Firefox – Wie man einen aufdringlichen Kleinen Panda in die Schranken weist

Juli 4, 2012 um 5:47 nachmittags | Veröffentlicht in Free Software/Open Source, Internet, Ubuntuusers | 2 Kommentare

2012, das Jahr für welches so mancher Pseudo-Prophet im Namen der Maya das Ende der Welt vorausbefürchtet, lieferte uns auch ein paar andere wichtige Ereignisse. So war es das Geburtsjahr von Firefox 10 … äh 11. Nein 12. Ach ja, 13 ist auch schon da. 14 soll auch bald da sein … Zum geplanten Ende der Welt soll uns die Version 17 Seligkeit bringen. Hoffen wir die Außerirdischen verwenden IE.

So viele Witzchen man auch machen kann über die rivalisierenden Browser, so viele Macken haben sie jeweils. Und obwohl der Firefox auf meinem Laptop noch vor Chromium und Rekonq der Browser meiner Wahl ist, erkenne ich seine diversen Mängel (hoher Speicherverbrauch, aufgeblähter Code, …) durchaus an. Einem seiner Mängel kann man aber durchaus einen Riegel vorschieben.

Das Problem ist einfach geschildert: Wenn in einem Programm (außer einem Webbrowser) ein Link angeklickt wird, dann schiebt sich Firefox mit dem neuen Tab in den Vordergrund. In den meisten Fällen will ich aber an dieser Stelle noch weiterarbeiten (eMail fertig lesen, noch mehr Links anklicken, …).

Der FireTray-Versuch

Mein Firefox ist mit dem FireTray-Addon (neben anderen) ausgestattet. Dieses bietet die Möglichkeit Fenster, die wiederhergestellt werden, im Hintergrund zu belassen (Den Haken vor “Active restored Windows” entfernen).

Das bringt den gewünschten Effekt, dass Firefox sich im Hintergrund öffnet, sobald er extern aufgerufen wird. Allerdings hat das auch zur Folge, dass Firefox sich ebenfalls hinter alle offenen Fenster schiebt wenn er durch einen Klick auf das FireTray-Icon wieder hergestellt wird. Da das nicht der gewünschte Effekt war, habe ich die Einstellung wieder aktiviert und mich nach alternativen Lösungen umgesehen.

Das Reich der about:config

Nach einer (erstaunlich kurzen) Recherche im Web (aka Google) fand ich einen Artikel, der genau mein Problem angesprochen hat. Der Artikel How To Stop Firefox From Stealing Window Focus von techsupportalert.com beschreibt die Lösung des Problems unter FF 5.0, sie ist aber auch auf alle späteren Versionen anwendbar. Hier eine kurze Zusammenfassung:

  • Man gebe in der Adress-Leiste (Smart Location Bar im FF-Sprech) “about:config” ein und akzeptiere den Warnhinweis.
  • Hier öffnet sich nun eine Konfigurationsseite. Am oberen Rand der Seite findet sich eine Filterleiste (“Suchen:”).
  • In diese Filterleiste gibt man nun folgende Zeichenkette ein: “browser.tabs.loadDivertedInBackground

Diese Einstellung wird von haus aus als deaktiviert ausgeliefert (als Wert steht “false“). Um die Einstellung nun zu aktivieren genügt entweder ein Doppelklick darauf oder man macht einen Rechtsklick darauf und wählt den Punkt “Umschalten” aus. So oder so sollte nun als Wert “true” eingetragen sein.

Firefox übernimmt die Einstellung sofort und muss nicht neu gestartet werden. Von nun an bleibt Firefox im Hintergrund wenn er von einem anderen Programm einen Link bekommt, öffnet sich aber im Vordergrund wenn er aktiv (z.B. über das FireTray-Icon) aufgerufen wird.

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Mozilla und Facebook verbünden sich [2. UPDATE]

März 31, 2012 um 11:18 nachmittags | Veröffentlicht in 1. April, Free Software/Open Source, Internet, Multimedia, Ubuntuusers | 8 Kommentare

Gerade eben ist eine bedenkliche Nachricht hereingeflattert. Mozilla hat bekannt gegeben, dass sich Facebook mit dem Versprechen einer jährlichen Spende gewissermaßen in die Entscheidungen bei der Entwicklung von Firefox eingekauft hat. Das soll heißen, dass sie den Kurs, den Firefox über die nächsten Jahre nehmen wird, entscheident mitbeeinflußen werden. Mozilla spricht von einer Abmachung welche der Verbreitung von Firefox auf lange Sicht gesehen sehr gut tun wird. Von Facebook selbst gibt es dazu noch keine Informationen.

[UPDATE]

Facebook hat gerade eine Meldung veröffentlicht nachdem sie planen einen Fork von Firefox zu basteln. Der Arbeitsname dieses Forks lautet FaceFox.

