Tanglu 1.0

Februar 22, 2014 um 9:00 vormittags | Veröffentlicht in Debian, Ubuntuusers | 2 Kommentare

Vor über 11 Monaten habe ich hier über Tanglu berichtet, ein Debian-Derivat, welches im Grunde ein Debian Unstable ohne die Freezes darstellt. Nun ist Version 1.0 erschienen (Releasenotes). Diese Version bietet 32- und 64-bit ISO-Images, wahlweise mit KDE oder Gnome als Desktop. Obwohl es sich offiziell um eine Version 1.0 handelt hat es eher die Qualität einer Beta-Version. Die Entwickler selbst sprechen von “bleeding edge” und es gibt noch mehrere Baustellen.

Wer ein stabileres Debian Unstable haben möchte, der sollte die nächste Version abwarten, die voraussichtlich im Sommer erscheinen soll. Das Projekt möchte alle 6 Monate eine neue Version veröffentlichen. Ein “Upgrade” von einem existierenden Debian Wheezy ist auf eigene Gefahr möglich. Die Entwickler geben hier keine Unterstützung. Der bevorzugte Installationsweg ist eine frische Installation.

Ich selbst bin erst vor kurzem von Kubuntu auf Debian Wheezy umgestiegen und da ich während des Semesters ein stabiles System benötige werde ich Tanglu nicht so schnell ausprobieren. Im Sommer werde ich aber vermutlich einen Testbetrieb durchführen und meine Erfahrungen hier beschreiben.

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Here comes Debian – Ein Umstieg

Februar 11, 2014 um 12:30 nachmittags | Veröffentlicht in Debian, Free Software/Open Source, GNU/Linux, KDE, Ubuntuusers | 19 Kommentare

Zu Beginn meiner Linux-Karriere habe ich Kanotix und Knoppix verwendet. Nach der Einstellung von Kanotix habe ich auf Kubuntu 7.04 (Feisty Fawn) gewechselt. Bis auf die Drucker-Misere in Gutsy Gibbon (7.10) war ich an sich mit Kubuntu immer recht zufrieden. Bis auf einzelne Nachwehen nach einer Neuinstallation (Upgrade hat so gut wie nie reibungslos funktioniert und hat meistens unschöne Nebenwirkungen mitgebracht) gab es nicht auszusetzen. Bis auf Canonicals scheinbares Ziel ein eigenes Ubuntu-Ökosystem zu schaffen, welches von dem von Linux unabhängig ist gibt es also keinen Grund zu wechseln. Dass Ubuntu auf Debian Sid basiert ist in meinem Fall auch kein Argument, da ich auch bei Debian das Unstable-Repository einbinden würde um etwas neuere Software zu erhalten. Warum also auf Debian umsteigen?

Ein technisches Argument gibt es hier nicht. Sowohl privat als auch im Auftrag meiner Arbeitsstelle möchte ich jeweils einen Server aufbauen. Zu Hause soll er verschiedene Aufgaben übernehmen. Unter anderem soll er als Testmaschine für Webentwicklung herhalten. Daneben sollen ein Web-, File-, Datenbank- und Mail-Server und der Blog darauf laufen. Realisiert soll das Stück für Stück werden um zu testen, welche Lasten der Server aushält. In der Arbeit soll nur eine Datenbank mit zugehörigem webbasierten Frontend laufen. Außerdem soll es möglich sein Backups der Arbeitsmaschinen zu machen. Der Mail-Server fällt also weg.

Für den Betrieb eines Servers sind Debian, CentOS und SuSE beliebte Distributionen. Ich fühle mich in der Debian-Welt sehr wohl und möchte daher die Server mit diesem System laufen lassen. Zuvor hatte ich keine Erfahrung mit dem “echten” Debian. Eben nur mit Distributionen, die zumeist auf Debian Sid basieren. Diese Erfahrung möchte ich mir jetzt holen. Meinen Heim-Server habe ich bereits mit Debian 7.3 bespielt um eine Server-Installation zu testen und dem Gerät einen Testlauf zu gönnen. Der Arbeits-Server ist bereits zusammengebaut und wartet an sich nur mehr auf die Installation.

Das Wintersemester ist vorbei. Also hielt ich es für höchste Zeit mein Arbeitsgerät frisch aufzusetzen und Debian eine Chance zu geben. Es gab mehrere Probleme, die mal mehr mal weniger mit Debian zu tun hatten. Keines davon hat mich bis jetzt aber aufgehalten oder abgeschreckt. Beginnen wir doch am Anfang …

Die Installation

Die Installation von Debian ist recht einfach … wenn man mal bis dahin kommt. Das erste Problem gab es, weil ein Teil meiner Hardware bereits Alterserscheinungen zeigt. So wollte mein DVD-RW-Laufwerk nicht von der Installations-DVD booten … Egal welche Boot-Reihenfolge ich in meinem BIOS einstellte, die DVD wurde ignoriert. Dabei hatte ich Kubuntu 13.04 auch noch von DVD installiert. Auch eine Installations-CD hat nicht funktioniert. Ok, dachte ich mir, es gibt ja die Möglichkeit das ISO-Image auf einen USB-Stick zu spielen und das System darüber zu installieren.

