Humble Frostbyte Bundle – Trine

April 14, 2011 um 6:55 pm | Veröffentlicht in GNU/Linux, Multimedia, Ubuntuusers, Vermischtes | 3 Kommentare

Wie bereits angekündigt habe ich mir das aktuelle Humble Bundle besorgt. Bisher habe ich erst eines der Spiele getestet: Trine. In diesem Spiel kann man alternativ eine Diebin, einen Kämpfer oder einen Magier spielen. Den Charakter kann man während des Spiels wechseln. Trotz der 3D-Darstellung der Figuren und der Welt ist der Aktionsrahmen auf 2D beschränkt. Filmsequenzen sind überhaupt nur Standbilder. Dies als billige Alternative zu bezeichnen trifft es jedoch nicht, da diese Sequzenzen recht gut gezeichnet sind und zum epischen Erzählstil des Spieles passen. Das Spiel selbst liefert neben Englisch auch eine deutsche Sprachausgabe und ist noch in ein paar anderen Sprachen verfügbar.

Das Spiel selbst ist recht interessant, jedoch lief ich zuerst in ein paar technische Probleme. Mein System ist ein Laptop mit ATI-Grafik-Chip (Mobility Radeon HD 4200; ca. 1,5 GiB Shared), AMD-CPU (Athlon II P320, 2.1 GHz, 64-bit), 4 GiB SODIMM RAM (1333 GHz). Grafiktreiber ist flgrx. An sich sollte das Gerät also wenig Probleme mit neueren (aufwändigeren) Spielen haben. Deshalb entschied ich mich auch dazu das Spiel zuerst mal in voller Auflösung (1366×768) mit vollen Effekten in hoher Qualität auszuprobieren. Problem: im Vollbild-Modus findet das Spiel scheinbar die Maus nicht. Ich war also unfähig im Menü zu navigieren (welches sich scheinbar nicht mit der Tastatur steuern lässt). Zum Glück ließ es sich mit alt+F4 beenden.

Also versuchte ich es erneut mit denselben Einstellungen, nur im Fenstermodus. Da ich leider übersehen hatte die Auflösung umzuändern verschmierte dies leider die Grafikausgabe, sodass ich den X-Server neu starten musste.

Beim dritten Versuch nun, ich habe die Auflösung auf 1280×600 gestellt, ließ sich das Spiel reibungslos starten und bedienen. Interessanter Weise Maus und Tastatur während des Spiels im Fenster gefangen. Das macht das Spielen natürlich etwas angenehmer, wenn sich ein Freund im Kopete meldet oder ich irgendetwas im System machen will muss ich jedoch dieses zuerst beenden … Eine Release-Taste wie bei Virtualbox wäre praktisch. Da die grafische Ausgabe des Spieles jedoch recht rucklig war habe ich die Qualitätsstufe von "Hoch" auf "Medium" gestellt.

Im Menü lassen sich Grafik-, Audio- und Controller-Optionen anpassen. So kann der Spieler z.B. die Standardkonfiguration verwenden oder bis zu drei eigene Konfigurationen erstellen. Scheinbar kann man das Spiel mit bis zu zwei weiteren Spielern zusammen spielen.

Alles in allem ein interessantes Spiel dem ich, wenn ich die Zeit finde, sicherlich noch mehr Aufmerksamkeit widmen werde.

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3 Kommentare »

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  1. Beim ersten anspielen hatte ich keine Probleme mit Vollbild höchster Auflösung (1366*768) und meiner ATI Mobility HD 4300 mit 500 MB (fglrx).

  2. für was braucht dein monster von ner grafikkarte 1.5gb ram?🙂

    • Ist ja nur der shared RAM auf den der Chip maximal zugreifen kann. Was sich ATI dabei gedacht hat weiß ich auch nicht…


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