FaceFox Logo

Das vorläufige Logo von Facebooks Firefox-Klon “FaceFox”

Er soll den freien Browser und das “Social Network” näher zusammenbringen indem beim Beginn jeder Sitzung automatisch bei Facebook eingeloggt wird und über eine einblendbare Seitenleiste auf News und Freunde direkt zugegriffen werden kann. So soll das Tauschen von Links einfacher werden indem der Link aus der aktuellen Website direkt auf den Avatar eines Freundes gezogen werden kann und dieser dann in dessen Profil erscheint.

Auch an Nutzer die noch kein Facebook-Konto haben wird gedacht: FaceFox soll sich so verhalten als wäre er eingeloggt. Er führt ein lokales Profil welches im Falle einer Registrierung bei Facebook abgeglichen wird. FaceFox 1.0 soll auf Firefox 15.0 basieren. Bis dahin plant Facebook alle angedachten Modifikationen umgesetzt zu haben. Eine erste Alpha soll, auf Firefox 12.0 basierend, ein paar Tage nach dessen Erscheinen verfügbar werden.

Wer sich nun denkt: “das hätte Facebook auch ohne die Spenden haben können” hat damit durchaus Recht. Allerdings hat Facebook bereits weitergedacht. Nach einem Kommentar, den Mark Zuckerberg in seinem eigenen Profil veröffentlicht hat, soll die Entwicklung von FaceFox und Firefox bis zur Version 21.0 (also innerhalb der folgenden 6 Monate nach FaceFox 1.0) zusammengeführt werden und Firefox 21.0 über alle von Facebook bis dahin entwickelten Funktionen verfügen. Danach soll die Entwicklung bei Firefox weitergehen.

Facebook bekommt dadurch seinen eigenen “Haus-Browser” so wie Google Chrome hat, nur ohne die Entwicklung von Grund auf durchführen zu müssen.

[/UPDATE]

[2. UPDATE]

Verdammt, Google macht alles kaputt.

[/2. UPDATE]

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Defacto Internetverbot in Weißrussland

Januar 3, 2012 um 11:35 vormittags | Veröffentlicht in Internet, Politik | Hinterlasse einen Kommentar

Über die Groklaw Newspicks bin ich auf diesen Artikel der Library of Congress gestoßen. Darin werden die neuen Bestimmungen des Staates Weißrussland (Europas letzte defacto-Diktatur) beschrieben die mit kommendem Freitag in Kraft treten. Es handelt sich um den Versuch das Prinzip der Great Firewall of China nicht mit Technik umzusetzen, sondern mit Angst.

Das neue Gesetz macht es unmöglich ungestraft auf Services aus dem Internet zuzugreifen, wenn diese Services nicht direkt von einem Server in Weißrussland kommen. Ein Zugriff auf google.com, amazon.com, twitter.com, facebook.com oder wikipedia.org (selbst be.wikipedia.org, die weißrussische Version, da sie laut mtr auf US-Servern gehostet wird) wird demnach mit bis zu 125 US-Dollar bestraft, wenn diese Seiten nicht einen Server in Weißrussland stehen haben über den der Verkehr geleitet wird. Internetcafes oder auch private Haushalte mit Anschluss müssen mit Strafverfolgung und Schließung rechnen, wenn Kunden oder Freunde die bereitgestellten PCs mit Anbindung verwenden um auf einen solchen Service zuzugreifen.

Internetprovider müssen den Datenverkehr ihrer Kunden aufzeichnen und es gibt eine für Provider verpflichtende Sperrliste von Seiten die ihre Kunden nicht zu sehen bekommen dürfen. Damit beherrscht die weißrussische Regierung die oben genannten Server. Die offizielle Erklärung dieses Vorgehens ist die Abschottung der Menschen von extremistischen und pornographischen Inhalten. Weiters soll damit der weißrussische Teil des Internets besser besucht werden.

Wer im letzten Jahr ab und zu mal die Nachrichten eingeschaltet hat wird vom sogenannten Arabischen Frühling gehört haben. Wenn sie auch nicht ausschlaggebend für den Erfolg gewesen sein mögen, so wurden Services aus dem Internet wie Twitter, Blogs und Social Networks massiv zur Vorbereitung und Koordinierung der Proteste genutzt. Ein diktatorisches Regime wie Weißrussland hat natürlich die Gefahren gesehen und versucht die im arabischen Raum festgestellten Schwachpunkte der dortigen Regime bei sich selbst zu entfernen. Da kaum wichtige Infrastruktur in Weißrussland zu finden ist, ist das Verbot auf ausländische Services zuzugreifen defacto eine Schaffung eines vom Staat kontrollierten Intranets und eine Abschottung nach Außen. Die Werkzeuge des Arabischen Frühlings sind also aus Weißrussland dann nicht mehr zu erreichen.