Gesagt getan: gparted auf den Stick losgelassen und die 4GB mit FAT32 formatiert. Die Labels lba und boot zugewiesen und fertig. Den USB-Startmedienhersteller aufgerufen, das Image und den Datenträger ausgewählt und “Los” gedrückt. 97% … 98% … 99% … FEHLER! Das Programm hat sich am Versionierungsstring verschluckt: GNU/Linux. Am Schrägstrich … Wenn ich in diesem Leben also noch ein Debian installieren wollte, dann war mir klar: ich muss das ISO entpacken, den Schrägstrich elimieren, das ISO wieder packen … und hoffentlich funktioniert dann alles. Zum ISO entpacken verwendete ich das Programm uck-remaster-unpack-iso, welches sich im Paket uck (Ubuntu Customization Kit) befindet. Dieses erstellt einen Ordner unter $HOME/temp, in welchen es die Dateien aus dem ISO schreibt.

Im versteckten Verzeichnis .disk findet man eine Datei mit dem Namen info. In dieser Datei befindet sich der Versionierungsstring. Hier habe ich den Schrägstrich gelöscht. Danach wird mit uck-remaster-pack-iso ein neues ISO geschnürt. Dieses liegt dann im Verzeichnis $HOME/temp/remaster-new-files. Nach dieser kleinen Änderung lies sich das Image erfolgreich auf den USB-Stick schreiben. Einen kurzen Neustart später akzeptierte mein Gerät den Stick als Boot-Medium und es konnte losgehen.

Die Installation – Jetzt wirklich

Das Debian-Installationsmenü bootet. Hier hat man die Auswahl zwischen einer normalen Installation, einer Experten-Installation (mehr Konfigurationsmöglichkeiten während der Installation) und beidem als graphische Version, die aber keinen nennenswerten Vorteil (Mausunterstützung) bei der Installation bietet. Nach ein paar Grundeinstellungen und der Einteilung der Festplatten wird das Grundsystem installiert. Danach bekommt man die Möglichkeit mehrere vordefinierte Gesamtpakete zu installieren. Hier kann man auswählen ob man eine graphische Oberfläche wünscht (und welche), ob man einen Print-, Mail-, SSH-, Web-, Datenbank- und/oder File-Server installieren möchte. Als Datenbank wird PostgreSQL verwendet, welches in Debian Wheezy in der Version 9.1 vorliegt. Der Web-Server ist Apache2.2.

Nach längerem Herunterladen der neuen Pakete und der Installation derselben ist das System benutzbar. Ich installierte mir einen KDE, einen SSH-, Web- und Datenbank-Server um lokal entwickeln zu können. Nach dem ersten Start des neuen Systems werden erstmal die unvermeidlichen Updates eingespielt. Danach habe ich einen Haufen Standardsoftware installiert (g++, gparted, firefox (iceweasel), thunderbird (icedove)). Um auszuprobieren, wie es sich damit arbeitet habe ich auch das Unstable-Repository aktiviert und alle Pakte aktualisiert. Das ging überaschend schmerzlos von statten, wobei der Einsatz von Debian Sid immer auf eigene Gefahr passiert.

Zuletzt wollte ich noch meinen WLAN-Chip zum Laufen bekommen. Mit dem Befehl
# lshw -C network
erhält man eine Übersicht über die verfügbare Netzwerk-Hardware. Ich haben einen Broadcom Chip (BCM4313), welcher vom Treiber brcmsmac unterstützt wird. Da der unter Ubuntu praktische jockey zum Installieren von proprietären Treibern unter Debian nicht zur Verfügung steht müssen die fraglichen Pakete manuell installiert werden. Dazu muss man das non-free Repository Debians aktivieren. Nach einem Update der Paketquellen konnte ich das Paket firmware-brcm80211 installieren. Danach noch den Treiber per modprobe laden und schon funkt der Chip nach Leibeskräften:
# modprobe -r brcmsmac
# modprobe brcmsmac

Für diesen Chip wie für viele weitere findet man Anleitungen im Debian Wiki.

Fazit

Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden mit Debian. Es benötigt etwas mehr Arbeit am Anfang, sobald es aber läuft ist es genauso pflegeleicht wie Ubuntu. Kleinere Macken muss ich noch angehen. So wird ein Tippen auf das Touchpad ignoriert. Da es recht unbequem ist immer die Maus-Tasten drücken zu müssen werde ich mir das noch ansehen. Audio und Video funktionieren out-of-the-box (wobei VLC etwas Überredung brauchte um Videos abzuspielen; der Dragon Player (Standard KDE Video Player) funktionierte aber von Anfang an). Dass Amarok seine Lautstärke ändert, wenn ich über die Medientasten die Systemlautstärke ändere ist nervig. Das muss ich Amarok noch abgewöhnen.

