.org in eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Non-Profit-Organisation" title="Wiki zu NPO">NPO</a> auszugliedern. Getragen und entwickelt soll das Projekt dann von der Community werden. Interessant. Welche Community? Alle wichtigen Entwickler die nicht direkt bei Sun/Oracle angestellt waren sind bereits zu LibreOffice gewechselt. Oracle hat einfach nicht verstanden, dass ein solches Projekt eine Community braucht die sich darum kümmert und deswegen diese verscheucht.</p>
<p>Ich persönlich verwende LibreOffice seitdem es die erste stabile Version gibt. OpenOffice.org ist also schon relativ früh bei mir von der Platte geflogen. Entsprechend zufrieden bin ich, dass LibreOffice OpenOffice.org in Natty ersetzen soll. Doch zurück zu Oracle. Es gibt nun mehrere Möglichkeiten: entweder es findet sich tatsächlich wieder eine Community die OpenOffice.org weiterträgt. Sofern Oracle die Namensrechte an diese Organisation abgibt fusionieren OOo und LibreOffice wieder und es gibt OOo weiterhin. Der Vorteil dieser Variante wäre, dass nicht dasselbe Programm zweimal entwickelt wird. Dann wiederum &#8230; mir gefällt LibreOffice sowohl vom Namen her besser als auch von der fehlenden Abhängigkeit zu Oracle.</p>
<p>Eine weitere Möglichkeit wäre, dass OOo und LibreOffice nicht fusionieren. Dann bleibt zu hoffen, dass sich die bestehende Community nicht auf diese zwei parallelen Projekte aufteilt. Zum Schluss gibt es noch die Möglichkeit, dass sich gar keine Community findet und das Projekt im Sand verläuft. Dann ist die Frage was mit den Namensrechten an OpenOffice.org passiert. Oracle hat ja mit diesem Schritt bereits abgelehnt das Projekt finanziell voran zu treiben. Verkauft Oracle dann den Namen und es entsteht ein OpenOffice.org das nichts mit dem Projekt wie wir es heute kennen zu tun hat aber von seinem Namen profitieren kann? Vielleicht sogar ein rein proprietäres Projekt?</p>
<p>Mir persönlich würde die Fusions-Variante am Besten gefallen wo die Namensrechte an OpenOffice.org an die Document Foundation übergehen.</p>
<p>Was ist deiner Meinung nach die wahrscheinlichste Variante? Oder habe ich sogar eine vergessen?</p>
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		<title>Humble Frostbyte Bundle &#8211; Trine</title>
		<link>http://taach.wordpress.com/2011/04/14/humble-frostbyte-bundle-trine/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 18:55:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tok1hama1san</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie bereits angekündigt habe ich mir das aktuelle Humble Bundle besorgt. Bisher habe ich erst eines der Spiele getestet: Trine. In diesem Spiel kann man alternativ eine Diebin, einen Kämpfer oder einen Magier spielen. Den Charakter kann man während des Spiels wechseln. Trotz der 3D-Darstellung der Figuren und der Welt ist der Aktionsrahmen auf 2D [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=taach.wordpress.com&amp;blog=6890806&amp;post=373&amp;subd=taach&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie bereits angekündigt habe ich mir das aktuelle <a href="http://www.humblebundle.com" title="Humble Frostbyte Bundle">Humble Bundle</a> besorgt. Bisher habe ich erst eines der Spiele getestet: Trine. In diesem Spiel kann man alternativ eine Diebin, einen Kämpfer oder einen Magier spielen. Den Charakter kann man während des Spiels wechseln. Trotz der 3D-Darstellung der Figuren und der Welt ist der Aktionsrahmen auf 2D beschränkt. Filmsequenzen sind überhaupt nur Standbilder. Dies als billige Alternative zu bezeichnen trifft es jedoch nicht, da diese Sequzenzen recht gut gezeichnet sind und zum epischen Erzählstil des Spieles passen. Das Spiel selbst liefert neben Englisch auch eine deutsche Sprachausgabe und ist noch in ein paar anderen Sprachen verfügbar.</p>