Neben den immer noch bestehenden Regimen wie z.B. Syrien, dem Iran, China und Nordkorea wird auch in Weißrussland mit der Todesstrafe, Verschleppungen und dem Verbot von demokratischen Mitteln gearbeitet (Wikipedia). Ich wünsche der weißrussischen Bevölkerung viel Erfolg, sollte sie sich in nächster Zeit gegen Präsident Aljaksandr Lukaschenka auflehnen.

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Microsoft: Schwanzlängenvergleich mit Firefox und Chrome

Oktober 12, 2011 um 1:52 nachmittags | Veröffentlicht in GNU/Linux, Internet, Microsoft, Multimedia | 4 Kommentare

Über einen Heise-Artikel kam ich auf die (Werbe-)Website yourbrowsermatters.org (man lasse sich das *.org für eine Werbewebsite von Microsoft auf der Zunge zergehen). Dort soll der Sicherheitsindex für den eigenen Browser angezeigt werden. Dass es sich dabei nur um eine (ich wiederhole mich) Werbewebsite handelt beweist Microsoft damit, dass nur die beiden größten Konkurrenten Firefox (2 Punkte von möglichen 4 in der Version 7.0) und Chrome (2.5 Punkte von möglichen 4) mit dem aktuellen Internet Explorer verglichen werden. Bei einem Versuch mit rekonq oder Chromium(!) wurde nur der Text "WE CAN’T GIVE YOU A SCORE FOR YOUR BROWSER." angezeigt. Einen Vergleich für Webkit-Browser allgemein gibt es also nicht.

In verschiedenen Videos (Flash gebraucht … war da nicht mal von HTML5 die Rede?) und Artikeln wird dem Nutzer eingeredet wie man es mit der Browsersicherheit "richtig macht". Schließlich folgen Links welche einen dazu animieren sollen den Internet Explorer 9 (ob der auf Wine läuft?) herunterzuladen und zu installieren. Angesichts der Zwangs"sicherheits"updates der letzten Versionen des IE wundere ich mich, dass das überhaupt notwendig ist. Auch findet man seinen Weg um seine Windows-Installation (oh, verdammt, ich hab ja keine) zu aktualisieren, bzw. gibt es einen Verweis zum MS Security Center wo man verschiedene SIcherheitssoftware bekommen soll.

Die ganze Website ist (aus Werbegründen) bereits dem Design von Windows 8 angepasst. Die (meiner Meinung nach hässlichen) Kacheln findet man überall. In einer davon findet man diesen interessanten Text: "Make sure you are opening secured connections to the pages; you do this by typing in "HTTPS" at the beginning of a URL." Kann man etwa seit Neuestem die URL von Links welche man anklickt von Hand bearbeiten bevor die Seite geladen wird? Sinnvoller wäre es vermutlich, wenn der Browser sich beim Betreten einer neuen Domain zuerst danach umsieht ob eine https-Verbindung möglich ist und diese automatisch bevorzugt benutzt.

Besuch auf Microsoft.com

Schelm der ich bin habe ich natürlich den Link für das Update der Windows-Installation angeklickt. Blöderweise funktioniert zumindest das Windows-Update nur mit einem IE. Naja, dann halt das nächste Mal (…). Aber wenn man schon mal da ist, kann man auch schauen ob microsoft.com auch sinnvolle Informationen beinhält. Dazu tippte ich einfach "linux" in das Suchfeld ein und siehe: Bing hat das Stichwort nicht automatisch vollzensiert. Der erstgereihte Eintrag war mit dem Titel "Entfernen von Linux und Installieren von Windows XP" benannt. Gut, die letzte Version dieses Artikels stammt vom 12.06.2006. Deswegen kein peinlicher Versuch Brachialwerbung für Vista zu machen.

Sehr interessant finde ich die Zusammenfassung die wie folgt beschrieben wird:

In diesem Artikel wird beschrieben, wie Sie das Betriebssystem Linux von Ihrem Computer entfernen und Microsoft Windows XP installieren können. Hierbei wird davon ausgegangen, dass Linux bereits auf der Festplatte installiert ist, dass Linux-eigene Partitionen und Linux-Auslagerungspartitionen verwendet werden (die mit Windows XP inkompatibel sind) und dass kein freier Speicherplatz mehr auf der Festplatte verfügbar ist.

Linux-Swap ist mit Windows XP inkompatibel? Interessant. Nach meiner Kenntnis sind Swap Partitionen unter UNIX älter als Microsoft selbst … (leider habe ich hierfür keinen Link gefunden. Älter als XP sind sie jedoch allemal).