Debian kam mir früher immer wie ein System vor, welches nur Experten einsetzen sollten und wenn ich genug Erfahrung gesammelt habe würde ich es auch irgendwann mal einsetzen … irgendwann. Im Grunde ist in der Verwendung aber kein Unterschied zu einem Ubuntu/Fedora/SuSE/Gentoo/Arch feststellbar. Natürlich passieren hier viele unterschiedliche Dinge unter der Haube. Sobald das System aber läuft, verschwindet dieser Unterschied fast zur Gänze.

Eine Gute Alternative zu Ubuntu ist natürlich noch Linux Mint. Leuten, die aus welchem Grund auch immer von Ubuntu weg wollen, kann ich aber auch Debian bestens empfehlen. Es gibt viele Anleitungen und Problemlösungen für Debian im Netz. Außerdem funktioniert auch ein Großteil der Anleitungen im guten alten Ubuntuusers Wiki mit Debian.

Wenn du dich mit dem Gedanken spielst ein Debian aufzusetzen, dann lies dir am Besten den einleitenden Artikel auf dem Debian Wiki durch: Debian für Einsteiger. (Vielen Dank an Marcus Moeller für den Link.)

[UPDATE]

Eine kleine Konfiguration mit dem Programm synaptiks später reagiert das Touchpad auch auf Tippen. Die entsprechenden Eingaben waren einfach deaktiviert.

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Tanglu – Immer ein aktuelles Debian

März 15, 2013 um 2:53 nachmittags | Veröffentlicht in Debian, Free Software/Open Source, KDE, Ubuntuusers | 12 Kommentare

Debian ist bekannt als superstabil, superhart … und superalt. Es wird viel Mühe in die Härtung eines Paketes gesteckt und in das Finden von Bugs. Da Debian erst dann ein Release bringt, wenn ein gewisser Mindeststandard erreicht ist, ist auch immer offen wann die nächste Version erscheint. Normalerweise wird 18 Monate nach einem Release der aktuelle Stand in Testing eingefroren. Das bedeutet, dass unabhängig vom Stand im Rest der Welt keine neuen Programmversionen mehr einfließen. Dann beginnt die Phase in der Maintainer ihre Pakete soweit verbessern, dass ein Release erfolgen kann. Oftmals dauert dies ein halbes Jahr und länger. (It’s ready, when it’s ready.)

Besonders bei Software wie Firefox (neues Release alle 6 Wochen) ist dies natürlich problematisch, weswegen die Debian-Entwickler … eigene Patches … Iceweasel. Firefox ist jedoch bei weitem nicht die einzige Software, die bei einem Debian-Release bereits veraltet ist. Auch KDE hat z.B. einen 6-Monats-Rythmus. Die Chance, dass KDE bereits um eins höher gezählt hat, wenn Debian Stable aktualisiert wird, ist sehr hoch.

Diese Lücke will Tanglu nun schließen. Bis jetzt findet man dort nur eine Ankündigung, welche die Pläne für Tanglu erläutert. Die Wichtigsten davon sind:

  • Tanglu will eine Lücke von Debian schließen. In der Zeit eines Debian Freezes sollen neue Programm-Versionen bei Tanglu weiterentwickelt werden. Dazu lädt Tanglu alle Paket-Maintainer in das Projekt ein, will jedoch niemanden zwingen. Bei Herausgabe von Debian Stable sollen die aktuellen Tanglu-Pakete wieder nach Debian zurückfließen.
  • Ein fester Release-Rythmus von 6 Monaten.
  • Die Installation proprietärer Firmware (Treiber) will Tanglu so einfach wie möglich machen, diese soll jedoch nicht in der Standardinstallation enthalten sein. Stallmans Ungnade ist ihnen trotzdem sicher.
  • Pakete sollen möglichst nah an Debian und damit möglichst nahe an Upstream (die ursprünglichen Entwickler) bleiben. Im Gegensatz zu z.B. Ubuntu will man keine eigenen Patches schreiben, wenn nicht notwendig.
  • Vollständige Kompatibilität zu Debian ist Muss. Eigenkreationen wie Mir (konkretes Beispiel) sollen nicht passieren. Eine Art Software-Center soll es aber geben.
  • Als grafische Oberfläche will man sich zu Anfang auf KDE focussieren. GNOME Vanilla und andere Desktops sollen jedoch, wenn es eine Community dafür gibt, ebenfalls verfügbar werden,

Laut eigener Aussage besteht das Team hinter Tanglu aus nicht sehr vielen Leuten. Dass man eine eigene Distribution stemmen kann ist man sich hier aber scheinbar sicher. Ein konkretes Datum für die erste Ausgabe ist noch nicht genannt worden. Bei einem 6-Monats-Rythmus bis zum Release plus Anfangsarbeiten ist jeoch vor Oktober eher nicht damit zu rechnen.

