Anime Review 01 Teil 02 – Shin Kimagure Orange Road – Soshite, Ano Natsu no Hajimari

Januar 15, 2010 um 11:00 am | Veröffentlicht in Anime | Hinterlasse einen Kommentar

Nach meiner ellenlangen Review zu Kimagure Orange Road TV und dem ersten Film zu Serie möchte ich nun doch noch eine Review zu den restlichen Verfilmungen schreiben. Wie zuvor schon erwähnt ist weder die OVA noch der zweite Film Teil der Haupthandlung, die nach meinem Gefühl mit Kyosukes Entscheidung im ersten Film geendet hat.

Kimagure Orange Road OVA

Die OVA zu Kimagure Orange Road hat acht Folgen und ist zwischen den Folgen der TV-Serie einzuordnen. In zwei Folgen spielt Kyosukes neu eingeführte Cousine Akane eine wichtige Rolle und in einer Doppelfolge ist der Sänger Hayakawa Mitsuru der Grund für einen potentiellen Nervenzusammenbruch Kyosukes. Die Folgen der OVA stehen (bis auf die Doppelfolge) für sich und bieten keine Entwicklung der Beziehung zwischen Kyosuke, Hikaru und Madoka.

Shin Kimagure Orange Road – Soshite, Ano Natsu no Hajimari

Der Film spielt hauptsächlich etwa fünf Jahre nach den Ereignissen der Serie. Da er sich so ziemlich zur Gänze auf die Folgen von Kyosukes Entscheidung bezieht hier eine allgemeine

!!SPOILERWARNUNG!! – Nicht weiterlesen wenn du irgendetwas von Kimagure Orange Road noch nicht gesehen hast, dies aber noch vorhast.

Die Charaktere

Obwohl dieselben Charaktere die schon aus Serie, OVA und dem ersten Film bekannt sind ist es Wert sie hier erneut vorzustellen, da sie sich teilweise signifikant verändert haben.

Kasuga Kyosuke ist zu Beginn des Films 19 Jahre alt und dabei seine Universitätsausbildung abzuschließen. Seine Beziehung mit Madoka ist glücklich und ihm steht eine besondere Überaschung bevor. Sein Ich in der Zukunft ist Fotograf wie sein Vater und gerät zwischen die Kriegwirren in Bosnien Anfang der 1990er Jahre.

Ayukawa Madoka ist wie Kasuga Studentin, jedoch wird über ihren Ausbildungsstand nichts erwähnt. Sie ist wesentlich offener und scheint sehr glücklich. In der Zukunft ist die Musikerin.

Hiyama Hikaru ist nach Hokkaido gezogen und kommt erst in der Zukunft wieder vor. Dort ist sie Musical-Darstellerin und bei einer New Yorker-Agentur engagiert. Sie ist immer noch in Kyosuke verliebt und hält eine Briefbeziehung zu Madoka aufrecht.

Die Handlung

Wir schreiben das Jahr 1991, also zwei Jahre nach dem Ende der TV-Serie. Auf dem Weg zur Uni wird Kyosuke von einem Auto angefahren. Er wird ins Spital gebracht wo er in einem Koma verweilt. Was seine Angehörigen zu dem Zeitpunkt noch nicht wissen: Kyosuke wurde durch den Schock drei Jahre in die Zukunft geworfen wo sein dortiges Ich gerade von der Druckwelle einer Granate erfasst wurde. Sein drei Jahre älteres Ich wird dadurch in eine Zeitfalte geschleudert und verharrt zwischen den Dimensionen. Kyosuke wacht auf der bekannten Stiege in der Nähe seines Apartments auf und muss nun einen Weg finden wieder in seine Zeit zurückzukommen. Er trifft auf Madoka, die verzweifelt über sein Verschwinden in Bosnien ist, Hikaru die gerade aus New York kommt um am Casting für eine groß angelegte Musical-Produktion teilzunehmen, Hatta welcher als Mangaka erotische Manga zeichnet und Komatsu seinen Manager. Dabei kommen die Gefühle die seit Kyosukes Entscheidung schlummern wieder hoch und fast haben er und Hikaru in ihrem Hotelzimmer eine Affäre. Mit Hilfe seines Großvaters schafft Kyosuke es sein älteres Ich aus der Zeitfalte zurückzuholen und selbst wieder in seine Zeit zurückzukehren. Dort widmet Madoka ihm ein Musikstück mit dem Titel Kyosuke Number 1 bevor sie sich ein Hotelzimmer nehmen wo ihre erste gemeinsame Nacht verbringen.

Der Zusatz Shin (neu) zum Titel des Films ist meiner Ansicht nach gerechtfertigt. Er bricht in positiver Art und Weise mit den unschuldigen, bisweilen zu naiven Charakteren und zeigt sie in einem reiferen Stadium. Mitten drunter kommen warme Gefühle auf als sich die drei Freunde wieder zusammenfinden und sich Hikaru und Madoka in die Arme sinken. Weiters zeigt der Film im Gegensatz zu Serie, dass zu einer glücklichen Beziehung nicht nur Gefühle und Vertrauen sondern auch eine sexuelle Komponente zählen, ein Thema das in diesem Genre selten aufgegriffen wird. Der Zeichenstil ist erwachsener und gefällt mir persönlich sehr gut. Die Filmmusik stammt von Kajiura Yuki, deren Musik Fans aus Noir, der .hack-Reihe, Madlax, Tsubasa Chronicle, Mai-HiME, Mai-Otome und den Kara no Kyoukai-Filmen bekannt sein dürfte.

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This work by Stefan Ohri is licensed under a Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Austria License

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