Als ein schönes Eingeständnis der eigenen Unfähigkeit ein Dual-Boot-System mit einem nicht-MS-System erzeugen zu können werte ich folgenden Hinweis:

Hinweis: Windows XP und Linux können gleichzeitig gemeinsam auf demselben Computer installiert sein. Weitere Informationen finden Sie in Ihrer Linux-Dokumentation.

Die Formatierung der Platte (ja, alles wird plattgemacht) soll dann über die vorzuhaltende Linux-Bootdiskette mit dem darauf befindlichen Programm fdisk erledigt werden. (Ach, wie oft habe ich mit einer LiveCD die Platte für eine Windowsinstallation vorbereitet …) Die Anleitung besteht dann im Großen und Ganzen aus einer Beschreibung des Tools fdisk und der Bemerkung, dass man jetzt die WinXP-Install-CD einlegen soll.

Schon irgendwie traurig, wie der weltgrößte Hersteller von Software (auch heute noch) auf ein (von ihm verteufeltes) Konkurrenzprodukt angewiesen ist um einfache Arbeiten ohne Klicki-bunti ausführen zu können. Dieser Artikel sollte an sich kein MS-bashing (außer den kontinuierlichen Hinweis, dass es sich um eine Werbewebsite handelt) beinhalten. Die Website ist aber eine zu gute Vorlage …

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Wine AppDB gehackt

Oktober 11, 2011 um 8:22 nachmittags | Veröffentlicht in Free Software/Open Source, Internet, Ubuntuusers | 18 Kommentare

Gerade eben habe ich eine eMail bekommen, dass sowohl die AppDB von Wine als auch Bugzilla gehackt wurden. (Mehr zu diesem Hack.)

Es scheint als ob die Hacker nur die Login-Daten hätten auslesen können. Manipulationen der Datenbank wurden von den Verantwortlichen nicht festgestellt. Die Lücke durch die die Hacker eindringen konnten scheint sich in phpmyadmin zu befinden, welches deswegen nun keinen Zugriff mehr von außen zulässt. Damit reiht sich Wine in die unglückseligen Opfer der Free Software Szene in der letzten Zeit ein. Nach mysql.com (im März diesen Jahres), kernel.org und linux.com scheint es fast so, als ob selbst Seiten welche man als Nutzer sicher glaubt nicht vor solchen Angriffen gefeit sind. Codeweavers, die Firma welche die AppDB und Bugzilla hostet will die Lücke bereits geschlossen haben.

Jedem, der bei einem dieser Services ein Konto hat wird eine eMail zugesandt in welcher ein neues Passwort zum Login steht. Zwar seien die Passwörter verschlüsselt gewesen, mit genügend Zeit und Rechenkraft lassen sich jedoch vor allem einfache Passwörter schnell herausfinden.

Zum aktuellen Thema deswegen die Frage: wie schützt ihr euch vor potentiellen Hacks der Seiten bei denen ihr euch anmeldet? Wie wählt ihr eure Passwörter aus? Kennt ihr gute und einfache Tools um relativ sichere Passwörter zu erzeugen?

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Richard Stallman in der TU Wien

Juli 2, 2011 um 1:07 vormittags | Veröffentlicht in Apple, Österreich, DRM, Free Software/Open Source, GNU/Linux, Internet, Microsoft, Ubuntuusers | 13 Kommentare

Gerade komme ich zurück aus dem Kuppelsaal der Technischen Universität Wien. Ich komme von einem Vortrag von Richard Stallman welcher den Titel "Ungerechtigkeiten durch proprietäre Software oder wie Patente und Lizenzen Entwicklungen behindern". In einem Publikum, welches hauptsächlich aus jungen Erwachsenen bestand, war das Gefühl einer kollegialen Atmosphäre spürbar. Im Unterschied dazu, wenn den Vortrag z.B. Robbie Williams oder Bruce Willis gehalten hätten, war Stallmans Auftritt fast nicht zu bemerken und bevor er anfing das Mikrofon zu testen waren die meisten Anwesenden noch in Gespräche vertieft. Als er jedoch die Aufmerksamkeit für sich beanspruchte stand vor den Zuhöhrern ein mittelgroßer Mann mit einem, in Wien als Käsekrainerfriedhof bekannten, hervorstechenden Körpermerkmal und ohne Schuhe.

Richard Stallman in der TU Wien

The Four Freedoms

Stallmans erstes Thema waren natürlich die vier Freiheiten, die die FSF versucht PC-Nutzern zu geben. Diese Freiheiten, welche auch in den verschiedenen Versionen der GPL festgeschrieben sind, erklärte Stallman so:

Freedom 0

The Freedom to run a program as you wish

Dies bedeutet, dass der Nutzer die Freiheit haben soll, ein Programm nach den eigenen Wünschen ablaufen zu lassen. Dazu gehört sowohl die Frage wo, wie oft und wann das Programm läuft.