Ich habe mir schon länger überlegt auf eine Debian-basierte Distribution, welche nicht Ubuntu ist, umzusteigen, vielleicht sogar Debian selbst. Davon hat mich bis jetzt die teilweise stark veraltete Softwareauswahl von Debian Stable abgehalten. Tanglu ist für mich diesbezüglich eine interessante Alternative. Vielleicht wird mein Laptop ja nicht auf Kubuntu 13.10 aktualisiert.

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Das Ende der Netbooks – Schuld von Linux?

Juni 24, 2011 um 10:33 nachmittags | Veröffentlicht in Computer, Debian, Free Software/Open Source, GNU/Linux, KDE, Microsoft, Ubuntu, Ubuntuusers | 35 Kommentare

Über die Groklaw Newspicks ist mal wieder ein Artikel von Steven J. Vaughan-Nichols reingeflattert, in welchem er versucht der Frage nachzugehen, warum Netbooks nach der großen Erfolgsgeschichte der letzten Jahre nun wieder stark an Boden verlieren. Allerdings verkommt die Fragestellung zu: "warum Linux auf Netbooks verschwunden ist". Ich selbst verwende zwar keine Netbooks, aber in meinem Bekanntenkreis tauchen die Dinger immer wieder auf und dementsprechend habe ich ein wenig Erfahrung mit den Problemchen die sie mit sich bringen.

Hauptsächlich sind mir folgende Argumentationslinien aufgefallen:

1. Microsoft und Intel haben sich verschworen. Microsoft hat, da Vista nicht auf der schwachen Hardware lief die ein Netbook mitbrachte, XP einfach unter Preis an OEMs verkauft um es attraktiver zu machen (immerhin wollten die Endnutzer ja etwas Bekanntes haben). Die Argumentation besagt weiter, dass M$ die OEMs mit den billigeren Lizenzen dafür "bezahlt" hätte, kein Linux vorzuinstallieren. Ich habe keine Beweise dafür (und entsprechende Links bleibt auf Vaughan-Nichols schuldig), nach Microsofts geschichtlichem Umgang mit Konkurrenten würde es mich aber nicht verwundern.

2. Linux und Freie Software im Allgemeinen können Windows nicht das Wasser reichen. Die Argumentation ist im Großen und Ganzen: "Weil Windows Windows ist." Keine besonders faire Argumentation, aber leider wahr. Die Endnutzer wollen etwas Bekanntes mit dem sie arbeiten können. Ich habe selbst vor ein paar Jahren eine Diskussion mit einem Netbook-Nutzer gehabt, der das vorinstallierte Linux recht schnell von der Platte gelöscht und sich (ziemlich umständlich, aber ohne CD-Laufwerk geht das bei Windows ja nicht so leicht) ein XP drauf installiert hat, weil er die gewohnte Arbeitsfläche haben wollte. Er meinte: "Linux funktioniert für mich einfach nicht."

Mir ist aufgefallen, dass es sich beide Seiten etwas zu einfach machen. Microsoft böse Geschäftspraktiken per se zu unterstellen ist ebenfalls unfair. Es handelt sich um eine Firma, welche, wie alle anderen Firmen ebenfalls, möglichst viel Geld machen will. Dass sie dabei unfaire Methoden verwenden und links und rechts FUD verstreuen bringt auch mich jedesmal zur Weißglut, aber solange sie sich innerhalb der für sie gültigen gesetzlichen Grenzen bewegen muss man es leider akzeptieren und kann nur versuchen mit Qualität und Mundpropaganda zu konkurrieren. Auf der anderen Seite Freier Software zu unterstellen, sie sei minderwertig einfach "weil es freie Software ist" ist auch eine Behauptung ohne Boden. Angefangen vom Linux-Kernel über die grafischen Oberflächen (wie GNOME und KDE), Firefox/Thunderbird, OpenOffice.org/LibreOffice, Wine, Audacity und VLC über Blender, Inkscape und einen Haufen an kleinen Miniprogrammen, welche eine bestimmte Aufgabe erledigen (und die richtig) bietet freie Software schon seit Jahren mit Ubuntu, Fedora und anderen Einsteiger-Distributionen einen Haufen an Software die sich durchaus mit ihren bekannteren kommerziellen Pendants messen können. Die Qualität der Software selbst kann es also nicht sein. Oder?