<p>Das Spiel selbst ist recht interessant, jedoch lief ich zuerst in ein paar technische Probleme. Mein System ist ein Laptop mit ATI-Grafik-Chip (Mobility Radeon HD 4200; ca. 1,5 GiB Shared), AMD-CPU (Athlon II P320, 2.1 GHz, 64-bit), 4 GiB SODIMM RAM (1333 GHz). Grafiktreiber ist flgrx. An sich sollte das Gerät also wenig Probleme mit neueren (aufwändigeren) Spielen haben. Deshalb entschied ich mich auch dazu das Spiel zuerst mal in voller Auflösung (1366&#215;768) mit vollen Effekten in hoher Qualität auszuprobieren. Problem: im Vollbild-Modus findet das Spiel scheinbar die Maus nicht. Ich war also unfähig im Menü zu navigieren (welches sich scheinbar nicht mit der Tastatur steuern lässt). Zum Glück ließ es sich mit alt+F4 beenden.</p>
<p>Also versuchte ich es erneut mit denselben Einstellungen, nur im Fenstermodus. Da ich leider übersehen hatte die Auflösung umzuändern verschmierte dies leider die Grafikausgabe, sodass ich den X-Server neu starten musste.</p>
<p>Beim dritten Versuch nun, ich habe die Auflösung auf 1280&#215;600 gestellt, ließ sich das Spiel reibungslos starten und bedienen. Interessanter Weise Maus und Tastatur während des Spiels im Fenster gefangen. Das macht das Spielen natürlich etwas angenehmer, wenn sich ein Freund im Kopete meldet oder ich irgendetwas im System machen will muss ich jedoch dieses zuerst beenden &#8230; Eine Release-Taste wie bei Virtualbox wäre praktisch. Da die grafische Ausgabe des Spieles jedoch recht rucklig war habe ich die Qualitätsstufe von &quot;Hoch&quot; auf &quot;Medium&quot; gestellt.</p>
<p>Im Menü lassen sich Grafik-, Audio- und Controller-Optionen anpassen. So kann der Spieler z.B. die Standardkonfiguration verwenden oder bis zu drei eigene Konfigurationen erstellen. Scheinbar kann man das Spiel mit bis zu zwei weiteren Spielern zusammen spielen.</p>
<p>Alles in allem ein interessantes Spiel dem ich, wenn ich die Zeit finde, sicherlich noch mehr Aufmerksamkeit widmen werde.</p>
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		<title>Humble Bundle #3 ist da</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 22:56:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tok1hama1san</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist Frühling und damit wieder soweit. Wolfire organisiert ein weiteres Humble Indie Frozenbyte Bundle. Man kann, wie schon zuvor, ein paar Spieletitel (diesmal vier) zu einem Preis erwerben den man sich selbst aussuchen kann. Der Betrag kann dann beliebig zwischen dem Spielehersteller, der EFF und der Hilfsorganisation Childs Play aufgeteilt werden. Dazu gibt es [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=taach.wordpress.com&amp;blog=6890806&amp;post=371&amp;subd=taach&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Frühling und damit wieder soweit. <a href="http://www.wolfire.com" title="Wolfire">Wolfire</a> organisiert ein weiteres <a href="http://www.humblebundle.com" title="Humble Frozenbyte Bundle">Humble </a><a href="http://www.humblebundle.com" title="Humble Frozenbyte Bundle"><s>Indie</s></a><a href="http://www.humblebundle.com" title="Humble Frozenbyte Bundle"> Frozenbyte Bundle</a>. Man kann, wie schon zuvor, ein paar Spieletitel (diesmal vier) zu einem Preis erwerben den man sich selbst aussuchen kann. Der Betrag kann dann beliebig zwischen dem <a href="http://frozenbyte.com" title="Frozenbyte">Spielehersteller</a>, der <a href="http://www.eff.org/" title="Electronic Frontier Foundation">EFF</a> und der Hilfsorganisation <a href="http://www.childsplaycharity.org/" title="Childs Play">Childs Play</a> aufgeteilt werden. Dazu gibt es noch einen Titel dessen Entwicklung abgebrochen wurde, der aber nach Betrachtung des <a href="http://www.youtube.com/v/KzcBJ5y1jV4" title="YouTube: Jack Claw">Trailers</a> zu urteilen halbwegs spielbar sein dürfte. Alle Titel sind von der Humble Bundle-Seite aus verlinkt und stellen Trailer und Screenshots zur Verfügung. Hervorzuheben ist noch, dass die Spiele, sobald gekauft, unter dem zugesandten Link sooft heruntergeladen werden können wie gewünscht und keine DRM-Maßnahmen enthalten. Sie können auf Linux/Mac/Windows sooft installiert werden wie man will.</p>