Freedom 1

The Freedom to study the code of a program and change it

Dazu gehört einmal die Möglichkeit überhaupt an den Quellcode eines Programmes zu kommen und die von vielen Lizenzen in jedem Fall auferlegte Beschränkung diesen Code an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Hier brachte er mehrere Beispiele für seine These: Ein Programm beinhält keinen schädlichen Code. Ich kann dies jedoch nicht überprüfen. Damit beinhält es potenziell schädlichen Code.

An dieser Stelle schenkte er sich eine Tasse Kaffee ein. Der Mann hatte die Ruhe weg.

Er erklärte, dass schädlicher Code für gewöhnlich aus einem der folgenden Gründe als solcher klassifiziert wird. Die Software

  • spioniert den Computer und/oder das Verhalten des Nutzers aus
  • verweigert bereits auf Codeebene bestimmte Möglichkeiten mit ihr zu arbeiten (DRM)
  • beinhält eine Backdoor durch die der Autor Zugriff oder sogar Herrschaft über den PC nehmen könnte

Dieses Verhalten sei in modernen Geräten oder Systemen des öfteren zu beobachten. Als Beispiele nannte er:

  • Microsoft Windows, welches alle drei Punkte erfülle. Er bezeichnete Windows deshalb als unlimited Malware, da Microsoft jederzeit die Möglichkeit hätte ohne Wissen und das OK des Nutzers weiteren schädlichen Code nach zu installieren.
  • iPhone (spyPhone) und iPad (iBad), welche dem Nutzer digital Handcuffs (Handschellen) anlegten indem die Programme die auf diesen Geräten laufen dürften von Apple stark eingeschränkt und kontrolliert würden. Damit würde dem Nutzer die Freiheit 0 genommen.
  • Amazon Kindle (Swindle), welcher über eine Backdoor verfüge über die Amazon bereits gekaufte Bücher von Kindle ohne die Zustimmung des Nutzers löschen kann. So geschehen im Sommer 2009 ausgerechnet mit George Orwells 1984. Außerdem verfüge Amazon über eine Liste mit den Lesegewohnheiten von Kindle-Nutzern. Dies wird vor allem in nicht freien Ländern wie China und Anderen zum echten Problem.
  • Adobe Flash sei ein Beispiel für eine Software, bei der der Nutzer nicht dafür zahlen müsste ausgebeutet zu werden. In diesem Fall nannte er die Malware ihren Preis nicht wert.

Freedom 2

The Freedom to distribute exact copies of a program

Das Weitergeben, Verteilen oder sogar Weiterverkaufen eines Programmes unter denselben Bedingungen ist der FSF hiermit ein Anliegen. Stallman meinte, dass proprietäre Software eine Person hier in ein moralisches Dilemma führen könnte.

Man stelle sich vor, ein Freund hätte gerne eine Kopie einer Software die dieser auf meinem Computer gesehen hat. Die Lizenz der Software verbietet jedoch ausdrücklich Vervielfältigungen und das Weitergeben von Kopien. Davon ausgehend, dass dieser Freund ein gutes Mitglied der Gesellschaft ist, welche am Besten zusammenarbeiten kann wenn alle mit allen teilen, und dieser damit eine Art Anrecht auf meine Kooperation (als ebenfalls gutes Mitglied der Gesellschaft) hat stehe ich nun vor zwei nicht besonders guten Möglichkeiten, die Stallman ausdrücklich beide als schlecht bezeichnet: entweder ich gebe dem Freund eine Kopie und missachte die Lizenz des Programmes oder ich verweigere dem Freund die Kooperation und verhalte mich gemäß der restriktiven Lizenz. Stallman schlägt hier vor die Wahl zu treffen, welche am wenigsten Schaden anrichtet. Dies wäre seiner Ansicht nach die Wahl dem Freund eine Kopie der Software zu geben. Nochmals: er bezeichnet beide Möglichkeiten als schlecht und weißt darauf hin, dass ein solches Dilemma bei Freier Software nicht entstehen könnte.

Weiters meinte er, dass es nicht gut wäre die Software komplett unlizensiert zu lassen, denn: "Unlicensed is nearly as nasty as licensed". (Unlizensiert ist fast so scheußlich wie lizensiert.)

Freedom 3

The Freedom to distribute modified versions of a program

Selbst wenn das Programm weitergegeben und verändert werden darf ist es wichtig, dass auch eine veränderte Version unter denselben Bedingungen weitergegeben werden muss. Stell dir vor, jemand verändert eine kleine Kernel-Funktion und bringt damit ein auf dem Linux-Kernel basierendes proprietäres Betriebssystem heraus. Diese Regel verhindert dies.