Wer sich zur Anfangszeit der Netbooks, bevor XP und später Windows 7 den Markt für sich beansprucht haben, mal ab und zu bei Saturn und Konsorten herumgetrieben haben hat vor allem eines gefunden: Auf den meisten Netbooks, allem voran auf dem Asus EEE PC war Xandros vorinstalliert. Auf Debian basierend wurde als grafische Oberfläche ein KDE eingesetzt, der bis zur Unkenntlichkeit an das Design von XP angepasst war. Nicht nur hat es mir als Linux- und KDE-Nutzer schon damals im Magen weh getan dies zu sehen, hatten auch die meisten Leute deren Kommentar ich gehört habe ein gemeinsames Problem: Es sieht aus wie Windows, verhält sich aber nicht so. Meine Antwort: No na.

Wie in vielen Gegenüberstellungen der Vergangenheit kann auch hier nur der Schluss gezogen werden: Linux ist nicht Windows und wird sich niemals so verhalten. Blöderweise wollen die Nutzer aber eben nicht das Design sondern das Verhalten des Systems mit dem sie bisher gearbeitet haben auch in Zukunft haben. Insofern könnte die nächste Chance für Linux sein, wenn Microsoft tatsächlich seine Kachel-Oberfläche für Windows 8 bringt, mit einem gewohnteren Desktop aufzuwarten. Ich fürchte aber, dass die meiste Umsteiger sich eher für einen Mac entscheiden werden. Denn: "Der funktioniert einfach".

Zurück zum Thema: dass Linux auf dem Netbook gegen Windows verloren hat ist Geschichte. Netbooks werden heute weniger beworben. Tablet und Smartphones sind die aktuellen Melkkühe der Computer-Industrie. Allerdings ist es auch zu kurz gegriffen zu sagen: "Linux hat verloren weil XP erfolgreicher war". Die Nachrichten zu der Zeit sprachen eine ganz bestimmte Sprache: Linux-Netbooks hatten eine etwa gleich hohe Rückgabezahl (in Prozent) wie Windows-Netbooks. Und das obwohl das vorinstallierte Xandros (für mich) ein wahrer Graus in der Benutzung war. Aber es geht weiter: Die meisten Linux-Modelle wurden alternativ auch mit Windows XP ausgeliefert. Nach einer kurzen Zeit sogar mit besserer Hardware als die Linux-Pendants. Zum gleichen Preis.

Hä hö? Was? Ja. Ich kann mich noch gut an einen bekannten Online-Shop erinnern, der zwei Baugleiche Netbooks (mit Linux oder WinXP) zu jeweils € 239,- angeboten hat. Die Linux-HDD hatte 12 GB. Die Windows-HDD hatte 20 GB. Soll mir einer erklären wie sich das rechnet. Aber warum soll ich als Endnutzer so blöd sein und gleichviel Geld für weniger Leistung und ein mir unbekanntes System zahlen?

Wie genau das funktioniert hat ist wohl eine Frage, die uns niemals beantwortet wird. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass eine Xandros-Lizenz mehr gekostet hat als eine XP-Lizenz unter Preis. Aber ich lasse mich gerne von Beweisen überzeugen. Mich interessiert das Thema jetzt, hat jemand vielleicht interessante Links die etwas mehr Einblick in diese Geschehnisse geben können?

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Youtube ohne Javascript und Flash genießen

Februar 19, 2010 um 5:53 vormittags | Veröffentlicht in Debian, GNU/Linux, Google, Multimedia, Ubuntu | 6 Kommentare

Flash ist auch für Linux schon lange kein Thema mehr und abhängig von der eigenen Hardware kann man auch HD-Videos im Vollbild im Browser genießen. Warum also über eine Möglichkeit schreiben Youtube-Videos abseits des Browsers betrachten zu können? Dafür gibt es mehrere gute Gründe: 1.) Das Flash-Plugin für den Firefox für Linux von Adobe ist (gefühlt) fast schlimmer im vernichten von Ressourcen als Windows Vista und 2.) manche Videos will man sich vielleich aufheben, offline verfügbar halten. Außerdem sind Nutzer von textbasierten Browsern wie Lynx bis heute von diesem Material ausgeschlossen. Für sie wäre das eine Möglichkeit ebenfalls in den Genuss dieses Videomaterials zu kommen. Selbstverständlich darf man das nicht mit rechtlich geschützten Videos tun (blabla…).