<p>Das erste dieser Spiele, <strong>Trine</strong>, scheint mit einer netten Idee aufzuwarten. Entweder als Magier, als Kämpfer oder als Dieb/Ninja? bewegt man sich nach alten 2D Jump&#8217;n'run-Prinzip durch diverse Welten. Soweit so klassisch. Der Weg zum Ziel, welches auch immer das ist, ist gepflastert mit Stellen die nicht so leicht zu passieren sind und wo die Lösung, abhängig von der Spielfigur, anders aussieht. Vor allem der Magier scheint interessante Fähigkeiten zu haben. So kann dieser magisch Objekte erschaffen die ihm helfen Fallen zu überwinden und seinen Weg weiter zu gehen. Diese Objekte werden einfach mit der Maus gezeichnet. Physik scheint groß geschrieben worden zu sein, denn alle Objekte scheinen dieser zu gehorchen wie man es sich in der realen Welt erwarten würde.</p>
<p>Die Spiele <strong>Shadowgrounds</strong> und <strong>Shadowgrounds: Survivor</strong> konnte ich mir noch nicht näher betrachten, die die Webseiten des Herstellers wohl unter der Last der interessierten Kunden gelitten haben. Was von den Screenshots klar war: hier handelt es sich um 3D-Titel die in einer futuristischen Umgebung spielen. Auch das vierte Spiel, <strong>Splot</strong>, scheint recht ausgefallen zu sein. Geleitet von einer Fee versucht man als blauer Schleimbeutel die vom Himmel gefallenen Sterne wieder aufzusammeln. Dabei scheint man sich a&#8217;la Mario durch 2D-Labyrinthe zu bewegen. Ob es mehr wird als das steht buchstäblich in den Sternen da das Spiel noch in der Entwicklung ist. Sobald es fertig ist wird es zum Bundle hinzugefügt und kann heruntergeladen werden.</p>
<p>Schon das erste Humble Indie Bundle das Wolfire letzten Frühling organisiert hat, hat mich begeistert. Weniger wegen den verschiedenen Spielen (von denen keine so wirklich gut auf meinem Laptop liefen). Sondern wegen der Möglichkeit World of Goo zu einem von mir festzusetzenden Preis (zusätzlich zu ein paar anderen Titeln) zu erwerben und einen Teil dieses Geldes an die EFF zu spenden, die meiner Meinung nach gute Arbeit leistet. Beides Sachen die man natürlich auch jederzeit separat von einander machen kann, hier war das Erschlagen von zwei Fliegen mit einer Klappe einfach ein zusätzlicher Anreiz es wirklich zu tun. Ein weiterer wichtiger Punkt: nach Herstellerangaben sollen alle Titel sowohl auf Linux/Mac/Windows lauffähig sein. Dazu kann ich mich nicht unbedingt äußern, weiß aber von Berichten nach denen die Spiele ohne Probleme liefen. Noch dazu kam im Nachhinein noch die Möglichkeit hinzu, sofern der gespendete Betrag eine bestimmte Grenze überschritt, ein weiteres Spiel dazu zu bekommen. Als dann auch noch die festgelegte Grenze von 1 Mio. USD überschritten wurde und, außer World of Goo, alle Titel unter eine OpenSource-Lizenz gestellt wurden war die Harmonie perfekt.</p>
<p>Auch das zweite Bundle hat mit seinen Titeln und der erneuten Möglichkeit den Preis manuell festzulegen überzeugt: Osmos (einfach aber süchtig machend) war auf jeden Fall den Kauf wert. Den Rest der Titel konnte ich mir aus Zeitgründen noch nicht ansehen. Auch hier gelang es einen Schwellwert zu überschreiten und das Spiel Revenge of the Titans wurde im Quellcode veröffentlicht. Dazu kam die Möglichkeit für alle Käufer des zweiten Bundles die mehr als den Durchschnittsbetrag gezahlt haben auch alle Titel des ersten Bundles herunterzuladen.</p>
<p>Fast schon traditionell ist die Gruppe der Linux-Nutzer mit etwa einem Viertel unter den Käufern vertreten und zahlen mit Abstand am Meisten für die Spiele. Dieses, sich seit dem ersten Bundle fortsetzende, Verhalten scheint das Vorurteil, dass Linux-Nutzer nur nehmen was gratis ist Lügen zu strafen. Zur Zeit sind über 45.000 Bundles für knapp 230.000 USD über den virtuellen Ladentisch gegangen und die Zahl steigt sekündlich. Diese Aktion scheint also nicht nur dem Kunden etwas zu bringen.</p>
<p>Das aktuelle Bundle ist noch bis zum 27. April verfügbar. Ich werde es ziemlich sicher ebenfalls erwerben, warte aber noch den ersten Ansturm ab.</p>