Stallman vergleicht diese grundlegenden Freiheiten bei der Benutzung eines Computers mit einer Demokratie. Jede Person kann entscheiden wie stark sie sich in den demokratischen Prozess einbringt und welche Rechte sie in Anspruch nimmt. Hier liegt auch eine der stärken der vier Freiheiten: niemand wird gezwungen sie in Anspruch zu nehmen. Jede Person hat die Möglichkeit sich in die Abhängigkeit einer anderen Person oder Firma zu begeben. Genauso wie in einer Demokratie jede Person die Möglichkeit hat die Demokratie zu kritisieren oder eine politische Bewegung zu unterstützen welche die Demokratie offen ablehnt.

Proprietäre Software nennt Stallman dementsprechend Werkzeuge einer Diktatur. Es sei Software die mit der Absicht geschrieben wurde den Nutzer zu verletzen.

Richard Stallman in der TU Wien

Worte und ihre Bedeutungen

Stallman warnte davor die "Propaganda" der Hersteller proprietärer Software und anderer Produkte zu verwenden. So würde er selbst, gefragt nach seiner Meinung zu "piracy", antworten: "Attacking ships is bad." (Schiffe anzugreifen ist schlecht.) Ihm sei auch kein Fall bekannt in welchem Piraten versuchten mittels Musik ein anderes Schiff anzugreifen. Demnach sei der Begriff "music piracy" absolut nichtssagend.

Natürlich kam Stallman auch auf den Unterschied zwischen Linux und GNU/Linux zu sprechen. Nach seiner Ansicht war der Linux-Kernel nur das letzte Teil das dem GNU-System gefehlt hatte um ein vollständiges Betriebssystem zu sein. GNU Hurd ist ja, wie wir wissen, bis heute nicht fertig. Damit wäre das hauptsächliche System ein Produkt des GNU-Projekts und sollte auch entsprechend benannt werden. Neben dem "Ruhm", der laut Stallman nur zweitrangig ist, sei es die mit GNU verbundene Philosophie, welche durch die Nennung des Namens Verbreitung finden würde. Denn nur wenn Menschen ihre Freiheiten schätzen würden, würden sie sich dafür einsetzen und versuchen diese zu verteidigen.

Dasselbe Szenario sieht Stallman auch bei den Begriffen Free Software und Open Source. Open Source sei nur ein Begriff der es vermeiden würde sich mit Freiheit und damit mit den ethischen Forderungen von GNU auseinander zu setzen.

Weiteres

Stallman erzählte außerdem aus seiner Vergangenheit und welche Motivationen ihn dazu brachten GNU und die Freie Software Bewegung zu gründen. Unter den verlinkten Artikeln ist dazu mehr Information zu finden.

Copyleft Lizenzen widmete Stallman ein paar Minuten. Hier erklärte er die wichtigen Unterschiede zwischen freien Lizenzen mit und ohne Copyleft.

Cloud Computing, am Beispiel Software as a Service war Stallman während des gesamten Vortrags offensichtlich ein wichtiges Thema. Er wies mehrmals darauf hin, dass bei dieser Technologie dem Nutzer die Möglichkeit genommen würde zu kontrollieren was genau die Software mit den vom Nutzer zur Verfügung gestellten Daten tut. Dies würde ihm die erste Freiheit nehmen.

Auch Software in Education erwähnte Stallman. Hier wies er darauf hin, dass Schüler von proprietärer Software, die der Schule günstig oder gratis abgegeben würde, abhängig gemacht würden. Dieselbe Software würde den Schülern nach ihrem Abschluss natürlich nur zu einem höheren Preis vom Hersteller zur Verfügung gestellt. Damit würden Schulen ihre Bildungsfunktion ignorieren.

Kurz vor dem Schluss des Vortrags kam noch ein Vertreter der Free Software Foundation Europe zu Wort und erklärte die Ziele der FSFE.

Danach versteigerte Stallman eine Figur eines Gnus. Dieses bezeichnete er durchgehend als "adorable" (liebenswert). Der Ausrufungspreis von € 20,- wurde mit einem Verkaufspreis von € 250,- bei weitem übertroffen. Auch eine Ausgabe des Buches "Free Software, Free Society" (fsf.org-Shop, hier kann das Buch auch gratis als PDF heruntergeladen werden) wurde versteigert. Es brachte immerhin € 200,- ein.

Zum Abschluss stellte sich Stallman noch den zahlreichen Fragen der Zuhörer.

Fazit

Meiner Meinung nach hat die Quintessenz hier gute Arbeit geleistet und eine gute Veranstaltung auf die Beine gestellt. Der Vortrag war interessant (auch wenn er sich hauptsächlich mit grundsätzlichen Fragen beschäftigt hat). Stallman hat eine bildliche und humorvolle Sprache, mit welcher er seinen, für manche sicherlich exotischen, Standpunkt gut erklären konnte. Was mir Leid tut, ist dass ich keine bessere Kamera dabei hatte. Alle Fotos sind mit meiner Handykamera aufgenommen worden.