Das Programm welches ich hierfür vorstellen will nennt sich youtube-dl und ist ein rein Konsolen basiertes Programm welches einfach und schnell Videos von Youtube herunterladen kann. Dazu findet man zuerst die URL heraus unter welcher das Video bei Youtube gezeigt wird (sprich einfach die URL der Seite kopieren auf welcher das Video normalerweise gezeigt würde). Hat man diese kopiert verfährt man in einem offenen Terminal folgenderweise:

youtube-dl <URL>

In diesem Beispiel wird die erste Folge von Chad Vader (Darth Vader im Supermarkt, sehenswert!) für Demonstrationszwecke verwendet:

youtube-dl http://www.youtube.com/watch?v=4wGR4-SeuJ0

Konsole mit youtube-dl

Das Video wird dann unter exakt dem Namen abgespeichert welcher auch bereits in der URL angegeben ist. In diesem Fall: 4wGR4-SeuJ0.<suffix>

Das Verhalten von youtube-dl kann in verschiedenen Aspekten beeinflussen. Die praktischsten sind:

  • -o DATEI
    Damit wird die heruntergeladene Datei nicht mit einem kryptischen Namen versehen sondern mit dem was man statt DATEI angegeben hat.
  • -b
    youtube-dl versucht automatisch die beste Qualitätstufe der Datei herunterzuladen. Das ist normalerweise eine Datei mit der Endung *.mp4.
  • -f FORMAT
    kann ebenfalls das heruntergeladene Dateiformat beeinflussen.
  • -g
    besorgt die eigentliche URL unter der das Video direkt abrufbar wäre. Diese URL kann man dann in einem Download-Manager seiner Wahl verwenden.

Das Programm ist auf jeden Fall unter allen Debian-basierten Linux-Distributionen verfügbar. Unter Ubuntu kann es aus den Quellen mit

sudo apt-get install youtube-dl

oder

sudo aptitude install youtube-dl

installiert werden. Unter Ubuntu Karmic erhält man die Version vom 22.03.2008.

Das Projekt wird auf Bitbucket gehostet. Der aktuellste Sourcecode ist in einem Snapshot vom 13.02.2010 verfügbar. youtube-dl ist in Python geschrieben und damit plattformunabhängig. Außer Youtube werden auch noch Metacafe, Google Video und Photobucket unterstützt.

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Linux ga suki! Aber warum?

Februar 17, 2010 um 12:07 nachmittags | Veröffentlicht in Computer, Debian, GNU/Linux, KDE, Kubuntu, Programmieren | 1 Kommentar

Ein Eintrag auf cywhale.de hat mich zum Nachdenken gebracht. Michael Weingärtner hat dort seine Gedanken niedergeschrieben warum er Linux mag, bzw. verwendet. Da mich das in einen intensiven fünfminütigen Denkprozess gestürzt hat möchte ich ebenfalls hier meine Gedanken zu diesem Thema veröffentlichen.

"Was die Pearl, was die Black Pearl wirklich bedeutet … ist Freiheit"

Dieser Satz von Captain Jack Sparrow aus dem Film Fluch der Karibik hat mich fasziniert seit ich den Film das erste Mal gesehen habe. Damals kannte ich Linux noch gar nicht. Meine ersten Erfahrungen mit Linux gehen zurück in den Winter von 2005. Damals habe ich kurze Zeit Knoppix, ein Debian-Derivat, und dann Kanotix, ein Knoppix-Derivat, verwendet. Der Grund für diese Entwicklung war sehr einfach: Ich hatte im Oktober 2005 mein Informatikstudium begonnen und suchte verzweifelt nach einer Möglichkeit die Programmieraufgaben effizient zu erledigen.

Damals arbeitete ich noch auf Windows XP und hatte von Programmieren selbst kaum eine Ahnung. (Ich studiere Informatik weil mich Computer faszinieren und ich mehr darüber wissen wollte. Inzwischen ist Programmieren eine Leidenschaft.) Da Windows von sich aus keine Werkzeuge zum Programmieren (Notepad uääärgh…) bereitstellt habe ich erstmal verschiedene Entwicklungsumgebungen ausprobiert. Von Visual C++ von Microsoft habe ich jedoch von Anfang an Abstand gehalten, da das Programm bei meinem Professor damals immer wieder abgestürzt ist oder korrekten Code nicht kompilieren wollte. Also fand ich zwei Möglichkeiten meine Aufgaben zu erledigen:

  • Der erste war ein Commandozeilen basierter Compiler (dessen Namen ich jetzt nicht mehr weiß), der allerdings in Kombination mit der Windows-Eingabeaufforderung (was für ein Name …) mehr Probleme verursachte als ich verkraften konnte.
  • Der zweite war Dev-C++. Das ist eine Entwicklungsumgebung mit Codevervollständigung, Syntax-Highlighting und ein paar Sachen mehr. Dahinter steckt jedoch eine hoffnungslos veraltete Version von g++.

Da die Übungen an der Universität in einem Rechnerlabor abgehalten wurden in welchem Solaris lief und g++ eingesetzte wurde erkannte ich aber schnell die Vorteile die ein UNIX-basiertes System mit sich bringt und die Entscheidung ein solches auszuprobieren war nicht schwer. Zuerst besorgte ich mir von einem Freund eine Install-CD für SuSE-Linux 7.1 und installierte dieses (nach einigen Verständnisschwierigkeiten beim Installer) neben meinem WIndows. Ich war sofort begeistert von den Möglichkeiten die Linux in der Standardinstallation mit sich brachte.