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		<title>Google entwickelt Linux für den Browser</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Apr 2011 05:28:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tok1hama1san</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie vor kurzem bekannt wurde arbeitet Google wieder einmal an einer Revolution. Für kurze Zeit, der Eintrag ist inzwischen wieder offline, gab Google Einsicht in ein neues Projekt welches die hellen Entwicklerköpfe des Konzerns beschäftigen. Darin war von einem neuen Einsatzgebiet von Android die Rede: als Betriebssystem im Browser. Der Vorteil dieser Implementierung liegt laut [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=taach.wordpress.com&amp;blog=6890806&amp;post=369&amp;subd=taach&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie vor kurzem bekannt wurde arbeitet Google wieder einmal an einer Revolution. Für kurze Zeit, der <a href="http://www.google.com/android/browseros" title="Google über das Android BrowserOS">Eintrag</a> ist inzwischen wieder offline, gab Google Einsicht in ein neues Projekt welches die hellen Entwicklerköpfe des Konzerns beschäftigen. Darin war von einem neuen Einsatzgebiet von <strong>Android</strong> die Rede: als Betriebssystem im Browser. Der Vorteil dieser Implementierung liegt laut Google auf der Hand: Zum Einen sollen so Nutzer die bisher noch nicht die Vorzüge von Android kennen lernen konnten sich dieses ansehen. Zum Anderen können Entwickler nun auch ohne ein Android-Handy zu besitzen für diese Plattform entwickeln.</p>
<p>Das <strong>BrowserOS</strong> genannte Produkt (scheinbar ein Codename) soll laut dem Bericht in Kürze das Alpha-Stadium verlassen und damit einer größeren Gruppe zugänglich werden. Zum Einsatz des BrowserOS ist eine bestehende Internetverbindung Voraussetzung, wobei Google daran arbeitet, wie bei Google Docs, den Dienst auch offline nutzbar zu machen. Außerdem benötigt der Nutzer (vorerst) ein zumindest 6 Monate altes Google-Konto um am Beta-Programm teilnehmen zu können. Die finale Version wird dann jedem Google-Konto zu Verfügung stehen.</p>
<p>Google macht auf ein paar technische Voraussetzungen aufmerksam: Zum Einen benötigt der Nutzer auf seinem Computer <strong>500 MB</strong> freien Speicherplatz (+ Platz zum Lagern der von ihm offline erstellten Dateien). Zum Anderen werden <strong>512 MB RAM</strong> als Minimum genannt (<strong>2 GB</strong> bei Windows Vista). Da der Dienst von den Google-Servern aus gestartet wird läuft auf jenen nur der Kernel mitsamt ein paar kleineren Diensten. Die grafische Oberfläche wird beim Nutzer gerendert und basiert auf <strong>Silverlight</strong>. Google meint, dass ein Gears-ähnlicher Ansatz zu wenig wäre, da hier wesentlich mehr Funktionalität benötigt würde. Außerdem wäre Silverlight Adobes Flash technisch überlegen und würde schneller arbeiten als sein älterer Kollege.</p>
<p>Google dementiert in einem kleinen (ebenfalls nicht mehr erreichbaren) FAQ, dass dieses Projekt einer Zusammenarbeit mit Microsoft entspringe: &quot;Wir verwenden ausschließlich die beste Technologie für unsere Nutzer, egal von wem sie stammt&quot;. Das würde bedeuten: nicht Java, nicht Flash, sondern eben Silverlight.</p>
<p>Innerhalb des BrowserOS soll der Nutzer auf andere Google-Dienste wie Google Docs, GMail, YouTube, usw&#8230; Zugriff haben wie auf lokal installierte Programme. YouTube soll z.B. als Media-Player (dessen Design in einem Mock-Up an den Windows Media Player erinnert) realisiert sein. Wann genau Google das Programm in den Beta-Stand erheben will war dem Eintrag nicht zu entnehmen, es dürfte jedoch nicht mehr lange dauern bis Google herkömmliche Betriebssysteme an einer neuen Front angreift.</p>
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/"><img src="http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons License" /></a><br />This work is licensed under a <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/">Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported License</a>.</p>
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