Der ganze Vortrag wurde vom Veranstalter gefilmt. Ich habe bereits eine eMail mit der Bitte um zur Verfügungstellung des Filmmaterials geschickt. Sobald eine Antwort eintrifft verlinke ich hier auf das Video.

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Internetkultur

Mai 31, 2011 um 3:50 nachmittags | Veröffentlicht in Internet, Vermischtes | Hinterlasse einen Kommentar

Jede neue Kommunikationsform, welche über das Gespräch von Angesicht zu Angesicht hinausging, hat neue Arten und "Unarten" an Hilfsmittel hervorgebracht. Letzteres natürlich immer im Auge des Betrachters. War es beim papierenen Brief zum Einen die Möglichkeit mehrere Entwürfe zu verfassen bis die richtige Version gefunden war und zum Anderen die Gefahr, dass die Kommunikation zwischen zwei "Geprächs"partnern abgefangen und manipuliert werden konnte, so ergaben sich durch das Telefon neben kürzere Antwortzeiten auch potentielle ungebetene Mithöhrer.

Internet

Beim Internet schließlich war am Anfang das Austauschen von wissenschaftlicher Information und das Erhalten der US-militärischen Kommandokette dem findigen Hacker, der überall eindringen konnte gegenübergestellt. Neben weiteren technischen Fortschritten über die Zeit ergaben sich auch Möglichkeiten die Eigenschaften des Netzes auszunutzen. So ist es möglich illegales Material in elektronischer Form über den Globus zu verteilen (sei es nun eine Anleitung zum Bombenbasteln, Kinderpornos oder Geheimakten). Auch kann man massenhaft falsche Information generieren und mit etwas HTML- und CSS-Kenntnissen seriös wirken lassen (z.B. der MS Firefox, ein Satireprodukt; inzwischen offline). Cybermobbing ist eine neue Stufe der Verleumdung und Google, Facebook und Co. machen es leicht zuviel über sich selbst zu verraten. Von Spam, PopUps und Werbebannern wollen wir mal gar nicht reden.

UseNet

Die ursprüngliche Diskussionsecke, das Ur-Forum, das erste "Netzwerk" zwischen Privatpersonen überhaupt war jedoch das UseNet. Mit wachsender Nutzerzahl kamen zu ernsthaften Diskussionen Zwischen Menschen mit ähnlichen Interessen Spambeiträge, Nonsensethreads und eine allgemeine Überschwemmung mit DAUs, welche nichts von Netiquette wussten und/oder davon hielten (siehe Eternal September).

Eine weitere sprachliche Entwicklung die das Internet betrifft ist das Verwenden von Abkürzungen oder Abwandlungen von Wörtern mit teilweise sehr eingeschränkter oder stark verallgemeinerter Bedeutung. Dazu gehören z.B. imho, lol, rofl, warez, luserz, i can has … ? usw. Eine Ausprägung dieser Entwicklung ist die Programmiersprache LOLCODE. Über den Unterschied zwischen sprachlicher Entwicklung und Sprachverfall kann man bei diesen Beispielen vermutlich endlos diskutieren.

Ein Beispiel möchte ich besonders herauspicken und beleuchten, da mir seine Verwendung besonders widerstrebt:

Haterz gonna hate

Diese Formulierung ist besonders perfide, da sie automatisch jede Person, welcher das Vorgestellte nicht gefällt als "Hater" abstempelt, also als eine Person die immer etwas auszusetzen hat, der man es nicht Recht machen kann und deren Meinung man deswegen erst gar nicht beachten muss. Mit einem einzelnen Satz verwandelt sich somit jeder Nonsense in ein Kunstwerk, da niemand, dessen Meinung zählt, etwas daran auszusetzen hat. Qualität und Sinnhaftigkeit des Gezeigten werde erst gar nicht in Frage gestellt sondern sind von vornherein festgelegt. Neben der suggestiven Kraft des Satzes gibt es hier noch eine weiterere Wirkung: Jede Person welche sich traut ein eigenes Urteil über das Gesehene zu fällen (, in diesem Fall fällt ein solches Urteil zumeist schlechter aus als von der herzeigenden Person beabsichtigt,) wird von vornherein als Hater beschimpft. Für mich verliert etwas (zumeist ein Bild oder ein Video) bei welchem dieser Satz in (zumeist) großen Lettern prominent zum Einsatz kommt sofort mehrere Level an subjektiv wahrgenommener Qualität, bis zu dem Punkt an dem ein weiteres Auseinandersetzen mit dem Objekt aus Prinzip nicht mehr infrage kommt. Ich würde ja auch nicht mehr in ein FastFood-Lokal zurückkehren in welchem man mich mit einem anderen Wort für Vegetarier "beleidigt" hat, bloß weil ich keinen BigMac essen wollte.