Entgegen vielen Behauptungen die ich davor gehört hatte war alles so einfach und ich hatte viel mehr Freiheiten mein System zu gestalten als ich es jemals unter Windows erlebt hatte. Zudem war bereits OpenOffice.org und Firefox installiert. Die Oberfläche war KDE 3.3 (oder 3.2, bin mir nicht mehr sicher) und ich konnte arbeiten wie an der Universität. Das einzige Problem: g++ war nicht in der Basisinstallation enthalten. Da ich von der Linux-Welt noch keinen blaßen Schimmer hatte, bzw. wusste wie und wo ich Programme erhalten konnte welche ich installieren wollte lief ich hier erst mal gegen eine Wand.

Weitergeholfen hat mir die Tatsache, dass meine Freundin zu dieser Zeit massive Probleme mit einer Festplatte hatte die unter Windows ME regelmäßig überschrieben wurde (scheinbar ein Bufferüberlauf der dazu führte, dass ME nicht einfach auf dem freien Bereich der Platte weiterschrieb sondern bei Sektor 0 weitermachte …). Dadurch war sie natürlich mehr als nur bereit etwas Neues auszuprobieren und so installierte sie sich durch eine Anzahl von Distributionen bis sie schließlich bei Knoppix und Kanotix landete. Beide basierten auf KDE 3.3 und hatten auch g++ in der neuesten Version in der Basisinstallation. Nach kurzem Testen von Knoppix entschieden wir uns wegen der besseren Hardwareunterstützung für Kanotix 2005.

Mit Kubuntu 7.04 Feisty Fawn kam wieder eine Phase des Testens von alternativen Distributionen. Zum einen Verlief die Entwicklung von Kanotix nur sehr schleppend und zum anderen bereitete das System zunehmend Probleme. So war zum Beispiel das Kontrollzentrum von einem Tag auf den anderen leer und ich wusste nicht wie ich dieses Problem beheben sollte. Nach einigem Testen entschieden wir uns dann für Kubuntu (oder Ubuntu mit KDE), da es eine einfache Distribution war welche trotzdem alle wichtigen Programme mit sich brachte. Inzwischen wusste ich auch wie man apt-get bedient und konnte mir den fehlenden g++ einfach manuell dazu installieren.

Zu dieser Zeit fand auch meine bislang letzte Konfrontation mit Windows statt. In seiner Inkarnation als Vista kam es mit meinem neu gekauften Laptop (eigentlich ein Schleppschrott, ich empfehle niemandem einen Laptop von Fujitsu Siemens zu kaufen). Als direkt nach dem ersten Hochfahren die (mir bis dahin schon unvorstellbare) Meldung kam "Ihr System ist nicht sicher, [...]" und nach etwa 24 Stunden Gesamtlaufzeit der erste Blue Screen of Death erschien war meine Entscheidung weg von Windows hin zu Linux zu wechseln wieder mit guten Argumenten untermauert. Solche Probleme hatte ich unter Linux einfach nicht. Außerdem startete und arbeitete Linux um Welten schneller und stabiler als jedes Windows das ich bis dahin kannte (Windows 3.1, NT4, 95, 98, 98SE, ME, 2000, XP, Vista).

Weiter Gründe mit Linux zu arbeiten waren für mich:

  • Kate als Texteditor, welcher über Syntax-Highlighting und Textvervollständigung sowie Tabs und eine Integrierung der Bash verfügte (ich verwende ihn selbst heute noch für mittlere Projekte)
  • Amarok als bis heute bester Audio-Player der mir bekannt ist (es war damals ein riesen Sprung von WinAmp zu Amarok)
  • Kopete als Chat-Protokoll-Musterschüler (unterstützte alle Protokolle die ich verwendete und mehr)
  • KDE allgemein als großartige und hochkonfigurierbare Umgebung
  • Konqueror als Dateimanager der schon damals mit Tabs, Integrierung der Commandline und multimediales Wunder in Erscheinung trat (er war nicht umsonst das Schweizer Taschenmesser unter den Dateimanagern)
  • Konsole mit Bash als mächtigstes Instrument in der *NIX-Welt (gut, der Punkt ist sehr subjektiv)
  • Wine um Windows-Programme zu denen ich keine Alternativen kannte einsetzen zu können (alleine die Idee faszinierte mich)
  • Kaffeine als Video-Player der schon damals in der Version 0.6 mehr Funktionen hatte und stabiler lief als der Windows Media Player
  • Adept und Synaptic als einfache und umfangreiche Paketverwaltungssyteme
  • Die Verfügbarkeit von vielen Programmen die ich schon unter Windows verwendete: OpenOffice.org, Firefox, Thunderbird, VLC und XChat
  • die Freiheit für alle die genannten Programme und für viele andere die Möglichkeit zu haben auch eine Alternative einsetzen zu können
  • und zu guter Letzt: eine großartige Community welche selbstlos und hilfsbereit Neulingen wie mir hilft auch grundlegende Fragen zu verstehen und Probleme zu lösen

Es gab also keine Entschuldigung und keine Motivation mit all diesen Vorteilen, Möglichkeiten und dieser Auswahl jemals wieder zu Windows zurückzukehren welches mit Vista DRM und die Useraccountcontrol einführte und damit nach und nach den Nutzer in seinen Möglichkeiten und in seinen Freiheiten einschränkte.