Aus dem obigen schlussfolgere ich: Ein Autor/Produzent welcher diesen Satz prominent zusammen mit seinem Werk veröffentlicht zielt auf ein Publikum ab welches entweder geistig minderbemittelt ist (also eventuell des Gezeigten nur auf Grund des Satzes zustimmt) oder sich keinen Protest zu Äußern traut ab. Die Tatsache, dass diese Person aus diesem eingeschränkten Personenkreis versucht Anerkennung und Befriedigung des (allen Menschen anhaftenden) Geltungsbedürfnisses zu ziehen sagt meiner Ansicht nach viel über das Niveau dieser Person aus.

Lustige oder sogar intelligente Neuschaffungen von Worten und Begriffen mit teilweise auch einfach nur sinnfreien Bedeutungen sind teil unserer Entwicklung und nichts über das man groß diskutieren muss. Sobald es aber an die persönliche Würde oder die persönlichen Freiheiten geht sagen zum Glück sogar manche Gesetze: Hier ist Schluss.

Deshalb hier meine Bitte an dich: Vermeide die Verwendung des hier vorgestellten Satzes. Mache das Internet zu einem besseren Ort, in dem natürlich Veränderungen stattfinden dürfen.

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Google entwickelt Linux für den Browser

April 1, 2011 um 5:28 vormittags | Veröffentlicht in 1. April, Google, Humor, Internet, Microsoft, Multimedia, Ubuntuusers | 9 Kommentare

Wie vor kurzem bekannt wurde arbeitet Google wieder einmal an einer Revolution. Für kurze Zeit, der Eintrag ist inzwischen wieder offline, gab Google Einsicht in ein neues Projekt welches die hellen Entwicklerköpfe des Konzerns beschäftigen. Darin war von einem neuen Einsatzgebiet von Android die Rede: als Betriebssystem im Browser. Der Vorteil dieser Implementierung liegt laut Google auf der Hand: Zum Einen sollen so Nutzer die bisher noch nicht die Vorzüge von Android kennen lernen konnten sich dieses ansehen. Zum Anderen können Entwickler nun auch ohne ein Android-Handy zu besitzen für diese Plattform entwickeln.

Das BrowserOS genannte Produkt (scheinbar ein Codename) soll laut dem Bericht in Kürze das Alpha-Stadium verlassen und damit einer größeren Gruppe zugänglich werden. Zum Einsatz des BrowserOS ist eine bestehende Internetverbindung Voraussetzung, wobei Google daran arbeitet, wie bei Google Docs, den Dienst auch offline nutzbar zu machen. Außerdem benötigt der Nutzer (vorerst) ein zumindest 6 Monate altes Google-Konto um am Beta-Programm teilnehmen zu können. Die finale Version wird dann jedem Google-Konto zu Verfügung stehen.

Google macht auf ein paar technische Voraussetzungen aufmerksam: Zum Einen benötigt der Nutzer auf seinem Computer 500 MB freien Speicherplatz (+ Platz zum Lagern der von ihm offline erstellten Dateien). Zum Anderen werden 512 MB RAM als Minimum genannt (2 GB bei Windows Vista). Da der Dienst von den Google-Servern aus gestartet wird läuft auf jenen nur der Kernel mitsamt ein paar kleineren Diensten. Die grafische Oberfläche wird beim Nutzer gerendert und basiert auf Silverlight. Google meint, dass ein Gears-ähnlicher Ansatz zu wenig wäre, da hier wesentlich mehr Funktionalität benötigt würde. Außerdem wäre Silverlight Adobes Flash technisch überlegen und würde schneller arbeiten als sein älterer Kollege.

Google dementiert in einem kleinen (ebenfalls nicht mehr erreichbaren) FAQ, dass dieses Projekt einer Zusammenarbeit mit Microsoft entspringe: "Wir verwenden ausschließlich die beste Technologie für unsere Nutzer, egal von wem sie stammt". Das würde bedeuten: nicht Java, nicht Flash, sondern eben Silverlight.

Innerhalb des BrowserOS soll der Nutzer auf andere Google-Dienste wie Google Docs, GMail, YouTube, usw… Zugriff haben wie auf lokal installierte Programme. YouTube soll z.B. als Media-Player (dessen Design in einem Mock-Up an den Windows Media Player erinnert) realisiert sein. Wann genau Google das Programm in den Beta-Stand erheben will war dem Eintrag nicht zu entnehmen, es dürfte jedoch nicht mehr lange dauern bis Google herkömmliche Betriebssysteme an einer neuen Front angreift.

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