Zusammenfassend ist also zu sagen: Ursprünglich wollte ich nur eine einfache Plattform um programmieren zu können. Dann wollte ich einfach nur weg von Windows und inzwischen ist Linux für mich ein Lebensgefühl. Die Freiheit die einem die Plattform mit seinem ganzen Ökosystem bietet ist mit nichts zu vergleichen was kommerzielle Systeme ihrem Kunden jemals bieten können (alleine schon deshalb weil es teilweise gegen die Firmeninteressen liefe). Erst seitdem ich Linux verwende weiß ich, was Captian Jack Sparrow gefühlt haben muss als er den in der Überschrift zitierten Satz gesagt hat.

Ein riesiges Dankeschön an alle die mithelfen, dazu beitragen oder einfach nur hinter dem System stehen welches sich so großartig entwickelt und dem scheinbar keine Grenzen gesetzt sind (wir hatten den USB 3.0-Treiber als erster :) ).

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unp – Archive einfach entpacken

November 23, 2009 um 4:47 nachmittags | Veröffentlicht in Computer, Debian, GNU/Linux | 4 Kommentare

Wer kennt das nicht: da kommt ein Archiv daher, sei es ZIP, RAR, TAR.GZ, 7Z, usw… und man weiß einfach nicht mehr mit welchen Parametern man es richtig entpackt. Das eine Format hat eine bestimmte Liste an Parametern die gesetzt werden müssen, das andere lässt sich einfach mit dem Archiv als einzigem Parameter aufrufen. Hier eine unvollständige Liste:

ZIPs

sind ja noch relativ einfach. Ein einfaches unzip <Archivname.zip> reicht im Normalfall aus.

RARs

müssen dann schon mit unrar e <Archivname.rar> entpackt werden. Man merke, dass das ‘e‘ ohne den vom Terminal bekannten führenden ‘-‘ (dash) kommt.

ACEs

funktionieren ähnlich wie RARs und müssen zum Entpacken ebenfalls mit unace e <Archivename.ace> aufgerufen werden.

7-ZIP

Archive werden per p7zip -d <Archivename.7z> in einen Ordner oder eine Einzeldatei verwandelt und

GZIPs

können wie ZIPs mit gunzip <Archivename.gz> entpackt werden. Handelt es sich um ein Archiv mit der Endung *.tar.gz kann auch direkt das Programm tar mit tar -xvzf <Archivename.tar,gz> verwendet werden. Zum Schluss gibt es dann noch

BZIP2

Archive. Mit bunzip2 -d <Archivename.bz2> lässt sich auch dieses Format öffnen.

Diese Liste ist zwar sicher nicht vollständig, zeigt aber die unterschiedlichen Arten auf wie die verschiedene Archiv-Typen beim Entpacken behandelt werden müssen. Und dann ist da noch das Problem, dass man sich merken muss welches Programm den nun überhaupt verwendet werden muss.

UNP

Seit (laut der manpage) dem Jahr 2001 gibt es mit unp ein Frontend zu diesen und weiteren Programmen welches sich ganz einfach mit unp <Archivename.*> aufrufen lässt, unabhängig vom Archivtyp. Es handelt sich dabei um ein kleines Perl-Skript. Man kann auch mehrere verschiedene Archivtypen gleichzeitig entpacken:

unp <Archivename.zip> <Archivename.tar.gz> <Archivename.deb>

Bisher konnte ich folgende Typen mit unp öffnen:

  • *.zip
  • *.rar
  • *.tar.gz/*.tgz/*.tz
  • *.7z
  • *.jar
  • *.deb
  • *.rpm

ACE-Archive sind mir bis jetzt noch nicht untergekommen, also kann ich hierfür keine Garantie abgeben.

Installieren lässt sich unp auf debian-basierten Distributionen per sudo apt-get install unp oder sudo aptitude install unp.

Ich kenne mich leider mit RPM-basierten Systemen nicht so gut aus, bin mir jedoch recht sicher, dass unp auch unter Fedora/Slackware/Suse und anderen Distributionen verfügbar ist.

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This work by Stefan Ohri is licensed under a Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Austria License

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